Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen – Die Entschärfer

Von Hans-Martin Barthold | 15. November 2019

Thomas Bleicher, Chef des niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes, steht bei der 70-Jahrfeierer seiner Einheit der Presse Rede und Antwort (Foto: KBD)

Helden treffe ich nicht. Und Ähnlichkeiten mit James Bond besitzt auch keiner. Wohl aber begegne ich Menschen, die es gewohnt sind, Situationen nüchtern und rational zu analysieren. Genauso wie sie ihre Arbeitsprozesse stets straight ahead ordnen und Risiken einschätzen können. Nein, niemand sucht hier den Nervenkitzel. Stattdessen lautet ihr Leitspruch: Ruhe bewahren, nicht nervös werden, Überblick verschaffen und aufs Wesentliche konzentrieren! Ich ahne den Grund dafür. „Wir haben bei jedem Einsatz nur eine einzige Chance“,  bringt Thomas Bleicher meine Vermutung auf den Punkt. Bleicher ist Leiter des niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD). Was viele Manager sich in jüngster Zeit als bahnbrechende neue Erkenntnis ans Revers heften, praktizieren die Sprengmeister und Munitionsfacharbeiter des KBD ohne großes Aufsehen bereits seit jeher. Gemeint ist die Null-Fehler-Toleranz. „Aber dennoch bleibt bei jedem Einsatz ein Restrisiko“, macht der Chef von 47 Mitarbeitern keinen Hehl um die Gefährlichkeit ihrer Arbeit. Unvergessen der Tod dreier seiner Mitarbeiter bei den Vorbereitungen auf eine Bombenentschärfung in Göttingen vor neun Jahren.

In der niedersächsischen Universitätsstadt sollen die Sprengmeister Thomas Gesk und Gerd Ehler sowie der Vorarbeiter Thorsten Ehrhardt eine Zehn-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen. 700 Bomben hat Gesk bis dahin bereits unschädlich gemacht, darunter auch mehrere 36-Zentner Luftminen vom Typ HC-4000, die wegen ihrer Sprengkraft im Volksmund auch Wohnblock-Knacker genannt wurden und mit einem Gewicht von zwei Tonnen zu den größten Bomben des Zweiten Weltkriegs zählten. Die Bombe in Göttingen besitzt einen unter Kampfmittelexperten gefürchteten chemischen Langzeitzünder. Nach dem Willen seiner Konstrukteure bringt der die Bombe erst lange nach dem Abwurf zur Explosion. Statt einer Feder wie bei den mechanischen Aufschlagzündern hält hier eine Scheibe aus Zelluloid den Schlagbolzen zurück, der die Explosion auslöst. Aceton, das dem Zünder in einer beim Aufschlag normalerweise zerbrechenden Glasampulle beigefügt ist, löst es langsam auf. In Göttingen bei der zweiten Bombe leider noch bevor Gesk und seine Kollegen den Zünder unschädlich machen konnten.

Jedes Mal voll konzentriert

Eine Bombe wird auf den Einsatz einer Wasserschneidanlage vorbereitet (Foto: KBD)

Marcus Rausch, ebenfalls Sprengmeister und gerade auf dem Sprung zur nächsten Fundstelle, erinnert sich seiner Kollegen gut. Melancholie lässt er dennoch nicht zu. Die würde die Konzentration auf den bevorstehenden Einsatz stören. „In unserem Job muss man immer vorsichtig bleiben und darf keine Routine aufkommen lassen“, formuliert Rausch eine zentrale Herausforderung seines Berufes. Für den es zwar weder eine staatlich geregelte Ausbildung noch ein Facharbeiterzeugnis der Industrie- und Handelskammer, wohl aber doch eine Lehrzeit gibt. Von den Bewerbern wünscht sich Thomas Bleicher, dass sie neben Neugier, Lernbereitschaft und Nervenstärke mindestens drei weitere Voraussetzungen erfüllen. Das sind handwerkliches Geschick für den Umgang mit dem Werkstoff Metall, am besten nachgewiesen durch eine erfolgreich abgeschlossene einschlägige Ausbildung. Darüber hinaus sollten unbedingt Erfahrungen im Umgang mit Munition vorliegen, am besten durch Dienstzeiten bei der Bundeswehr oder der Polizei. Zum Transport entschärfter Sprengkörper braucht es zuletzt zwingend den LKW-Führerschein.

