News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. Mai 2019

 

Ausbildungs-News

Freie Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

 Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

 

Studien-News

Informationen über die „Offene Hochschule Niedersachsen“, also über Studienmöglichkeiten für Bewerber ohne Abitur, hat die Zentrale Koordinierungsstelle für
Studieninformation und -beratung in Niedersachsen
zusammengestellt. Die Informationen finden sich unter: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/studienwahl/offene-hochschule-niedersachsen/ueber-die-offene-hochschule-niedersachsen.html.

Die Zulassung zum Medizinstudium erfolgt auch an den niedersächsischen Hochschulen ab dem Sommersemester 2020 nach einem neuen Vergabeverfahren. Wir haben darüber bereits mehrfach berichtet. Dazu hat die niedersächsische Landesregierung einen neuen Staatsvertrag unterzeichnet. Danach werden dann 30% der zur Verfügung stehenden Studienplätze über die Abiturbesten-Quote vergeben. Während der Anteil des Auswahlverfahrens der Hochschulen weiterhin bei 60% bleibt, werden die restlichen 10% der Plätze im Bereich der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin über eine ausdrücklich nicht notenbasierte Quote vergeben. Hierbei kommt ein Punktemodell zum Einsatz, das sich wie folgt gestaltet: In dieser sogenannten “zusätzlichen Eignungsquote” vergeben die Hochschulen bis zu 100 Punkte an Bewerbende. Für das Sommersemester 2020 und das anschließende Wintersemester 2020/21 können jeweils bis zu 45 Punkte für die angesammelte Wartezeit vergeben werden (3 pro Wartesemester). Die übrigen Punkte werden anteilig für Kriterien wie Testergebnisse, Auswahlgespräche oder berufliche Vorbildung vergeben. Die Gewichtung der Kriterien obliegt den örtlichen Hochschulen, kann aber durch das jeweilige Land auch vorgegeben werden.

Einen Studiengang „Chemtronik“ wird die Technische Hochschule Rosenheim erstmals zum Wintersemester 2019/2020 anbieten. Hintergrund der Entwicklung dieses Ingenieurstudiengangs ist die wachsende Bedeutung der Themen Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Der Schnittstellenstudiengang vermittelt innerhalb von sieben Semestern Kenntnisse in den Bereichen Chemie-, Verfahrens- und Anlagentechnik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Auf diesen Grundlagen bauen in späteren Semestern die Themen Big Data, Automatisierung und Sicherheitstechnik auf. Weiterführende Informationen unter: www.campus-burghausen.de/chemtronik-studium.

 Die Psychotherapeutenausbildung soll neu geordnet werden. Das Kabinett der Bundesregierung hat einer entsprechenden Gesetzesnovelle des Bundesministers für Gesundheit zugestimmt. Demnach soll die Approbation als Psychotherapeut künftig nach einem fünfjährigen Universitätsstudium mit staatlicher Abschlussprüfung erteilt werden. Entsprechende Studiengänge sind für das Wintersemester 2020 geplant. Weitere Informationen dazu unter: https://www.therapie.de/psyche/info/psychotherapie-ausbildung/wissenswertes/studium/.

Einen Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ wird erstmals zum Wintersemester 2019/2020 die Universität Trier anbieten. Bei dem Studienangebot handelt es sich um ein Masterprogramm. Eine wirksame und nachhaltige patientenorientierte Gesundheitsversorgung erfordere eine koordinierte und integrierte Zusammenarbeit von Fachpersonal unterschiedlicher Bereiche, heißt es von Seiten der Hochschule. Diese zu planen, zu koordinieren und zu evaluieren, sei Aufgabe der Absolventen. Weiterführende Informationen unter: www.uni-trier.de/index.php?id=68565.

Einen dualen Studiengang „Mediendesign“ bietet die Internationale Hochschule Duales Studium (IUBH) an den Standorten Düsseldorf, Hamburg und München an. Es kann zwischen den Vertiefungsrichtungen Digitale Medienproduktion, Kommunikation und Public Relations, User Experience sowie Online- und Social Media-Markenmanagement gewählt werden. Das Studium umfasst sieben Semester. Die Hochschule ist bei der Suche nach einem Praxisunternehmen behilflich. Weiterführende Informationen unter: https://www.iubh-dualesstudium.de/bachelor/mediendesign/.

Die Hochschule Furtwangen bietet ein Traineeprogramm an. Teilnehmen können alle Studierenden der Hochschule unabhängig vom belegten Studienfach. Laut Aussage der Hochschule werden rund 90 Prozent der Trainees von den jeweiligen Unternehmen übernommen. Weitere Informationen dazu unter: https://www.hs-furtwangen.de/studium/orientierung/studium-kombiniert-mit-ausbildung-oder-berufseinblicken/studienbegleitendes-traineeprogramm/.

Einen Studiengang  „Präventionsmanagement – Kompetenzen für soziale Interventionen“ bietet die Technische Universität Chemnitz an. Das Studium schließt nach  mit dem Bachelor ab. Weiterführende Informationen unter: https://www.tuced.de/studiengaenge/ba-praeventionsmanagement/.

Einen Studiengang „Flucht, Migration, Gesellschaft“ wird erstmals zum Wintersemester 2019/2020 die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt anbieten. Der Masterstudiengang möchte theoretische und praxisorientierte Inhalte eng miteinander verzahnen. Inhaltlich konzentrieren sich die Module auf die Themen Fluchtursachen, Identitätsbildung, Sprache und Religion. Aber auch rechtliche, medizinische und soziale Fragen werden behandelt. Der Studiengang richtet sich an Bachelorabsolventen der Sozial-, Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Weiterführende Informationen unter: www.ku.de/fmg.

 

„Cross-boarder“-News

Einen „Podcast für Pflegefachkräfte“ bietet Informationen rund um das Thema Pflege an. Er ist von Pflegewissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke entwickelt worden und wird von diesem Team auch kontinuierlich aktualisiert. Zu finden unter: https://uebergabe-podcast.de.

Immer weniger Studierende erhalten BAföG-Förderung. Die jüngste Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes beinhaltet schlechte Nachrichten. Der Anteil der Studierenden, die eine Förderung über das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten, betrug 2016 nur noch 18 Prozent. 2012 waren es immerhin noch 24 Prozent. Die meisten Studierenden erhalten aber nicht den Förderungshöchstbetrag, sondern nur ein sogenanntes Teil-BAföG. Im Durchschnitt beträgt der Förderbetrag 404 Euro. 2012 lag er noch bei 421 Euro. Dabei haben sich die Ausgaben der Studierenden erhöht. Aufwendungen für die Miete stiegen im Durchschnitt von 294 Euro (2012) auf aktuell 323 Euro. Weiterführende Informationen unter: http://www.sozialerhebung.de/download/21/Soz21_hauptbericht.pdf.

Tipps zur Berufsorientierung hat die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ zusammengestellt. Zu finden unter: https://service.zeit.de/schule/berufsorientierung/.

Das Bundesland Bayern gewährt freiberuflich tätigen Hebammen einen sogenannten Hebammenbonus. Voraussetzung ist die Betreuung von mindestens vier Geburten pro Jahr. Der Bonus beträgt 1.000 Euro. Weiterführende Informationen unter: https://www.hebammenbonus.bayern.de/index.htm.

 

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