News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. Februar 2019

 

Ausbildungs-News

Freie Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

 Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

Der Beruf „Präzisionswerkzeugmacher“ ist neu geordnet worden. Er wird nun mit den Schwerpunkten „Zerspanwerkzeuge“ und „Schneidwerkzeuge“ angeboten. Präzisionswerkzeugmacher stellen Messer und Scheren für den Haushalt, die Gastronomie und Lebensmittelindustrie sowie Bohr- und Fräswerkzeuge als auch Sägeblätter für den Maschinen- und Metallbau her.

 

Studien-News

Einen Masterstudiengang „Intelligence and Security Studies“ bietet seit kurzem die Universität der Bundeswehr München in Kooperation mit der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Haar an. Der Studiengang soll sich wissenschaftlich mit der Arbeit der Nachrichtendienste auseinandersetzen und zugleich Mitarbeitern der verschiedenen Geheimdienste von Bund und Ländern eine akademische Weiterbildungsmöglichkeit bieten. Die Studienzeit beträgt zwei Jahre. Weitere Informationen unter: https://www.unibw.de/ciss.

Landarztquote in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2019/2020. Im Studiengang Medizin will das Bundesland Nordrhein-Westfalen erstmals zum Wintersemester 2019/2020 eine Landarztquote einführen. Danach sollen 170 Studienplätze an Bewerber vergeben werden, die sich bereit erklären, nach Studienabschluss in ärztlich unterversorgten Gebieten Nordrhein-Westfalens arbeiten zu wollen. Die gesetzliche Verordnung soll in diesen Tagen erlassen werden. Weiterführende Informationen unter: https://www.mags.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-nordrhein-westfalen-bekommt-als-erstes-bundesland-die.

Bayern setzt auf akademische Hebammenausbildung. Bayern wird den Berufsnachwuchs für Hebammen künftig über ein duales Studium an den Hochschulen Landshut, Regensburg und München ausbilden. Der Studienbeginn ist für das Wintersemester 2019/2020 geplant. Weiterführende Informationen unter: https://www.stmwk.bayern.de/studenten/meldung/6129/drei-standorte-fuer-akademische-hebammenausbildung-bekanntgegeben.html.

Einen Studiengang „Bauinformationstechnologie“ wird erstmals zum Wintersemester 2019/2020 die Jade Hochschule am Standort Oldenburg anbieten. Das Studienangebot verbindet die Informatik mit bauspezifischem Fachwissen. Weiterführende Informationen unter: https://www.jade-hs.de/unsere-hochschule/fachbereiche/bgg/bauwesen/studienangebote/bauinformationstechnologie-bsc/.

Die Universität Witten/Herdecke setzt im Medizinstudium neue Schwerpunkte. Im Zentrum steht die Konzentration auf die Erfordernisse in der ambulanten Gesundheitsversorgung. Bereits ab dem zweiten Studiensemester bekommt jeder Studierende einen Patienten zugewiesen, den er zusammen mit dessen Hausarzt über die gesamte Studienzeit betreut. Dadurch sollen die sektorübergreifende Kommunikationsfähigkeit sowie die professionsbezogene Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Dazu werden Fragen des Gesundheitssystems und der Digitalisierung ins Studium aufgenommen. Weiterführende Informationen: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/dr-marzellus-hofmann-ueber-den-neuen-modellstudiengang-humanmedizin-7376/.

Ein gemeinsames „Orientierungssemester“ für Studienanfänger der „Elektrotechnik“ bieten die Fachhochschule und die Technische Hochschule Aachen an. Das Studienangebot soll Studienanfängern die Entscheidung für die Hochschulform, ob wissenschaftsorientierte Universität oder anwendungsausgerichtete Fachhochschule, erleichtern helfen. Während des Orientierungssemesters, das jeweils zum Sommersemester beginnt, belegen die Studienanfänger Lehrveranstaltungen an beiden Hochschulen. Danach entscheiden sie sich, an welcher Hochschule sie das Studium anschließend fortführen wollen. Weiterführende Studieninformationen unter: https://www.fh-aachen.de/studium/elektrotechnik-mit-orientierungssemester/.