Rausch, der inzwischen auf viele Jahre Arbeitserfahrung beim KBD verweisen kann, erfüllte das Bewerberprofil seines heutigen Vorgesetzten nahezu perfekt. Immerhin ist er auf dem Truppenübungsplatz Bergen sogar in der Kampfmittelbeseitigung eingesetzt gewesen. Die Bundeswehr fördert dem ehemaligen Zeitsoldaten zur Eingliederung ins zivile Berufsleben ein einjähriges Praktikum in Bleichers Mannschaft. Schon bald weiß er, das ist es. Er bewirbt sich und wird eingestellt. Wie jeder Neuling erhält er zunächst einen auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag. Er schaut den erfahrenen Kollegen über die Schultern, besucht zahlreiche Lehrgänge, vertieft sich in die einschlägige Literatur, erwirbt Kenntnisse der modernen Sondiertechniken, studiert die Funktionspläne der unterschiedlichen Bombentypen, übt an Dummies und tastet sich anschließend schrittweise an die bezünderten Kampmittel heran, wie die noch scharfen Bomben im Fachjargon genannt werden. Rausch erhält einen festen Vertrag. Er erwirbt die Zulassung als Sprengmeister und als Fachtechnische Aufsichtsperson in der Kampfmittelbeseitigung.

Qualifizierte Fachkräfte gesucht

Bordwaffenmunition – Kleiner als Bomben, aber ebenfalls eine tödliche Gefahr (Foto: KBD)

In den meisten Bundesländern sind die Kampfmittelbeseitigungsdienste, die andernorts auch Kampfmittelräumdienst (KRD) oder Munitionsbergungsdienst (MBD) heißen, eine Sondereinheit der Polizei. In Hamburg gehören sie zur Feuerwehr, in Nordrhein-Westfalen stehen sie unter der Aufsicht der Bezirksregierungen, in Baden-Württemberg liegt die Zuständigkeit beim Regierungspräsidium Stuttgart. Thüringen, Hessen und Bayern verzichten dagegen auf eigene Kampfmittelräumdienste. Sie übertragen diese Aufgabe zugelassenen Privatunternehmen und beschränken sich auf deren Aufsicht. Der KBD Niedersachsen schließlich wurde 2011 aus der Polizei aus- und dem Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung (LGLN) angegliedert. Allen Diensten gemeinsam ist jedoch die alleinige Zuständigkeit für Kampfmittel des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie der Armeen des ehemaligen Warschauer Paktes. Für moderne Kampfmittel wie auch für die Munition der verbündeten NATO-Partner liegt die Verantwortung bei der Bundeswehr. Bei Kampfmitteln, die im Zuge von Terroranschlägen oder anderen Straftaten eingesetzt werden (sollen), liegt die Befugnis hingegen bei den Landeskriminalämtern beziehungsweise dem Bundeskriminalamt.

