Wolfgang Grupp – Schauen, entscheiden, handeln

Von Hans-Martin Barthold | 15. August 2015

Wolfgang Grupp ist seit vierzig Jahren Chef von TRIGEMA (Foto: TRIGEMA)

Wolfgang Grupp ist seit vierzig Jahren Chef von TRIGEMA (Foto: TRIGEMA)

Nicht selten sind es die kleinen und unscheinbaren Dinge, die das Wesentliche ans Licht bringen helfen. Was diese Allerweltsweisheit mit Wolfgang Grupp, dem PR- und medienerfahrenen Inhaber von TRIGEMA, zu tun hat? Eine ganze Menge. Doch der Reihe nach. Ich frage bei der Pressereferentin in der Burladinger Zentrale am Rand der Schwäbischen Alb an, ob Wolfgang Grupp zu einem Interview mit der „Berufswelt“ bereit wäre. Ich wolle von ihm gerne hören, wie er zum erfolgreichen Unternehmer geworden sei. Es folgen die üblichen Rückfragen nach Medium, Zielgruppe und Zahl der User. Dann die Bestätigung, meine Anfrage dem Chef vorzulegen. Die Antwort erhielte ich innerhalb einer Woche. Tatsächlich liegen mir schon fünf Tage später die Zusage und zwei Terminvorschläge vor. Ich bestätige den 26. Mai – und bemerke erst im Nachhinein, dass es sich dabei um den Pfingstdienstag handelt.

Meine Überraschung ist groß. An so einem Tag hätte ich einen millionenschweren Unternehmer eher im Yachthafen von Saint-Tropez oder einer Lodge auf den Malediven vermutet. Aber im Büro? Bei beidem, der schnellen Entscheidung ebenso wie dem ungewöhnlichen Terminangebot, habe ich schon Anderes erlebt. Aber vielleicht höre ich an diesem Tag wieder eine der in den Bussinessetagen heute salonfähig gewordenen Entschuldigungen von wegen eines kurzfristigen anderen wichtigen und unaufschiebbaren Termins … oder so ähnlich. Mein Erstaunen darüber, dass genau das nicht geschieht, beantwortet Wolfgang Grupp in der für ihn typischen Weise: kurz, prägnant, mit Unterhaltungswert, sachlich dennoch genau auf den Punkt ausgerichtet. „Ich bin kein intellektueller Überflieger“, erklärt er im Tonfall seiner schwäbischen Heimat. „Ich bin ein ganz normaler selbstarbeitender Unternehmer, der bloß deshalb auffällt, weil es nur noch wenige so machen.“ Und der aus diesem Grund, wie alle seine Mitarbeiter auch, selbstverständlich Pfingstdienstag wieder ins Büro und zur Arbeit geht.

Entscheiden, entscheiden, entscheiden …

TRIGEMA-Werk in Burladingen (Foto: TRIGEMA)

TRIGEMA-Werk in Burladingen (Foto: TRIGEMA)

Viele kennen Wolfgang Grupp aus Talkshows und seinem Werbespot mit dem Affen im weißen Trigema-T-Shirt als begnadeten Entertainer, nicht mehr ohne Falten, dafür schlagfertig und immer für einen flotten Spruch gut. Dass er in einem Gespräch abseits von Kameras und Mikrofonen noch viel mehr kann, stellt er schnell unter Beweis. Meine Befürchtungen jedenfalls, dass da einer nach mehr als vierzig Jahren am Steuerpult eines der letzten ausschließlich in Deutschland produzierenden Textilunternehmens nur noch verlautbart, aber die Argumente für das Eine und gegen das Andere schuldig bleibt, zerstreut er schnell und nachhaltig, auch wenn vielleicht nicht jeder alle seine Standpunkte teilen mag. Wir sind uns schnell einig, die Karriere eines Unternehmers spiegelt sich im wirtschaftlichen Erfolg seiner Jahresbilanz. Meine Frage, wie schafft einer das? Was ist dafür an fachlichen Qualifikationen und persönlichen Kompetenzen erforderlich?