Einen Studiengang „Nah- und Mitteloststudien“ bietet die Universität an. Der Studiengang bietet ein breites interdisziplinäres Lehrangebot aus Arabistik, Islamwissenschaft, Iranistik, Politik, Wirtschaft, Semitistik und Altorientalistik. Dazu ist eine der modernen oder alten Sprachen wie zum Beispiel Arabisch, Türkisch und Persisch oder Akkadisch, Sumerisch und Altsyrisch zu belegen. Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-marburg.de/de/cnms/studium/studiengaenge/ba-nms.

Einen Master-Studiengang „Community Health Nursing“ will die Universität Witten/Herdecke entwickeln. Er wendet sich an ausgebildete und berufserfahrene Pflegefachkräfte. Sie sollen einfache ärztliche Tätigkeiten übernehmen und damit die Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlichen Gebieten sichern helfen. Weitere Informationen über: https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/neuer-studiengang-fuer-neues-berufsbild-community-health-nursing-7324/.

Wichtige Informationen zum Psychologie-Studium stellt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zur Verfügung. Es werden Studieninhalte vorgestellt, die entsprechenden Hochschulen aufgelistet und andere wertvolle Tipps gegeben. Zu finden unter: https://studium.dgps.de/startseite/.

Einen Studiengang „Integriertes Versorgungsmanagement im Gesundheitswesen“ wird ab dem Wintersemester 2019/2020 die Ostfalia Hochschule am Standort Wolfsburg anbieten. Das Studium schließt nach vier Semestern mit dem Master ab. Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit gesundheitswirtschaftlichem Schwerpunkt. Weiterführende Informationen unter:  https://www.ostfalia.de/cms/de/studienberatung/studienangebot/integriertes-versorgungsmanagement-im-gesundheitswesen/.

Die Chancen für Seiteneinsteiger ins Lehramt haben sich stark verbessert. Das lassen die Zahlen der Konferenz der Kulturminister erkennen (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Statistik/Dokumentationen/Tabellenauszug_EvL_2017.pdf). Waren vor zehn Jahren nur 2 Prozent aller neu eingestellten Lehrer fachfremd, so sind es aktuell schon mehr als 13 Prozent. Allerdings sieht die Situation in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich aus. War in Sachsen nahezu jeder zweite Lehrer ein Nichtpädagoge und in Berlin immerhin noch 42 Prozent, so stellten Bayern, Hessen und das Saarland keinen einzigen Quereinsteiger ein.

 

„Cross-boarder“-News

Einen „Podcast für Pflegefachkräfte“ bietet Informationen rund um das Thema Pflege an. Er ist von Pflegewissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke entwickelt worden und wird von diesem Team auch kontinuierlich aktualisiert. Zu finden unter: https://uebergabe-podcast.de.

Immer weniger Studierende erhalten BAföG-Förderung. Die jüngste Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes beinhaltet schlechte Nachrichten. Der Anteil der Studierenden, die eine Förderung über das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten, betrug 2016 nur noch 18 Prozent. 2012 waren es immerhin noch 24 Prozent. Die meisten Studierenden erhalten aber nicht den Förderungshöchstbetrag, sondern nur ein sogenanntes Teil-BAföG. Im Durchschnitt beträgt der Förderbetrag 404 Euro. 2012 lag er noch bei 421 Euro. Dabei haben sich die Ausgaben der Studierenden erhöht. Aufwendungen für die Miete stiegen im Durchschnitt von 294 Euro (2012) auf aktuell 323 Euro. Weiterführende Informationen unter: http://www.sozialerhebung.de/download/21/Soz21_hauptbericht.pdf.

Tipps zur Berufsorientierung hat die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ zusammengestellt. Zu finden unter: https://service.zeit.de/schule/berufsorientierung/.

Das Bundesland Bayern gewährt freiberuflich tätigen Hebammen einen sogenannten Hebammenbonus. Voraussetzung ist die Betreuung von mindestens vier Geburten pro Jahr. Der Bonus beträgt 1.000 Euro. Weiterführende Informationen unter: https://www.hebammenbonus.bayern.de/index.htm.

 

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