Aus der Beschränkung auf Munition und Bomben der beiden Weltkriege sollte allerdings niemand den Schluss ziehen, die Aufgabe der Kampfmittelräumdienste sei bald erledigt und der Job der dort tätigen Sprengmeister und Munitionsfacharbeiter einer ohne Zukunft. Das Gegenteil ist richtig. Qualifizierte Fachkräfte haben beste Beschäftigungschancen. Denn eine flächendeckende Räumung aller Blindgänger hat in Deutschland nie stattgefunden. Bis heute wird der KBD nur anlassbezogen tätig. Und kommt schon damit an seine Kapazitätsgrenzen. Im Übrigen gilt, in Bezug auf Bomben und Granaten gibt es keine Gnade der späten Geburt. Nicht nur verlieren einmal scharf gestellte Kampfmittel ihre Gefährlichkeit nicht, durch Alterungsprozesse erhöht sie sich sogar. Die Bautätigkeit von Windparks und der dafür notwendigen Kabeltrassen, besonders auch der in der Nordsee, sowie der beschleunigte Breitbandnetzausbau erhöhen ihre Einsatzzahlen signifikant. „Allein in der Nordsee liegen 1,3 Millionen Tonnen Kampfmittel, viele davon erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dorthin verklappt“, weist Thomas Bleicher auf die Größe der Aufgabe.

Moderne Informationstechnik immer wichtiger

Eine in der Nordsee gefundene und zur Sprengung vorbereitete Ankertaumine (Foto: KBD)

Im Vergleich dazu die Zahlen des letzten Jahres. Da bargen seine Mannen in knapp 1.000 Einsätzen Kampfmittel im Umfang von 145 Tonnen. Mit Blick auf die in der Nordsee lagernden Mengen ist das freilich nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Zahlen anderer Bundesländer gestalten sich ähnlich. Die sommerliche Brandkatastrophe auf dem Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern rückte die Thematik mit Nachdruck ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Experten gehen davon aus, dass es 80 bis 120 Jahre dauern wird, bis dort alle Munitionsreste beseitigt sind. Und Areale wie in Lübtheen gibt es viele. In Brandenburg mit seiner Nähe zum ehemals umkämpften Berlin gelten immerhin 550.000 Hektar als kampfmittelbelastet. Das ist fast ein Fünftel der Fläche dieses Bundeslandes. Der dortige Kampfmittelbeseitigungsdienst barg mit 326 Tonnen zuletzt mehr als das Doppelte der Menge der niedersächsischen Kollegen. „Da wie dort bleibt also Arbeit noch für mindestens zwei Generationen“, ist Thomas Bleicher überzeugt.

An den Arbeitsprozessen des KBD wird sich gleichwohl wenig ändern. Abgesehen von der Beseitigung spontaner Zufallsfunde steht bei Bauvorhaben auf Verdachtsflächen am Anfang  stets die Auswertung der Luftbilder der Alliierten. Jede dritte derartige Luftbildauswertung ergab Verdachtsmomente. Mit dieser Aufgabe sind derzeit zehn spezialisierte Mitarbeiter, meist Ingenieure der Vermessungstechnik oder Geomatiker (siehe hierzu: „Geomatiker – Raumbezogene Daten visualisieren“; https://www.berufsreport.com/geomatiker-raumbezogene-daten-visualisieren/), betraut. Höchste Priorität genießen dafür die Regionen, die während des Krieges Luftangriffen besonders intensiv ausgesetzt waren. Anschließend erfolgt die Gefährdungsbeurteilung des untersuchten Areals. „Die Ergebnisse, also insbesondere Anomalien, die auf Blindgänger schließen lassen, dokumentieren fünf GIS-Spezialisten im inzwischen digitalen Kampfmittelräumkataster, dem Kampfmittelinformationssystem Niedersachsen (KISNi)“, erklärt mir Thomas Bleicher. In einem Forschungsprojekt mit der Universität Hannover wird gegenwärtig die automatisierte Bildanalyse und Mustererkennung erprobt. Die Ortung von Kampfmitteln löst freilich noch keine Sofortmaßnahmen des KBD aus. „Denn“, so dessen Chef, „gefährlich werden diese Kampfmittel nur, wenn Rammen, Bagger oder Ackerpflüge sie in ihrer Ruhe stören. Dann allerdings müssen wir sofort handeln.“

Sicherheit vor Schnelligkeit

Arbeitsplatz einer Luftbildauswerterin des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (Foto: KBD)