Jetzt ist das Stirnrunzeln auf der Seite Wolfgang Grupps. Warum die Welt immer komplizierter machen, als sie ist? Davon hält der bodenständige Schwabe wenig. „Wie jeder Unternehmer muss ich täglich viele Entscheidungen treffen“, formuliert er die Antwort, „schauen ob sie passen und sie gegebenenfalls neu justieren.“ Und je mehr dieser Entscheidungen sich als richtig erweisen, umso größer der unternehmerische Erfolg. Klingt einleuchtend und bei Maybrit Illners Publikum wäre ihm ein Applaus sicher. Freilich weiß kaum einer besser als Wolfgang Grupp, dass die Dinge meist nicht so simpel sind, wie sie beim ersten Hinschauen scheinen. Und so schickt er seiner Antwort einen zweiten Satz hinterher. „Erfolg zu haben, braucht es nicht viel“, lautet seine Ergänzung. „Die Kunst eines Unternehmers besteht darin, ihn über die Jahre zu verstetigen und bis zum Schluss zu sichern.“ Grupp denkt an Wirtschaftskapitäne, die ganz oben waren und früher oder später tief fielen. Weil sie die Bodenhaftung verloren, die Zeichen der Zeit falsch deuteten, sich verspekulierten, ihnen die Stabübergabe an den Nachfolger nicht gelang. Die Namen ihrer Unternehmen kennen schon heute nur noch die Alten.

Das Risiko akzeptieren

Der Affe mit dem TRIGEMA T-Shirt aus der Fernsehwerbung (Foto: TRIGEMA)

Der Affe mit dem TRIGEMA T-Shirt aus der Fernsehwerbung (Foto: TRIGEMA)

Zu verstehen, wie Wolfgang Grupp diese Entscheidungsfähigkeit erlangte, hilft ein Blick zurück. Grupp wurde in eine erfolgreiche Unternehmerfamilie hineingeboren. Das bezeichnet er als Geschenk und unverdientes Glück, zugleich aber auch als Aufgabe. Vor allem sein Großvater Josef Mayer ist ihm noch heute Vorbild. Im Haus an der später nach diesem Mann benannten Straße gingen in der Zeit des Wirtschaftswunders zahlreiche namhafte Unternehmer ein und aus. Immer dabei: Wolfgang Grupp. Viele dieser Patriarchen, die, wie damals üblich, persönlich für das Wohl und Wehe ihrer Firmen hafteten, imponierten ihm. Mehr noch beeindruckte ihn, wie es diesen Männern gelang, in schwierigen Zeiten die Weichen für ihre Fabriken und Handelskontore sowie die darin beschäftigten Mitarbeiter in die richtige Richtung zu stellen. Oder eben andernfalls erhobenen Hauptes für die eigenen Fehlentscheidungen gerade zu stehen!

Wirtschaftliche Entwicklungen mitgestalten zu können, ohne die soziale Bindung zu vergessen, das war es, was er anstrebte. In Artikel 14 Grundgesetz heißt das: Eigentum verpflichtet. So mussten ihn  die Eltern nicht lange überreden. „Es war für mich früh klar“, erinnert er sich, „irgendwann würde ich die Führung der Mechanischen Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer, wie TRIGEMA zu dieser Zeit noch hieß, übernehmen.“ Daran änderte auch die fröhliche Studentenzeit in Köln, wo er 1967 an der dortigen Universität ein Diplom in Betriebswirtschaft erwarb, nichts. Das Abitur hatte er zuvor im Jesuiteninternat St. Blasien abgelegt. Im Rückblick fühlt sich Grupp bestätigt. Er als angestellter und weisungsgebundener Manager? Die Antwort darauf umgeht er geschickt mit dem Hinweis auf die hypothetische Art der Fragestellung. Doch kaum einer vermag sich Wolfgang Grupp in dieser Rolle vorzustellen. Er selbst formuliert es in anderem Zusammenhang diplomatischer. „Wo nicht entschieden wird, könnte ich nicht arbeiten.“ Umso mehr in Konstellationen, wo – aus welchen Gründen auch immer – nicht entschieden werden darf.

