News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. August 2018

 

Ausbildungs-News

Freie Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

 Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

Der Beruf „Edelsteinschleifer“ fasst ab sofort die bisher eigenständigen Berufe Edelsteingraveur und Diamantschleifer zusammen. Auszubildende könne ab sofort unter den vier Fachrichtungen Industriediamantschleifen, Schmuckdiamantschleifen, Edelsteinschleifen und Edelsteingravieren wählen. Weiterführende Informationen unter: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_81437.php.

Die Ausbildung mehrerer Elektro- und Metallberufe wird um die Inhalte „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ erweitert. Künftige Auszubildende sollten sich frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorbereiten. Weiterführende Informationen unter: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_81176.php.

 

Studien-News

Die HRK-Studienplatzbörse ist seit dem 01. August wieder geöffnet. Studieninteressierte, die bei Vergabeverfahren leer ausgegangen sind oder sich erst spät entschlossen haben, finden hier noch freie Studienplätze. Die HRK-Studienplatzbörse berücksichtigt sowohl grundständige als auch weiterführende Studiengänge mit lokalen Zulassungsbeschränkungen oder freiem Zugang. Die Angebote der Hochschulen können nach Fächern und Orten durchsucht werden. Dabei bietet jedes Suchergebnis Informationen zu Ansprechpartnern, Bewerbungsvoraussetzungen und -fristen. Zusätzlich können sich Studieninteressierte über ein Kontaktformular an die jeweilige Hochschule wenden und dort die konkreten Zulassungsvorgaben eines jeden Studiengangs erfragen. Ein regelmäßiger Besuch der Website lohnt sich: Die Börse wird bis zur Schließung Ende Oktober täglich aktualisiert. Der Zugang ist kostenfrei und erfordert keine Anmeldung. Zu finden unter: https://www.hochschulkompass.de/studium/studienplatzboerse.html.

Eine Alternative zur Fluglotsenausbildung wird erstmals zum Wintersemester 2019 die Hochschule Worms mit dem Studiengang „Air Traffic Management“ anbieten. Sie kooperiert dazu mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Damit erhalten angehende Fluglotsen eine Ausbildungsalternative zum Direkteinstieg. Die Studierenden werden zunächst drei Semester betriebswirtschaftliche Vorlesungen besuchen. Durch Praktika oder Projektarbeiten erhalten sie zusätzlich Einblick in die Prozesse und Strukturen der DFS. Vom vierten Semester an erfolgt die reguläre Lotsenausbildung in Langen bei Frankfurt. Sie wird flankiert von Seminaren zu praktischen Themen aus der Flugsicherung. Während des On-the-job-Trainings an ihrem späteren Arbeitsplatz in den Niederlassungen der DFS schreiben die Studierenden ihre Bachelor Thesis. Weitere Informationen unter: https://www.dfs.de/dfs_karriereportal_2016/de/Fluglotse%20werden/Fluglotse%20mit%20Studium/.

Einen Studiengang „Elektromobilität“ bietet die Universität Magdeburg an. Das Studium kann nach sechs Semestern mit dem Bachelor und nach weiteren vier Semestern mit dem Master abgeschlossen werden. Die Studieninhalte konzentrieren sich auf ein breites elektrotechnisches und maschinenbauorientiertes Wissen. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Die Bewerbung für deutsche Studienbewerber endet am 15. September. Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-magdeburg.de/Elektromobilitaet.html.

Einen Studiengang „Nah- und Mitteloststudien“ bietet die Universität Marburg an. Das Studium beinhaltet ein breites interdisziplinäres Lehrangebot aus Arabistik, Islamwissenschaft, Iranistik, Politik, Wirtschaft, Semitistik und Altorientalistik. Es schließt nach 6, wenn Gebrauch von der freiwilligen Integration eines Auslandsjahres gemacht wird, nach 8 Semestern mit dem Bachelor ab. Studierende können zwischen den Schwerpunkten Politik des Nahen und Mittleren Ostens sowie Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens wählen. Studienanfänger sollten Freude und Interesse am Fremdsprachenerwerb besitzen. Immerhin muss eine der aktuellen Sprachen Arabisch, Türkisch oder Persisch, alternativ eine der alten Sprachen wie Akkadisch, Sumerisch oder Amharisch erlernt werden. Zahlreiche Lehrveranstaltungen werden in Englisch abgehalten. Für Bachelorabsolventen wird ein gleichnamiger Masterstudiengang angeboten. Beide Studiengänge sind zulassungsfrei. Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-marburg.de/de/cnms/studium/studiengaenge/ba-nms.

