Sven Plöger – Wenn aus Leidenschaft Berufung wird

Von Hans-Martin Barthold | 15. Mai 2018

Sven Plöger macht noch jede Wettervorhersage zum Hochamt der Kommunikation (Foto: Christian Zecha)

Er ist weder Schauspieler noch Musiker und auch kein Comedian oder Journalist. Gleichwohl verfügt Sven Plöger über eine Fernsehpräsenz, um die ihn viele beneiden. Allein im ARD-Vorabendprogramm sehen das „Wetter vor acht“ trotz zahlreicher Konkurrenz und vieler einschlägiger Apps tagtäglich 1,5 Millionen Menschen! Im „Regionalwetter“ des NDR, RBB, SWR und WDR dürften noch einmal so viele dazukommen. Das überrascht, schließlich gehört der gebürtige Rheinländer nicht zu den Lauten der Medienwelt. Pubertäres Machogehabe, arrogante Besserwisserei oder das schrille Outfit so mancher Medientitanen sind seine Sache nicht. Nein, er bevorzugt die leisen Töne. Wenn er sich äußert, dann zwar immer eloquent und wortgewandt, doch stets mit Empathie und wohlüberlegten Argumenten. Sven Plöger ist ein begnadeter Kommunikator – professionell, kompetent, authentisch. Für einen Naturwissenschaftler, wie er einer ist, gilt das als eine eher seltene Begabung. Vor einiger Zeit eroberte er mit der mehrteiligen Dokumentation „Wo unser Wetter entsteht“ sogar den besten Sendeplatz im Abendprogramm.

Woher seine Begeisterung fürs Wetter kommt, vermag Plöger auch nach längerem Nachdenken nicht genau zu erklären. Erinnern kann er sich freilich, dass Wind, Sonnenschein und Regen, überhaupt alles, was am Himmel passiert, ihn schon als Dreijährigen in seinen Bann zog. Er nennt es heute (s)eine Grundfaszination. Auf der Terrasse des elterlichen Hauses zu stehen und in den Himmel zu schauen, am liebsten bei Gewittern, war für ihn deshalb so spannend, wie für die Eltern eine neue Folge der Krimis „Stahlnetz“ oder „Francis Durbridge“, den Straßenfegern jener Zeit. Sein Berufswunsch in dieser Lebensphase war es, Vogel werden zu wollen. Das Fliegen, dachte der kleine Knirps Plöger, bringe ihn dem Geschehen mit Wind und Wolken näher. Die Leidenschaft für beides hat sich bis heute erhalten. Bereits als Vorschulkind beeindruckte er Eltern, Besucher und Freunde durch die sichere Kenntnis aller, wirklich aller Flugzeugtypen. Später las er die einschlägigen Titel der Buchreihe „Was ist was“ immer und immer wieder. „Mindestens eine Million Mal“, sagt er und meint es nicht todernst. Der Sachkundeunterricht wurde zu seinem Lieblingsfach.

Frühe Leidenschaft für Wetter und Klima

Sven Plöger (Foto: Olaf Rayermann)

Diese Faszination hat ihn nie wieder losgelassen. Sie mag sich in den Jahren gewandelt haben. Vor wenigen Tagen feierte Sven Plöger seinen 51. Geburtstag. An Intensität aber hat sie nichts verloren. Das unterscheidet den „Wettermann“ von anderen, bei denen die kindlichen Wünsche früher oder später den Realitäten des Alltags Platz machen. Und es mag dieser Zauber sein, der seinen beruflichen Erfolg ganz wesentlich erklärt. Seit über zwei Jahrzehnten moderiert er Wettervorhersagen, zuerst als Textwriter im Backoffice, dann als Radio-, seit 1999 als Fernsehmoderator. Etwas aber hat sich doch gewandelt. Heute vermag Sven Plöger zu erklären, weshalb ihn alles rund ums Wetter so gefangen nimmt. „Es gibt für mich nichts Spannenderes, als Naturvorgänge zu analysieren und zu verstehen“, versucht er eine Formulierung. Dann überlegt er kurz und fügt eine wichtige Ergänzung hinzu. „Noch mehr fasziniert mich, dass sich die Komplexität des Systems Wetter trotz aller Hochleistungsrechner noch immer Unerklärlichkeiten vorbehält.“ Er benutzt dafür den Begriff des determinierten Chaos. Und will damit sagen, dass ähnliche Ursachen nicht zu gleichen Wirkungen führen müssen.

