News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. Mai 2018

 

Ausbildungs-News

Freie Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

 Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

Auf der „Rangliste der Ausbildungsberufe nach Anzahl der Neuabschlüsse“ steht weiterhin die Kauffrau für Büromanagement mit 28.653 neuen Ausbildungsverträgen an der Spitze. Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung erstellte Rangliste ist zu finden unter: https://www.bibb.de/dokumente/pdf/naa309_2017_tab67_0bund.pdf.

Hamburg will zur Stärkung der Berufsausbildung das Modell der dualen Studiengänge weiterentwickeln und am Hamburger Institut für Berufliche Bildung dafür die „Berufliche Hochschule Hamburg (BHH)“ gründen. Wie in den meisten anderen Bundesländern schon seit längerem praktiziert, sollen die Auszubildenden in vier Jahren den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und den Bachelorabschluss erwerben. Wer den Anforderungen nicht genügt, kann nach zwei Jahren mit dem Berufsabschluss ausscheiden. Jährlich sollen 250 solcher studienintegrierten Ausbildungsplätze angeboten werden. Weitere Informationen unter: http://hibb.hamburg.de/2018/03/06/neuer-weg-in-der-beruflichen-bildung/.

 

Studien-News

Die Neuregelung der Zulassung zum Medizinstudium, die nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Dezember 2017 notwendig wird, nimmt konkrete Formen an. Gleichwohl liegen noch immer keine Beschlüsse vor. Über den aktuellen Sachstand informiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13. Mai 2018. Zu finden unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/talent-statt-wartezeit-neuordnung-bei-den-medizinern-15585362.html.

 Einen Studiengang „Pharmazeutische Biotechnologie“ bietet die Hochschule Zittau/Görlitz an. Das Studium schließt nach drei Semestern mit dem Master ab. Als Studienschwerpunkte nennt die Hochschule neben zahlreichen Laborpraktika vor allem die Fächer Pflanzenbiotechnologie, Biochemie und Molekularbiologie. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium Biotechnologie oder eines vergleichbaren Faches mit 210 ECTS. Andernfalls muss ein Vorbereitungssemester belegt werden. Weitere Informationen unter: http://www.hszg.de/studium/unsere-studiengaenge/master/pharmazeutische-biotechnologie.html.

Eine Zusatzqualifikation „Onkologie“ bietet als einzige deutsche Hochschule seit letztem Wintersemester die Universität Kiel gemeinsam mit dem „Kiel Oncology Network“ (KON) an. Angehenden Ärztinnen und Ärzten wird schon im Studium ein detailliertes Fachwissen in Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen vermittelt. Neben den klinischen Aspekten beinhaltet das Zusatzstudium auch wichtige wissenschaftliche Grundlagen. Die Studierenden werden darüber hinaus auf die besonderen psychologischen und ethischen Erfordernisse vorbereitet, die die Behandlung und Betreuung schwerkranker Patienten erfordert. Das Zertifikatsstudium Onkologie wird parallel zu den regulären Veranstaltungen des Medizinstudiums angeboten. Es erstreckt sich im Anschluss an den vorklinischen Teil des Studiums über vier bis fünf Semester und mündet in eine Promotionsarbeit mit onkologischem Bezug. Weitere Informationen unter: http://www.medizin.uni-kiel.de/de/studium/medizin/zweiter-studienabschnitt/zertifikatsstudiengang-onkologie.

Einen Überblick über die Anrechnungsmöglichkeiten von praktischen Berufsqualifikationen auf ein anschließendes Studium enthält die Broschüre „Anrechnung an Hochschulen: Organisation – Anrechnung – Durchführung“. Wer sich für die Gespräche an der Hochschule vorbereiten möchte, findet hier wichtige Informationen. Zu finden unter: https://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-02-Publikationen/Handreichung_Anrechnung_15.12.2017_WEB.pdf.

Einen Studiengang „Internet of Things – Digitale Automation“ bietet seit kurzem die Hochschule Trier an. Der Studiengang antizipiert die durch die digitale Revolution (Industrie 4.0) neu entstehenden Qualifikationsprofile. Auf einer breiten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Basis in den ersten Semestern wird später Fachwissen in den Bereichen Sensorik, Kybernetik und Steuerungstechnik aufgebaut. Das Studium schließt nach sieben Semestern mit einem Bachelor of Engineering ab. Weitere Informationen unter: https://www.hochschule-trier.de/index.php?id=20657.