Führen wollen

Wolfgang Grupp (1973) steht als Jungunternehmer vor schwierigen Entscheidungen (Foto: TRIGEMA)

Wolfgang Grupp (1973) steht als Jungunternehmer vor schwierigen Entscheidungen (Foto: TRIGEMA)

Dass es im Leben nichts umsonst gibt und alles seinen Preis hat, galt und gilt auch bei Wolfgang Grupp. Er schweigt sich aus, wie es für ihn wohl gewesen sein mag, nach sieben Jahren rheinischen Großstadtlebens wieder in die vom Württemberger Pietismus geprägte Kleinstadt Burladingen zurückzukehren, dorthin wo die Welt nicht nur übersichtlich, sondern für jedermann auch durchsichtig ist. Man kann es nur erahnen. Stehen in Köln die Jecken hoch im Kurs, die bei vielen Kölsch bis zum Morgen durchhalten, verehren die Menschen auf der schwäbischen Alb vor allem den, der unermüdlich schafft. Zum ausgelassenen Feiern bleibt dann meistens wenig Zeit. Und von den örtlichen Honoratioren wird die klaglose Übernahme gewisser gesellschaftlicher Funktionen erwartet. Das ist nicht jedermanns Sache. Mancher Firmenerbe floh vor dieser Fron und entschied sich wie Gunter Sachs lieber für den Jet Set. Für Wolfgang Grupp war der keine Alternative. Er nahm die Rolle an. „Als Unternehmer trage ich selbstverständlich Verantwortung für die Belegschaft und meinen Standort“, sagt er, „davor wollte ich mich nicht drücken.“

Aber auch im Betrieb blieb ihm wenig Schonzeit. Als er 1969 einstieg, stand die Firma bei den Banken mit nicht weniger als 10 Millionen Mark in der Kreide, für einen Mittelständler und damalige Verhältnisse kein Pappenstiel. Dass es so nicht weiter gehen konnte, war allen Beteiligten klar. Über den künftigen Weg allerdings hatten Vater und Juniorchef unterschiedliche Meinungen. Wolfgang Grupp musste erstmals zeigen, was er unternehmerisch drauf hatte. Mit noch nicht einmal dreißig Jahren galt es, aus dem Stand heraus weitreichende Entscheidungen zu treffen und sich damit gegen Widerstände durchzusetzen. Wie viele schlaflose Nächte ihn beides gekostet hat, weiß nur er. Zum Gesprächsthema macht er es nicht. Er ist überzeugt, das gehört zum „Beruf“ des Unternehmers dazu wie Frost und Schnee zum Winter. Also nahm Wolfgang Grupp die Herausforderung an und entschied. Viel Zeit blieb ihm nicht.

Sich der Verantwortung stellen

Eine von vielen Näherinnen im Werk Burladingen (Foto: TRIGEMA)

Eine von vielen Näherinnen im Werk Burladingen (Foto: TRIGEMA)

Als erstes löste er die drei Tochtergesellschaften auf, die von seinem Vater als Diversifizierungen gegründet wurden, und konzentrierte sich auf das Kerngeschäft, die Strick- und Wirkwarenproduktion. Ein Großauftrag für einen Kaufhauskonzern über 30.000 T-Shirts half ihm dabei. Am Ende lag er richtig. Heute arbeitet TRIGEMA mit 100 Prozent Eigenkapital, wird in der Rechtsform einer Einzelfirma e.K. (eingetragener Kaufmann) geführt und ist Wolfgang Grupp damit Herr aller Entscheidungen. Die Kehrseite der Medaille hat es allerdings in sich. Wolfgang Grupp haftet mit allem, auch seinem Privatvermögen. Das erklärt, weshalb diese Unternehmensform so selten geworden ist. Auch Wolfgang Grupp könnte seinen Betrieb als GmbH führen. Dann würde er im Fall einer Pleite lediglich seine Einlage von 25.000 Euro verlieren, aber ansonsten einen unbeschwerten Lebensabend verbringen.