Dafür ein Beispiel. Die Fläche für den Erweiterungsbau des Klinikums der Medizinischen Hochschule Hannover birgt nach Erkenntnissen der Luftbildauswerter ein überdurchschnittlich hohes Gefährdungspotential. Der Baubeginn ist für 2022 geplant. Das Bauunternehmen, das den Zuschlag erhält und damit die Verantwortung für die Baugrundsicherheit übernimmt, wird deshalb ein Spezialunternehmen mit der Suche nach eventuellen Kampfmitteln beauftragen (müssen). Erst wenn dessen Fachleute magnetische Signaturen finden, die auf eine Bombe oder ein anderes Kampfmittel schließen lassen, tritt der KBD in Person seiner Sprengmeister und Munitionsfacharbeiter auf den Plan. Die arbeiten immer im Team. Sieben Teams stehen Thomas Bleicher zur Verfügung. Zuerst müssen die Bomben freigelegt, identifiziert und deren technischer Zustand begutachtet werden. „Eine Bombe hat in der Regel zwei Zünder, einen am Kopf und einen am Heck“, erklärt Marcus Rausch. Und weiter: „Ich muss entscheiden, ob beide noch so intakt sind, dass eine Entschärfung, eventuell auch mit einem Fernentschärfungsgerät möglich ist, oder ob eine Sprengung vor Ort unumgänglich wird.“

Wegen der vielfach großen Sprengschäden und hoher Kosten für die Sicherung umstehender Gebäude bleibt das Sprengen an der Fundstelle freilich stets die letzte Option. „Zwar gelingt es uns mit Hilfe baulicher Maßnahmen, die Druckwelle ein Stück weit zu steuern“, beschreibt Thomas Bleicher das Szenario. Viel gefährlicher sei jedoch der Splitterflug. „Und den können wir kaum beeinflussen.“ Zwar haben Marcus Rausch und seine Kollegen für die Klärung des Vorgehens nicht alle Zeit der Welt. Die Bauunternehmen unterliegen immerhin engen Terminvorgaben. Anders aber als zum Beispiel Polizisten werden ihnen keine Sofortentscheidungen innerhalb nur weniger Sekunden abverlangt. Sie haben genug Zeit, um noch einmal Einsicht in die Konstruktionsunterlagen des Bombentyps zu nehmen und das Vorgehen im Kreis der Kollegen zu besprechen, wenn nötig sogar mit Spezialisten in und außerhalb Deutschlands. Manchmal ist das Ergebnis der Inaugenscheinnahme aber auch ein ganz anderes. „Einige Bomben wurden in den Nachkriegswirren nämlich entschärft, konnten aber dann wegen fehlender Fahrzeuge nicht abtransportiert werden“, erzählt Bleicher.

Mit jedem Einsatz wächst die Erfahrung

Munitionstransporter der Schutzklasse EX III (Foto: KBD)

Ohne Zünder explodiert Sprengstoff nur bei extremer Hitzeeinwirkung. Sonst ist er zu träge. Seine Entsorgung erfolgt thermisch in der in Munster ansässigen Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungs-Altlasten (GEKA). Deren Hochofen ist freilich nur für die Verbrennung von 5 Kilogramm Sprengstoff ausgelegt. Weswegen große Bomben zersägt werden müssen. Für die Zwischenlagerung und den Transport entschärfter Bomben zur GEKA ist der KBD zuständig. Weshalb zu Bleichers Mannschaft auch sechs speziell qualifizierte LKW-Fahrer gehören. Alle sind im Besitz des Gefahrgutführerscheins. Wie bei allen anderen Mitarbeitern muss sich Thomas Bleicher hundertprozentig auf sie verlassen können. Was seine Mitarbeiter, egal ob im operativen Bereich oder im Backoffice, sonst noch brauchen? Erfahrung. Und zwar so viel als irgend möglich! Vor nicht allzu langer Zeit gingen zwei langjährige Sprengmeister von Thomas Bleichers Mannschaft in den wohlverdienten Ruhestand. Sie waren 64 Jahre alt und zählten zu den besten!

