Über den Herausgeber

 

Foto BartholdHans-Martin Barthold startete mit dem Abitur, schloss eine gewerbliche Berufsausbildung und dann ein geisteswissenschaftliches Studium erfolgreich ab, letztes bereits zwei Semester vor Ende der Regelstudienzeit. Die anschließende Mitarbeit in Wissenschaft und Forschung sieht er im Rückblick als spannende Erfahrung, den baldigen Wechsel ins wirkliche Leben ohne Reue. Seine Erfüllung fand er in der Berufs- und Studienberatung. Sie wurde zu seiner Berufung. „Denn“, ist er überzeugt, „Berufsentscheidungen prägen Lebens(ver)läufe.“ Gespräche darüber versteht er als einen ganz intimen persönlichen Prozess, als die Kunst, Berufsinhalte und –anforderungen, Glückserlebnisse und Stressfaktoren stets fokussiert auf das Gegenüber liebevoll, zugewandt, lebendig und spannend beschreiben zu können.

Das alles verband er schon bald mit seiner zweiten Passion – dem Recherchieren, Analysieren und Schreiben. Als Autor einschlägiger Themen veröffentlichte er mehr als zwanzig Jahre lang regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), dem Handelsblatt, der Welt, der Süddeutschen Zeitung (SZ), der Deutschen Universitätszeitung (DUZ), der taz, der Jungen Karriere, dem Hochschulanzeiger und, und, und …, jetzt vor allem im eigenen Online-Magazin „Berufsreport“. In dieser Zeit entstanden auch mehrere Bücher: „Studieren in Europa und Übersee“, „Die Alternative: Privat studieren“, „Wie werde ich Lehrer“. Alle im Societäts-Verlag Frankfurt erschienen. Im wissenschaftlichen Standardwerk der Arbeitsmedizin, „Arbeitsmedizinische Berufskunde“, verantwortete er die berufskundlichen Darstellungen.

Bei der Entwicklung zahlreicher Arbeitsmittel für Berufs- und Studienberater leistete er innovative Pionierarbeit. Darüber hinaus stand er der Redaktion von abi als Berater hinter den Kulissen ebenso zur Seite wie er oft als Experte in ihren Berichten gesucht und zitiert wurde. Die Bundesagentur für Arbeit entsandte ihn nach Weißrussland, die dortige Berufsberatung beim Aufbau der Berufsinformationszentren zu unterstützen. Der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft berief ihn in seine Jury zur Bewertung Privater Hochschulen. Die International Social Security Association (ISSA), eine UN-Organisation, lud ihn als Referent zum Thema „Demographische Entwicklung und Globalisierung – Herausforderung für die Soziale Sicherheit“ zu einem hochkarätig besetzten Kongress nach Bratislava ein.

Es gäbe noch manches andere zu berichten. Worauf an dieser Stelle verzichtet werden soll. Es zählt die Gegenwart. Und das ist die jeweils neueste Ausgabe des „Berufsreport“. Der ist unabhängig, nicht interessengebunden und auch nicht abhängig von Werbeanzeigen. Wer sich objektiv über Berufe, Ausbildung, Studium und Karriere informieren möchte, ist deshalb hier genau richtig. Kaum jemand weiß so gut, wovon er schreibt, wie der Herausgeber des „Berufsreport“. Allerdings, und der Hinweis ist ihm wichtig, wäre der Erfolg nicht möglich ohne einen Kreis mitdenkender und mitschreibender Kollegen. Nicht zu vergessen die ungezählten Gesprächspartner, die ihm tiefe Einblicke in ihr tägliches berufliches Tun gewähr(t)en.