Er schüttelt den Kopf. „Die Freiheit der Entscheidung ist für mich untrennbar verbunden mit der Pflicht zur Verantwortung“, formuliert er sein unternehmerisches Glaubensbekenntnis. Die Abfindungsexzesse erfolgloser Manager in börsennotierten Unternehmen bezeichnet er als obszön. „Das verstößt gegen jedes Rechtsempfinden“, kann er seinen Unmut nur schwer zügeln und flüchtet sich in Sarkasmus. „Um das verstehen zu können, muss man wohl mindestens studiert haben.“ Gleichwohl möchte der TRIGEMA-Chef nicht falsch eingeordnet werden. „Ich bin kein Sozialsäusler“, sagt er. „Ich bin Unternehmer und ich will Geld verdienen. Denn nur so kann ich die Arbeitsplätze sichern.“ Sein immer wieder proklamiertes Ziel. Die Spekulationen und die Scheingeschäfte der New Economy aber raubten ihm wie anderen produzierenden Unternehmen die Kunden. „Wer arbeitslos geworden ist, dem fehlt das Geld, meine Produkte kaufen zu können“, beschreibt er die Situation.

Nicht die Bodenhaftung verlieren

TRIGEMA besitzt eine Fertigungstiefe von 78 Prozent (Foto: TRIGEMA)

TRIGEMA besitzt eine Fertigungstiefe von 78 Prozent (Foto: TRIGEMA)

Überhaupt hält Wolfgang Grupp viel auf den gesunden Menschenverstand, von Ideologien umso weniger. Er ist Pragmatiker. Als Unternehmer müsse man sich stets seinem Umfeld und seinen Märkten anpassen, ist sein Credo. Den Argumenten seiner Kritiker, er entwickele sich nicht weiter, er verwalte nur noch den Status Quo, seine provinziellen Konzepte hätten in einer globalisierten Welt keine Gültigkeit mehr, er wäre als Unternehmer schon lange gescheitert, begegnet er inzwischen mit Gelassenheit. Und setzt ihnen seine Argumente entgegen. In seiner Branche, der Textilindustrie, könne ein in Deutschland produzierendes Unternehmen im Wettbewerb mit Herstellern aus Billiglohnländern quantitativ nur noch über Preisabschläge wachsen. Die Rendite wie der Gewinn aber verbesserten sich dadurch natürlich nicht, die Risiken jedoch stiegen exponentiell. Er zählt die Namen derer auf, die genau das versucht haben – und untergingen. TRIGEMA aber, sagt er stolz, gebe es immer noch.

So rückt eine weitere Unternehmerkompetenz in den Blick. Bevor es Entscheidungen zu fällen gilt, muss es eine Idee geben. Wolfgang Grupp gibt selbst das Beispiel. Wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen, wie die Betonköpfe in den Mahagonietagen stur an den Tonnen-Konzepten aus der Vergangenheit festzuhalten, aus falsch verstandenem Stolz gegen den Strom zu schwimmen, das sind seine Dinge nicht. Die Zeit des „immer nur größer“ sei hierzulande in seiner Branche unwiderruflich abgelaufen. „Unter den gegebenen Bedingungen habe ich mich deshalb für qualitatives Wachstum entschieden“, verrät er. Also kein Wachstum in den Stückzahlen, sondern ausschließlich Wachstum in der Innovation des Produktes. Ebenso setzte Grupp diese Strategie für die Produktion um. Er vergrößerte die Fertigungstiefe, verringerte mittels eigener Geschäfte, eines Onlineshops sowie Kooperationen mit größeren Online-Händlern die Abhängigkeit vom Handel und erhöhte über ein großes Warenlager schließlich seine Flexibilität. Gewiss, das entspricht nicht der reinen (Betriebswirtschafts)Lehre, doch Grupp hat damit Erfolg.