Einen Studiengang „Weltliteratur“ bietet die Universität Göttingen an. Als Studienvoraussetzungen nennt die Hochschule sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie die Beherrschung einer weiteren Fremdsprache. Das Studium schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Beschäftigungsmöglichkeiten seien vor allem in in- oder ausländischen Einrichtungen des Literaturbetriebs (Zeitschrift, Blog, Verlag, Literaturhaus, Presse, Rundfunk, Sammlung, Archiv, Edition, Literaturmuseum) zu finden. Zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen werden Studierenden nachdrücklich studienbegleitende Praktika empfohlen. Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-goettingen.de/de/576155.html.

Einen Studiengang „Umwelt- und Ressourcentechnologie“ bietet die Universität Bayreuth an. Die Absolventen sollen nach Auskunft der Universität berufliche Einsatzmöglichkeiten insbesondere in der Rohstoffindustrie, der Entsorgungswirtschaft und den Umweltbehörden finden. Das Studium schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Der Schwerpunkt liegt auf den ingenieurwissenschaftlichen Fächern Verfahrens-, Werkstoff- und Energietechnik. Daneben nehmen die Grundlagenfächer Biologie, Chemie und Geowissenschaften breiten Raum ein. Weiterführende Informationen unter: http://www.uni-bayreuth.de/de/studium/bachelorstudium/umwelt-und-ressourcentechnologie/.

Einen Studienschwerpunkt „Digital Business“ im Studium der Betriebswirtschaftslehre bietet erstmals zum Wintersemester 2018/2019 die PFH Private Hochschule Göttingen an. Als mögliche Arbeitsfelder nennt die Hochschule etwa die Entwicklung und Verbesserung mittels künstlicher Intelligenz von Prozessen, Produkten und Services, den Aufbau digitaler Vertriebskanäle, die Erhebung und Analyse von Big Data  sowie die Entwicklung von Strategien für Online-, Social-Media- und Influencer-Marketing. Weiterführende Informationen unter: https://www.pfh.de/studium/bwl/digital-business.html.

Einen Master-Studiengang „Materials Science and Engineering“ bietet die Fachhochschule an ihrem Standort Steinfurt an. Als Studienschwerpunkte können die Studierenden zwischen Nanotechnologie, Biomedizin und Polymerwissenschaft wählen. Aufnahmevoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in den Fachbereichen Chemie oder Physik. Weiterführende Informationen unter: https://www.fh-muenster.de/materials-science/Studiengang.php?p=1.

Einen Studiengang „Angewandte Data Science“ bietet die Universität Göttingen an. Die Studieninhalte umfassen die Schnittstellen zwischen der Mathematik, Informatik und Statistik. Data Science beschäftigt sich mit der Analyse und Verarbeitung von großen und meistens unstrukturierten Datenmengen. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Science ab. Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-goettingen.de/de/angewandte+data+science+b.sc./579492.html.

Einen Studiengang „Gründung, Innovation, Führung“ bietet die Hochschule Bremerhaven an. Das Studium zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Bereits zu Studienbeginn müssen die Studierenden in Teams ein Unternehmen gründen, in dem sie die in den Lehrveranstaltungen vermittelte Theorie praktisch anwenden sollen. Dazu müssen sie Produkte oder Projekte entwickeln, Kunden akquirieren, die Finanzierung sichern und Gewinne erwirtschaften. Mittels der Wahlpflichtmodule kann sich jedes Teammitglied auf bestimmte Unternehmens- und Funktionsbereiche spezialisieren. Bewerber sollten über gute Englischkenntnisse verfügen. Darüber hinaus müssen sie ihrer Bewerbung ein Motivationsschreiben beifügen. Weiterführende Informationen unter: https://www.hs-bremerhaven.de/studienangebot/bachelorstudiengaenge/gruendung-innovation-fuehrung/

 

„Cross-boarder“-News

Die Arbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen im MINT-Bereich steigt. Der Konjunkturexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin legt eine umfassende und detaillierte Analyse vor. Einen allgemeinen Fachkräftemangel im Fachbereich Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften/Technik kann Brenke nicht feststellen. Ein kostenloser Download dieses Berichtes ist unter folgendem Link möglich:  https://www.diw.de/de/diw_01.c.100404.de/publikationen_veranstaltungen/publikationen/wochenbericht/wochenbericht.html?id=diw_01.c.100404.de&y%5B%5D=2015&y%5B%5D=2015&i=Akademikerarbeitslosigkeit&action=anwenden.

Informationen für Flüchtlinge, die ein Studium aufnehmen, fortführen oder ein im Heimatland bereits abgeschlossenes Studium anerkennen lassen wollen, finden alle notwendigen Informationen unter: https://www.wusgermany.de/de/wus-service/wus-aktuelles/fluechtlinge-und-hochschulen-deutschland.

Studienabbrecher für eine duale Ausbildung zu gewinnen, wird für viele Betriebe immer wichtiger. Eine Arbeitshilfe zur Rekrutierung dieser Zielgruppe hat jetzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammengestellt. Zu finden unter: https://www.jobstarter.de/arbeitshilfe-studienabbrecher.

 

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