Seine Interessen für die Fächer Mathematik, Physik und Chemie waren genetisch in keiner Weise vorbestimmt. Seine Mutter verdiente ihr Geld als Dolmetscherin für Portugiesisch und Schwedisch, der Sprache seiner Großmutter. Sein Vater arbeitete im weiten Bereich von Kunst und Kultur. „Es ergab sich“, blickt er unprätentiös zurück. Ebenso unspektakulär ergab sich der Plan, im Anschluss an das Abitur, das er am Rhein-Sieg-Gymnasium St. Augustin ablegte, Meteorologie studieren zu wollen. Zuvor aber musste noch der Bundeswehrgrunddienst abgeleistet werden. Es verschlug ihn nach Hamburg und Neumünster. Zwei Dinge aus dieser Zeit bleiben in positiver Erinnerung. „Zum ersten Mal lebte und arbeitete ich mit Menschen zusammen“ erzählt er, „mit denen man sonst als Kind aus gutbürgerlichem Haus nur wenig Kontakt hat.“ Was seine Welt- und Menschenkenntnis, aber auch seine Sprachfähigkeit entscheidend erweiterte. Der zweite Bonuspunkt war der LKW-Führerschein, den er in diesen Monaten erwarb und der ihm in den anschließenden Semesterferien das Geldverdienen erleichterte.

Anpacken statt klagen

Vor-Ort-Erkundung: Wo das Wetter entsteht (Foto: Christian Zecha)

Mitgenommen aus seiner Bundeswehrzeit hat Sven Plöger auch die Erkenntnis, dass eine freiheitliche Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit ist und des persönlichen Engagements jedes Einzelnen bedarf. Ob im Wehr- oder Zivildienst macht da keinen Unterschied. Das sieht er ähnlich für die Klimadebatte, an der er sich beteiligt, seit 1999 Orkan Lothar die Deutschen das Fürchten lehrte. Und auch hier bleibt sich Plöger treu. Jedenfalls bewahrt ihn seine rheinische Sozialisation vor der Genese zum griesgrämigen und verbissenen Ideologen. Klar sieht er die Gefahren des Klimawandels. Doch ist er überzeugt, zur Ausrufung des Weltuntergangs bestehe noch keine Veranlassung. Mit Lachfalten um die wachen Augen zitiert er in original Kölscher Mundart den Paragrafen 3 des rheinischen Grundgesetzes: „Et hätt noch emmer joot jejange.“ Freilich nicht, ohne diesen flapsigen Spruch mit Fakten zu unterlegen. „Um die globale Erderwärmung auf unter 2° C zu begrenzen“, erklärt er, „dürfen wir noch 720 Milliarden Tonnen CO2 emittieren. Der weltweite Ausstoß liegt aktuell bei 36 Milliarden Tonnen. Wir haben also noch zwanzig Jahre Zeit.“ Plögers Schlussfolgerung: Packen wir es an.

Doch zurück zu den beruflichen Anfängen. Zwar war Plöger in Mathematik und Physik Klassenbester. In den Härten des Meteorologiestudiums anzukommen, brauchte es indessen nur ein Semester. Er hatte sich für die Universität Köln entschieden. Als Grund dafür nennt er die gerade eben in Bonn-Hangelar begonnene Segelfliegerausbildung, ein Herzenswunsch seit Kindertagen. Dazu mochte er die Kontakte zu seinem bisherigen sozialen Umfeld nur ungern abreißen lassen. Es kam die erste Mathematikklausur. Das Thema: Analysis. 68 Punkte konnten erreicht werden, 13 schon sicherten das Bestehen. Zur Verkündung des Ergebnisses ruft ihn wenige Tage später der Assistent an. Ob er sitze, fragt der. „Nein“, antwortet Plöger, „aber ich ahne, dass ich mich besser setzen sollte.“ 2,5 Punkte sind es am Ende, die er erreicht hat. 85 Prozent seiner Kommilitonen teilen sein Schicksal und müssen in die Verlängerung gehen, sprich: die Klausur wiederholen. Ein großer Teil wirft wenig später das Handtuch. Sven Plöger nicht. Er möchte in der Wettervorhersage arbeiten. Und weil er dieses Ziel nicht kampflos aufgeben will,  beißt er die Zähne zusammen.