Mit jeweils 30 zusätzlichen Studienplätzen im dualen Bachelor-Studiengang „Bauingenieurwesen“ in den Studienjahren 2018 und 2019 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) möchte das Land Berlin dem steigenden Personalbedarf in den Bauämtern der Stadtverwaltung begegnen. Das Besondere des Studienangebots der HWR besteht darin, dass die praktischen Ausbildungsabschnitte in der Berliner Verwaltung stattfinden. Weitere Informationen unter: http://www.hwr-berlin.de/fachbereich-duales-studium/studiengaenge/bauingenieurwesen/.

Einen Master-Studiengang „Applied Data Science“ bietet erstmals zum Wintersemester 2018/2019 die private Hochschule Frankfurt School of Finance & Management an. Das Studium wendet sich an Interessenten, die die Datenwissenschaften mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen verbinden möchten. Die Studierenden sollen, schreibt die Hochschule, die Kenntnisse und Fähigkeiten erlernen, um die aktuellen Bedürfnisse der Geschäftswelt im Umgang mit riesigen Datenmengen zu erkennen – über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg und bei gleichzeitiger Beachtung der potentiellen ethischen Konsequenzen. Die Studiendauer umfasst vier Semester, die Studiengebühren betragen 34.000 Euro. Das Studium erfolgt in Englisch. Weitere Informationen unter: http://www.frankfurt-school.de/home/programmes/master/data-science.html.

Einen Studiengang „Computervisualistik“ bietet die Universität Magdeburg an. Das Studium vermittelt Kenntnisse auf den Kerngebieten der Informatik wie Datenbanken, Programmierung, Mathematik und Software-Engineering. Darüber hinaus werden Qualifikationen im Bereich der bildbezogenen Teilgebiete der Informatik, insbesondere Computergrafik, Bildverarbeitung oder Algorithmische Geometrie vermittelt. Ergänzend belegen die Studierenden Fächer wie Wahrnehmungspsychologie und/oder Erziehungswissenschaft. Weitere Informationen unter: http://www.uni-magdeburg.de/Studieninteressierte/Studieng%C3%A4nge+von+A+bis+Z/Bachelor/Computervisualistik.html.

Einen Studiengang „Entertainmanagement“ bietet die private macromedia hochschule an ihren Standorten in Freiburg und Köln an. Weitere Informationen unter: http://www.macromedia-fachhochschule.de/bachelor-studium/medienmanagement/entertainmentmanagement.html.

Einen Masterstudiengang „Digital Games“ bietet die Technische Hochschule Köln erstmals zum Wintersemester 2018/2019 an. Zusätzlich zu einem über die gesamte Studienzeit zu bearbeitenden Projekt sind Module aus zwei von drei Schwerpunkten zu belegen. Zur Auswahl stehen Game Design, Game Arts und Game Programming. Das Studium schließt nach drei Semestern mit dem Master of Arts ab. Unterrichtssprache ist Englisch. Die Zulassung wird von einer Eignungsprüfung abhängig gemacht. Weitere Informationen unter: https://www.th-koeln.de/studium/digital-games-master_51439.php.

Ein neuartiges Studienkonzept „Digitale Medizin“ bieten die Universitäten Bonn und Siegen als Gemeinschaftsprojekt an. Im Studium der Humanmedizin sollen die neuen Technologien, insbesondere die der Telemedizin, einen besonderen Schwerpunkt erhalten. Das neue Studienmodell sei gut geeignet, die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern, so die beiden Universitäten in einer Presseerklärung. Die Zahl der Studienplätze beträgt 25 pro Jahr. Studienbeginn ist jeweils im Wintersemester. Weitere Informationen unter: https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/810429.html.

 Einen berufsbegleitenden Online-Masterstudiengang „Arts and Cultural Management“ bietet die Leuphana Universität Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut erstmals zum Wintersemester 2018/2019 an. Im Zentrum des Studienkonzeptes steht die Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftswissenschaften. Unterrichtssprache ist Englisch. Die Anmeldefrist endet am 31. Juli. Weitere Informationen unter: https://www.leuphana.de/professional-school/berufsbegleitende-master-mba/arts-and-cultural-management.html.

 

„Cross-boarder“-News

Eine Aufstellung aller UNO-Organisationen mit Büros in Deutschland für Bewerbungen um ein Praktikum oder eine Anstellung kann kostenlos unter unserer Mail-Adresse info@berufsreport.com angefordert werden.

Die MS Wissenschaft legt vom 15. Mai bis zum 9. Oktober wieder in vielen Städten an und lädt interessierte Schüler zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ ein. Der Tourenplan ist zu finden unter: https://ms-wissenschaft.de/ausstellung/tour-2018/.

 

 

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