News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. August 2019

 

Ausbildungs-News

Freie Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

 Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

Die Mindestvergütung bei einer Ausbildung soll nach dem Willen der Bundesregierung zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 unabhängig von Beruf und Ausbildungsbetrieb im ersten Ausbildungsjahr auf 515 Euro angehoben und anschließend jedes Jahr an die Lohnentwicklung angepasst werden. Eine Untergrenze soll es auch für die weiteren Lehrjahre geben. Im zweiten Ausbildungsjahr soll sie 18 Prozent über der Vergütung im ersten Ausbildungsjahr liegen, im dritten Ausbildungsjahr 35 und im vierten Ausbildungsjahr 40 Prozent darüber. Weitere Informationen unter: https://www.iab-forum.de/mindestverguetung-fuer-auszubildende-im-ersten-lehrjahr-ein-datenueberblick/.

 

Studien-News

Stipendien für angehende Landärzte vergibt das Land Brandenburg erstmals zum Wintersemester 2019/2020. Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2019. Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.000 Euro monatlich und kann längstens über die Dauer der Regelstudienzeit von 75 Monaten gewährt werden. Pro Semester werden bis zu 50 Stipendien ausgelobt. Das Förderprogramm endet mit dem Sommersemester 2021. Weitere Informationen inklusive der Bewerbungsunterlagen unter: https://www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/facharztweiterbildung/.

Einen Masterstudiengang Kinder- und Jugendliteratur-/Buchwissenschaft bieten in einem gemeinsamen Projekt die Universitäten Mainz und Frankfurt an. Das Studienangebot wendet sich insbesondere an Studierende mit Interesse für Forschung und disziplinübergreifendes Arbeiten. Die Studiendauer beträgt vier Semester. Das Studium schließt mit dem Master of Arts ab. Weitere Informationen unter: https://www.ma-kjl-buwi.uni-mainz.de/ueber-uns/.

 Ein berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm „Strategische Kompetenzen für Frauen in Aufsichtsräten“ bietet die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin an. Die Teilnehmerinnen vertiefen ihr betriebswirtschaftliches und juristisches Fachwissen, und setzen sich mit Themen rund um Corporate Responsibility auseinander. Sie erhalten darüber hinaus individuelles und Gruppencoaching und entwickeln Handlungskompetenzen, um sich wirksam in einem Leitungs- und Kontrollgremium zu positionieren. Die Zahl der Teilnehmerinnen ist auf 20 begrenzt. Die Programmgebühren betragen 4.850 Euro. Das berufsbegleitende Zertifikatsstudium läuft jährlich von Juni bis Februar. Es setzt sich aus sechs Modulen zusammen, die jeweils freitags ab 13.00 Uhr und samstags ganztägig bis 19.00 Uhr stattfinden. Weitere Informationen unter: https://www.berlin-professional-school.de/executive-education/zertifikatsprogramme/strategische-kompetenz-fuer-frauen-in-aufsichtsraeten/.

Einen Masterstudiengang „Digital Transformation & Social Responsibility“ bietet die Universität Witten/Herdecke an. Der Studiengang, so die Universität, bereitet Studierende darauf vor, digitale Transformation in Organisation zu gestalten. Dazu arbeitet die Universität mit dem Unternehmen Masterplan.com zusammen. Weitere Informationen unter: https://www.uni-wh.de/studium/studiengaenge/digital-transformation-social-responsibility-ma/.

Die sogenannten „Kleinen Fächer“, die von der Afrikanistik bis zur Werkstofftechnik Glas und Keramik reichen, sind vielen Abiturienten unbekannt. Jetzt gibt es ein Online-Portal, das eine gute Übersicht über diese Studienmöglichkeiten bietet. Zu finden unter: https://www.kleinefaecher.de/.

Einen Studiengang „Mannheim Master in Management Analytics“ bietet die Mannheim Business School an. Die Studierenden können sich entweder in Richtung Statistik oder Machine Learning orientieren oder ihren Schwerpunkt auf einzelne betriebliche Funktionen (z.B. Marketing, Finanzen, Operations) legen. Das Studium wird berufsbegleitend angeboten und dauert 30 Monate. Studienbeginn ist jeweils im Februar. Bewerbungen sind vom 01. Oktober bis zum 15. Dezember möglich. Die Studienkosten betragen 32.000 Euro. Weitere Informationen unter: https://www.mannheim-business-school.com/de/mba-master/mannheim-master-in-management-analytics/.

Freie Studienplätze für das Wintersemester 2019/2020 finden Bewerber über die HRK-Studienplatzbörse. Bewerbungen sind hier auch nach dem offiziellen Bewerbungsschluss noch möglich. Die Suche kann nach Studienfächern oder Studienorten erfolgen. Der Zugang zum Portal ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung erfolgen. Das Angebot wird permanent aktualisiert. Zu finden unter: www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse.