Hart am Wind

Sven Plöger: Optimistisch, freundlich zugewandt (Foto: privat)

Die Erkenntnis fällt ihm nicht in den Schoß. Es ist ein langwährender, quälender Prozess. An dessen Ende aber hat er begriffen, die Meteorologie ist kein Kuschelseminar, wo man verträumt dem Zug der Wolken nachschaut, sondern eine exakte Naturwissenschaft. Meteorologie ist die Physik der Atmosphäre. Und das bedeutet komplizierte Rechenoperationen ohne Ende. Es ist eine harte Schule, durch die der „Saisonarbeiter“ Plöger nun geht. Besonders der Formalismus der Mathematik macht ihm zu schaffen. Selbstdisziplin und der Rückhalt der Eltern bewahren ihn vorm Abbruch. Auch die Enttäuschung über den geringen Stellenwert, den die Synoptik im Hauptstudium der Meteorologie spielt, kann ihn nicht mehr aufhalten. Die Synoptische Meteorologie untersucht das Wetter und seine Änderungen und beschäftigt sich mit dessen Vorhersage. Nach sieben Studienjahren wird er die Diplomprüfung 1995 mit Auszeichnung bestehen. Doch bevor jemand ob der 14 Studiensemester die Nase rümpft, sei auf zwei Dinge hingewiesen. Die durchschnittliche Studiendauer jener Jahre lag in der Meteorologie in Köln bei 16 Semestern. Die Begründung: Studenten mit guter Vordiplom-Prüfung durften in aller Regel in einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe mitarbeiten. Für Sven Plöger wurde es die Tropenmeteorologie. Das und die fünfte Jahreszeit in Köln kosteten ihre Zeit.

Sollte es bei einer Examensnote „Mit Auszeichnung“ keine Avancen für eine wissenschaftliche Karriere gegeben haben? Doch, hat es. Es war sogar schon das Thema für die Dissertation formuliert. Doch Plöger ahnt, dass eine Zusage ihn von seinem beruflichen Ziel der Wettervorhersage zu weit wegführen würde. Also lehnt er ab. Das Summa cum laude-Diplom schreibt er seiner besonderen Prüfungstauglichkeit zu. Was er damit meint, ist die Fähigkeit, sich auf den Punkt konzentrieren zu können und in Stresssituationen sowie bei unvorhersehbaren Ereignissen die Ruhe zu bewahren. Beides ist auch für Erfolge in der Medienlandschaft unverzichtbar, für einen Moderator (siehe dazu auch: „Moderator – Hofnarren der Moderne“) ganz besonders. Das Studium lehrte ihn aber noch ein Weiteres. Es ist die Kompetenz, sich unbekannten Dingen und Sachverhalten ohne Vorbehalte nähern zu können. So nähern zu können, dass am Ende ein Wissensmehrwert abfällt. In seinen Filmen, sogar in seinen täglichen Wettervorhersagen macht er genau das.

Keinen Masterplan, aber ein Auge für Chancen

Sven Plöger weiß, anderes Klima, andere Kleidung (Foto: Christian Zecha)