Familie Bruno vereint in drei Generationen 153 Jahre TRIGEMA (Foto: TRIGEMA)

Familie Bruno vereint in drei Generationen 153 Jahre TRIGEMA (Foto: TRIGEMA)

Den Menschen zugewandt

Denn manche Kunden wollen bestellen und die Ware schon wenige Tage später in Empfang nehmen. Die Großen können das nicht mehr, Grupp schon. Es bescherte ihm mittlerweile manchen lukrativen Auftrag. „Als Unternehmer muss man stets ein waches Auge auf das haben, was rechts und links von einem passiert“, ist eine weitere Erfahrung aus Wolfgang Grupps langem Unternehmerleben. Doch ist es nicht der letzte Erfolgsfaktor des stets elegant gekleideten Mannes. Auch wenn er sich mit seinen 1.200 Mitarbeitern nicht duzt, fühlt sich Wolfgang Grupp ihnen doch tiefer verbunden als mancher Lehrer den ihm anvertrauten Schülern. „Nur wenn ich als Unternehmer meinen Mitarbeitern gerecht werde“, ist er ehrlich überzeugt, „werden sie mit guter Arbeit zurückzahlen. Deshalb muss ich um ihre Sorgen und Nöte wissen.“ Es geht im Leben des Unternehmers Wolfgang Grupp also nicht allein um Bilanzen, Umsatz und Gewinn. Die Reihenfolge setzt er umgekehrt.

2012 zeichnet der baden-württembergische Ministerpräsident Wolfgang Grupp für seine Verdienste um den Wirtschaftsstandort mit der Großen Staufermedaille in Gold aus (Foto: TRIGEMA)

2012 zeichnet der baden-württembergische Ministerpräsident Wolfgang Grupp für seine Verdienste um den Wirtschaftsstandort mit der Großen Staufermedaille in Gold aus (Foto: TRIGEMA)

Damit die Habenseite stimmt, geht es bei ihm vor allem um Vertrauen und Kooperation. Weder das Eine noch das Andere wirkt bei Grupp aufgesetzt, vielmehr vermittelt er den Eindruck, es sei seine innere Überzeugung. Gleichwohl bleibt er auch hierbei erdverbundener Pragmatiker. So garantiert er den Kindern seiner Mitarbeiter einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Doch auch das ist ebenso Geben wie Nehmen. Werden die Kinder ihren Eltern Kummer machen und die Eltern mit ihren Kindern eine schlechte Figur abgeben wollen? Da ist einer, der genau weiß, was er tut. Grupp mag manchmal kantig sein, sicher auch die eine oder andere Eigenheit haben, authentisch aber ist er in jedem Fall. TRIGEMA ein Kuschelkurs, Grupp gar ein moderner Personalflüsterer? Nein, das gewiss nicht. An Disziplin und der Konzentration auf den Unternehmenserfolg als oberste Priorität lässt er nicht rütteln. Da kann er energisch werden.

Der Mannschaftskapitän macht den Unterschied

Bleibt ein Letztes, was Wolfgang Grupps Erfolg als Unternehmer erklärt. „Ich bette alle Entscheidungen in ihre entsprechenden personellen Bezüge ein“, erzählt er ohne Eitelkeit. „Deshalb bespreche ich die Dinge zuvor mit den jeweils zuständigen Mitarbeitern“. So erweist sich die Aufgabe, ebenso argumentations- wie konsensfähige Mitarbeiter mit Ideen und einer Meinung um sich zu scharen, ihr Selbstbewusstsein auszuhalten, als eine der wichtigsten Herausforderungen für den Unternehmer Wolfgang Grupp. Die moderne Psychologie nennt so etwas „Potentialentfaltungsgemeinschaften“. Der Hirnforscher Gerald Hüther sagte jüngst: „Wir müssen aufhören, andere als Objekt unserer eigenen Ziele und Maßnahmen zu benutzen, und einander stattdessen als Subjekt begegnen. Dann findet wirklicher Austausch statt, dann entsteht … Kokreativität.“ Wolfgang Grupp würde es vermutlich mit anderen Worten formulieren. Seine unternehmerische Maxime aber ist genau diese!

 


Weiterführende Informationen
http://www.trigema.de/Unternehmen/

 

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