Die formalen Karrieremöglichkeiten für einen Kampfmittelbeseitiger sind überschaubar. Sie führen vom Munitionsfacharbeiter über eine Funktion als Vorarbeiter zum Sprengmeister. Die Karrieren folgen eher anderen Kriterien. Etwa wenn man derjenige ist, der bei einem Bombenfund mitten in einer dicht besiedelten Millionenmetropole und vor dem Hintergrund seiner bisher guten Arbeit gefragt wird: „Kannst Du das übernehmen?“ Oder wenn der direkte persönliche Kontakt aus anderen Bundesländern, in einzelnen Fällen gar aus dem Ausland gesucht wird. Die Sicht der Fachleute wie Marcus Rausch schließt indessen noch einen weiteren Aspekt mit ein. „Der Erfolg ist immer einer des ganzen Teams.“ Im Übrigen sei es eine tiefe Befriedigung, die Erde wieder ein Stück sicherer gemacht zu haben. Und darin schließt er die Kolleginnen und Kollegen des Backoffice in der allgemeinen Verwaltung, für den Bürgerservice, den Haushalt und das Rechnungswesen mit ein. Spezialisieren sich Sprengmeister auf ein bestimmtes Spektrum von Bombentypen, möchte ich noch wissen? Thomas Bleichers Antwort kommt prompt und unmissverständlich. Sie lautet: Nein. „Bei uns muss jeder alles können.“ Dafür gibt es zwei Gründe. Einmal beugt es der gefährlichen Routine vor.

Gesucht sind Allrounder

So funktioniert eine Wasserschneideanlage (Foto: KBD)

Zum anderen verbirgt sich dahinter ein ganz praktischer Hintergrund. „Wir müssen an 365 Tagen im Jahr einen  24-Stunden-Betrieb gewährleisten“, weist Thomas Bleicher auf ein institutionelles Erfordernis hin. Bei „nur“ sieben Sprengmeisterteams sei deshalb die Personaldecke zu dünn, um immer die entsprechenden Spezialisten vorhalten zu können. Die zu bergenden Bomben stammen im Übrigen nahezu vollständig aus nichtdeutscher Produktion. Bei kleineren Kampfmitteln wie Handgranaten und Artilleriemunition ist die Herkunft dagegen bunt gemischt. Ein Letztes. Die Sprengmeister des KBD bedenken ohne großes öffentliches Aufhebens in ihrem Tun stets auch Umweltschutzaspekte mit. In der Nordsee etwa werden nicht zu umgehende Sprengungen stets bei Niedrigwasser auf trocken gefallenen Sandbänken vorgenommen. Die Schallwellen bei einer Unterwassersprengung reichen bis zu zehn Kilometer weit und würden für viele Meerestiere den Tod bedeuten. Die Verbrennungsanlage der GEKA filtert giftige Abgase nahezu vollständig heraus. Nur eines können sich die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes nicht vorstellen: Neue Bomben zu bauen. Sie wissen, mit wie viel Leid sie die Menschen überziehen. Sogar noch viele Jahrzehnte nach dem Krieg.

 


Unternehmenssteckbrief
(Stand: 01.11.2019)

Firmengründung: 11. März 1948 als Bombenräumkommando für das Land Niedersachsen. Der KBD wurde mehrfach umbenannt und umorganisiert. Seit 1974 firmiert er unter Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD).

Sitz der Unternehmenszentrale: Dorfstraße 19, 30519 Hannover. Weitere Standorte in Munster und Achternholt.

Mitarbeiter: 47.

Jahresbudget: ca. 4 Millionen Euro.

Kontaktmöglichkeiten: kbd-postfach@lgln.niedersachsen.de

Internet: https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/kampfmittelbeseitigung/der-kampfmittelbeseitigungsdienst-161071.html

 

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