Von Enttäuschungen verschont bleibt allerdings auch Sven Plögers Weg nicht. Eine, die weh tut, steht sogar gleich am Anfang seiner Karriere. Schon länger hat er den Plan, die Vorhersage des Wetters mit der Begeisterung fürs Fliegen zu verbinden. Schließlich sind alle Piloten gemäß der Standardised European Rules oft he Air (SERA) zur Information über das zu erwartende Flugwetter verpflichtet. Und natürlich weiß der Segelflieger Plöger, dass dies zu den Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehört. Denn der ist zertifizierter meteorologischer Dienstleiter für die gesamte Luftfahrt. Doch daraus wird nichts. Im DWD gilt wegen der Übernahme der Kollegen des ehemaligen Meteorologischen Dienstes der DDR immer noch ein Einstellungsstopp. Also bewirbt sich Plöger andernorts. Auf zwei Bewerbungen erhält er zwei Zusagen. Er entscheidet sich für den schweizerischen Wettervorhersagendienstleister Meteomedia. Ausschlaggebend für die Zusage war, wie souverän er den Fachtest meisterte. „Hochgebirgsmeteorologie, so auch die der Alpen“, erklärt er mir, „ist wegen der besonderen Strömungsverhältnisse überaus schwierig.“ Aber er hatte ja gelernt, sich unbekannten Dingen mit Erfolg zu nähern. Und ganz reißt der Kontakt zum Flugwetter nicht ab. Er wird über viele Jahre meteorologische Lehrkraft in der Pilotenausbildung.

Seine Wahl für die Meteomedia und die Schweiz ist auch seinem Wohnort geschuldet. Seit drei Jahren schon wohnt er mit seiner Freundin aus frühen Studientagen in Ulm. Mittlerweile sind die beiden seit 20 Jahren verheiratet. 15 Jahre lang wird er in Gais im Kanton Appenzell Ausserrhoden tätig sein. Dann wechselt er zur neu gegründeten Cumulus GmbH in München, gleichfalls ein Wettervorhersagedienstleister. Cumulus‘ meteorologischer Partner für die entsprechenden Messungen, Auswertungen, Interpretationen und deren grafische Aufbereitung ist die MeteoGroup. Die ist ein Schwergewicht in der Branche. Über 100 Meteorologen stehen bei ihr unter Vertrag. Sie betreibt eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung und verfügt im deutschsprachigen Raum über 930 eigene Messstationen, mit denen sie die Daten des DWD vervollständigt. „Eine stringente Karriereplanung“, kommentiert Plöger diese Entwicklung, „habe ich zwar nie gemacht. Doch hatte ich immer einen Blick für neue berufliche Chancen.“ Die er dann, wie hier, ohne Zögern beim Schopfe ergriff.

Entdecker und Aufklärer

Sven Plöger: Der Entdecker (Foto: Christian Zecha)

Ähnlich hat es der 2010 als bester Wettermoderator Deutschlands ausgezeichnete Plöger auch mit seinen fachlichen Weichenstellungen gehalten. Für Menschen, die ihn kennen, ist sein Entschluss, die Meteorologie breiter zu denken und in einen größeren Zusammenhang zu stellen, ein logischer Schritt. Immerhin verknüpft Sven Plöger die Naturwissenschaften von Anbeginn an mit gesellschaftlicher Verantwortung. Schon während des Studiums engagierte er sich als studentisches Mitglied im Diplomprüfungsausschuss. „Klima“, nimmt er den Faden wieder auf, „ist ja nichts anderes als die Statistik des Wetters.“ Was bedeutet, dass nun der Mensch mit seiner Lebensweise ins Spiel kommt. Und die, ist Plöger überzeugt, müsse er ändern. Es gehe vor allem anderen um einen nachhaltigen Umgang mit endlichen Ressourcen. „Jedes Jahr“, sagt er, „verbrauchen wir die nachwachsenden Rohstoffe von 1,64 Erden. Aber wir haben nun mal nur eine. Täglich 13,8 Milliarden Liter der endlichen Ressource Öl zu verbrauchen, kann keine vernünftige Strategie sein.“ Doch Wissen und Handeln sind zwei Paar Schuhe. Die Emotionalisierung der Debatte tut ihr Übriges. Deswegen mahnt er seit vielen Jahren die Versachlichung der Diskussion an.