 Einen Studiengang „Empirische Bildungsforschung und pädagogische Psychologie“ bietet die Universität Tübingen an. Die Studiendauer beträgt sechs Semester. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Science ab. Der Studienbeginn ist nur im Wintersemester möglich. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 15. Juli. Weitere Informationen unter: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/hector-institut-fuer-empirische-bildungsforschung/studium/bachelorstudiengang-ebpp/.

Einen deutsch-französischen Studiengang „Internationales Management“ bietet die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin in Zusammenarbeit mit der Ecole Supérieure du Commerce Extérieur (ESCE) in Paris an. Das Studium schließt nach sieben Semestern mit dem Bachelor of Arts und nach weiteren drei Semestern mit dem Master of Arts ab. Das erste Studienjahr studieren die deutschen Studierenden in Berlin, das zweite an der ESCE in Paris. Es folgt ein halbjähriges Praktikum in einem französischsprachigen Land. Zum sechsten und siebten Semester kehren die Studierenden nach Berlin zurück, wo sie auch das achte Semester verbringen. Im neunten Semester erfolgt ein erneuter Wechsel nach Paris. Das zehnte Semester kann wahlweise in Berlin oder Paris absolviert werden. Weitere Informationen unter: https://www.hwr-berlin.de/studium/studiengaenge/detail/25-internationales-management-management-international/.

Eine Übersicht über neue Studiengänge an den Hochschulen in Niedersachsen finden Interessenten unter: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/index.php?id=395&L=0.

Einen Studiengang „Game Production und Management“ bietet die Hochschule Neu-Ulm an. Der Studiengang bereitet die Studierenden darauf vor, innovative Computerspiele von der Entwicklung bis zur Vermarktung zu managen. Die Studieninhalte fokussieren sich deshalb auf die Themen Betriebswirtschaft, Projektmanagement, Kommunikation/Design und auch IT-Entwicklungen. Weitere Informationen unter: https://www.hs-neu-ulm.de/index.php?id=5191.

 

„Cross-boarder“-News

Eine Ausbildung zum Heavy-Metal-Musiker werden ab kommendem Jahr unter dem Dach der „Wacken Metal Academy“ die Hamburg School Of Music und die Fachhochschule Westküste in Heide anbieten. Ein Curriculum liegt noch nicht vor. Fest steht bisher nur, dass neben der musikalischen Ausbildung auch Wissen für die rechtlichen und geschäftlichen Belange eines Heavy-Metal-Musikers vermittelt werden soll. Quelle:  https://www.wacken-metal-academy.com/wam/.

Niedergelassenen Ärzte in ländlichen Regionen des Landes Brandenburg mit der Befugnis zur Weiterbildung in ausgewählten Fachrichtungen gewährt das Land monatlich eine Zuwendung von 5.760 Euro für das Arbeitgeber-Bruttogehalt eines Arztes in Weiterbildung. Die Zuwendung wird für die Zeit der Weiterbildung, längstens aber 60 Monate gewährt. Der Förderantrag muss zwingend vor Beginn der zu fördernden Weiterbildung gestellt werden. Weitere Informationen einschließlich der Antragsunterlagen unter: https://www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/facharztweiterbildung/.

Die Zahl hybrider Erwerbstätiger steigt. Darauf verweist das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn. Hybrid Beschäftigte gehen gleichzeitig einer selbständigen und abhängigen Erwerbsarbeit nach. Die Zahl solcher Erwerbstätiger hat sich in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Nach dem letzten Mikrozensus waren etwa 700.000 abhängig Beschäftigte zusätzlich auch noch selbständig berufstätig. Die Zahl der umgekehrt im Haupterwerb selbständig und daneben auch abhängig Beschäftigten war mit 105.000 Personen deutlich geringer. Interessant ist die fachliche Verteilung der hybrid Beschäftigten. Jeder dritte hybride Selbstständige arbeitet in den Bereichen Erziehung und Unterricht, Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Weitere Informationen unter: https://www.ifm-bonn.org/home/newsdetail/?tx_ifmstudies_newsdetail%5Bnews%5D=579&cHash=ad18e7e37b667cd859a7a418ca0f6bcc.

Mit den Folgen der Digitalisierung der Arbeitswelt beschäftigt sich eine Publikation des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) Göttingen. Zu finden unter: http://www.sofi-goettingen.de/fileadmin/SOFI-Mitteilungen/SOFI_Mitteilungen_30_screen.pdf.

Viele Praktika bringen Hochschulabsolventen wenig, lautet das Ergebnis einer Studie der Hans Böckler Stiftung. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich unter: https://www.boeckler.de/107575_107590.htm.

 

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