Als Medienprofi weiß Sven Plöger, Neugier auf Erkenntnisse ist eine unverzichtbare Voraussetzung für jeden Naturwissenschaftler. Der gebürtige Bonner also ein Entdecker? Aber gewiss doch. Für genauso wichtig und oft genug schwierig hält er es freilich, das Wissen unters Volk zu bringen. Sven Plöger also auch Kommunikator? Und was für einer. „Wer erfolgreich informieren will“, ist er überzeugt, „muss die Menschen mögen, denen er etwas erklären möchte.“ Er tut es. Und es gelingt ihm immer wieder aufs Neue, Informationen dadurch erlebbar zu machen, indem er sie in Geschichten verpackt. Die zahlreichen Reisen quer über die Kontinente an die Hotspots des Wetters liefern ihm das Material. Seine Entscheidung für die Meteorologie mag er als Pennäler intuitiv getroffen haben. In der Rückschau aber wird schnell deutlich, wie gut der Mensch Sven Plöger und die Meteorologie zusammenpassen. Die Meteorologie, allzumal die Synoptische Meteorologie als sein Spezialgebiet, bedürfen weniger erfinderischer Kreativität, die aus dem Nichts etwas völlig Neues schafft, als vielmehr der soliden Analyse und logischen Interpretation des Vorfindlichen. Dieses Profil ist ihm wie auf den Leib geschneidert.

Fakten vor Meinungen

Sven Plöger: Immer voll konzentriert (Foto: Christian Zecha)

So könnte man Sven Plöger auch als Aufklärer bezeichnen, um einen vielbenutzten Begriff aus der Philosophie zu bemühen. In allen Diskussionen, selbst denen im Unterhaltungsformat, in seinen Büchern und Filmdokumentationen bevorzugt der Wettermoderator deshalb stets die Sachebene. Zwar bewegt er sich auch auf dem Parkett des gefühligen Small Talk sicher. Doch nur der ist ihm zu wenig. Und dass das Kokettieren mit Nichtwissen heute zu einer ebenso hippen wie coolen Attitüde geworden ist, sieht er als Naturwissenschaftler, damit als Mann, der die beweisbaren Argumente bevorzugt, mit wachsendem Unbehagen. Denn spätestens seit seinen Kölner Studientagen weiß Plöger, Fakten stehen über Meinungen. Offensichtlich aber nicht bei allen. In der Klimadebatte gibt es Ideologen, die statt der sachlichen Auseinandersetzung lieber die dogmatische Verunglimpfung suchen. „Mit denen ist keine Diskussion möglich“, lautet seine resignierte Erfahrung. Und das bei ihm! Der in jeder Situation Wert auf Differenzierungen legt, dem Schwarzweißmalerei ein Gräuel ist.

Die Uhr läuft seit zweieinhalb Stunden und Sven Plögers nächster Termin rückt unabwendbar näher. Hat der Mann mit den vielen sportlichen Aktivitäten (Segelfliegen, Gleitschirm- und Ultraleichtflug, Tauchen, Skifahren) eine Botschaft für junge Menschen? „Habt Vertrauen in euch, bleibt euch treu, stärkt eure Stärken, werdet eine Persönlichkeit“, antwortet er nach kurzer Pause. Was aus einem wird, der das beherzigt, zeigt sich an seiner eigenen Person. Sven Plöger hat sich absichtsvoll nie als Marke stilisiert. Er ist der Wettermoderator Sven Plöger geblieben, ein Mensch wie du und ich. Der auch mal einen schlechten Tag erwischt. Der aber für seine Bekanntheit nie einen roten Schal, eine auffällige Tätowierung oder andere äußere Wiedererkennungsmerkmale braucht. Seine sozialen Engagements als Schirmherr von „Kinder können Klima“, für „Brot für die Welt“ und das Kinderhospiz Bethel, seit wenigen Jahren auch für das Kuratorium „World Vision“ betreibt er in aller Stille, gleichwohl großem Engagement. Hat ein so erfolgreicher Zeitgenosse wie er noch Wünsche? „Einmal mit dem Flugzeug ins Auge eines Taifuns fliegen“, sagt er. Um danach vermutlich allen seinen Zuschauern  begeistert die dort herrschende absolute (Wind)Stille erklären zu können.

 

Weiterführende Informationen

http://www.meteo-ploeger.de/

 

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