News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. August 2017

 

Ausbildungs-News

 Freie Ausbildungsplätze für sofort sowie den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

„Berufsbildung ohne Grenzen“ ist ein Internet-Portal, dass Azubis, die Teile ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren wollen, alle wichtigen Informationen bereit stellt. Bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit können Azubis in einem ausländischen Ausbildungsbetrieb verbringen, wenn der heimische Ausbildungsbetrieb das unterstützt. Weitere Informationen unter: berufsbildung-ohne-grenzen.

Neue Ausbildungsordnungen gelten ab sofort für folgende Berufe: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Fischwirt, Graveur, Hörakustiker, Mediengestalter für Digital und Print, Metallbildner sowie Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker.

 

Studien-News

Freie Studienplätze für das Wintersemester 2017/2018 finden Bewerber über die HRK-Studienplatzbörse. Bewerbungen sind hier auch nach dem offiziellen Bewerbungsschluss noch möglich. Die Suche kann nach Studienfächern oder Studienorten erfolgen. Der Zugang zum Portal ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung erfolgen. Das Angebot wird permanent aktualisiert. Zu finden unter: https://www.hochschulkompass.de/studium/studienplatzboerse.html.

Das „Student Self-Reflection Tool“ wendet sich an Studierende, die sich unsicher sind, ob die von ihnen gewählte Studienrichtung die für ihre Begabungen und Interessen passende ist. Die Bearbeitung des Online-Tests wird mit 25 Minuten angegeben. Zu finden unter: http://prevdrop.zab-consult.com/frontend/www/index.php?r=uberTest/view&id=9.

Der jüngst vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegte „Masterplan Medizinstudium 2020“ sieht Veränderungen in der Studienstruktur wie auch bei den Ausbildungsinhalten vor. Die Einzelheiten finden sich unter: https://www.bmbf.de/de/masterplan-medizinstudium-2020-4024.html sowie unter: https://www.bmbf.de/files/2017-03-31_Masterplan%20Beschlusstext.pdf.

Einen Studiengang „Global Business and Economics“ bietet die Fachhochschule Aachen zum kommenden Wintersemester an. Unterrichtssprache ist Englisch. Entsprechende Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 werden vorausgesetzt. Weitere Informationen unter: https://www.fh-aachen.de/studium/global-business-and-economics-bsc/der-studiengang/.

 Einen onlinebasierten „Brückenkurs Mathematik“ bietet das MINT-Kolleg Baden-Württemberg an. Er dient der Auffrischung der Schulkenntnisse in Mathematik und dem Schließen eventueller Lücken in diesem Fach. Das Kursangebot richtet sich insbesondere an Studieninteressenten der Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Das Angebot ist kostenlos und bundesweit verfügbar. Zu finden unter: http://www.mint-kolleg.de/stuttgart/aktuelles/Brueckenkurs_Mathematik_fuer_Schuelerinnen_und_Schueler/?__locale=de.

Österreich plant schon ab dem Wintersemester 2018/2019 Zulassungsbeschränkungen, Aufnahmeprüfungen und Studiengebühren. Das jedenfalls berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Zu finden unter: http://www.sueddeutsche.de/karriere/uni-zulassung-die-huerden-werden-hoeher-1.3448799. Welche Auswirkungen das im Einzelnen auf ausländische Studienplatzbewerber haben wird, ist im Moment noch unklar.

Einen kooperativen Master-Studiengang „Audiovisual Arts Computing“ bieten die Hochschule für Musik Detmold und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe an. Die Studierenden erwerben spezialisierte Informatik-Kenntnisse im Bereich Computergrafik, Animation, Musikgenerierung, Klangsynthese und Interface Design. Weiterführende Informationen unter: http://www.cemfi.de/aac.

Einen Studiengang „Business Management and Psychology“ bietet erstmals zum Wintersemester 2017/2018 die Hochschule Furtwangen an. Die Hochschule verweist darauf, dass es sich bei diesem Studienangebot um ein betriebswirtschaftliches Studium mit psychologischem Schwerpunkt handelt. Weiterführende Informationen unter: http://www.hs-furtwangen.de/studiengaenge/fakultaet/wirtschaft/business-management-and-psychology-bachelor.html.

 Einen Master-Studiengang „Enterprise and IT-Security“ bietet die Hochschule Offenburg an. Er wendet sich an Studierende mit dem Berufsziel in der Unternehmens- und IT-Sicherheit. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in der Informatik. Der Studiengang ist englischsprachig, weswegen zu Studienbeginn englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 nachzuweisen sind. Das Fächerspektrum erstreckt sich von technischen, organisatorischen bis hin zu juristischen Aspekten der Absicherung von IT-Systemen, Unternehmen und Behörden. Weiterführende Informationen unter: http://mi.hs-offenburg.de/studium/master-studiengaenge/enterprise-and-it-security/.

Informationen über Studien- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der deutschen Games-Industrie bietet der Guide tot he German Games Industry. Zu finden unter: https://www.biu-online.de/wp-content/uploads/2017/02/BIU_German-Games-Industry.pdf.

Einen Studiengang „Journalistik und Strategische Kommunikation“ bietet die Universität Passau an. Während des Studiums erwerben die Studierenden journalistische und PR-Kernkompetenzen zur vernetzten multimedialen Produktion und crossmedialen Distribution unterschiedlicher Medienformate  (Text, Audio, Video, Foto etc.) sowohl auf klassischen als auch auf neuen Plattformen (Print, TV, Radio, Online, Mobile). Das Studium schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor ab. Weiterführende Informationen unter: http://www.uni-passau.de/bachelor-journalistik.

Eine Übersicht über die zum Wintersemester 2017/2018 in Niedersachsen erstmals angebotenen neuen Studiengänge hat die Zentrale Koordinierungsstelle für Studieninformation und -beratung in Niedersachsen (kfsn) zusammengestellt. Zu finden unter: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/index.php?id=395.

Einen Studiengang „Werkstoffe und Oberflächen“ wird erstmals zum Wintersemester 2017/2018 von der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn angeboten. In den ersten drei Semestern stehen insbesondere mathematische, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen auf dem Programm. Anschließend werden die auf den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen aufbauenden Anwendungen, insbesondere für Kunststoffe und Nanomaterialien, vermittelt. Weiterführende Informationen unter: http://www4.fh-swf.de/de/home/studieninteressierte/studienangebote/stg_is/werkstoffeoberflaechen/index.php#.

Die Informationsbroschüre „Deutschsprachige Studienangebote weltweit“ liegt nunmehr in der 6. Auflage vor. Sie ist im IMH-Verlag erschienen. Zu beziehen ist sie direkt über den Verlag: IMH-Verlag, Postfach 350551, 10214 Berlin, Telefon: 030-56731559, Mail: verlag@imh-service.de

Den Studiengang „General Management“ bietet die Private Hochschule Göttingen (PFH) erstmals zum Wintersemester 2017/2018 mit der Ausrichtung „International Business Management“ an. Die Studierenden müssen zu Studienbeginn wählen, ob sie das Studium auf den Wirtschaftsraum Lateinamerika oder Südostasien ausrichten. In Intensivsprachkursen, Auslandspraktika und im Auslandssemester bauen die Studierenden ihre Kenntnisse in Spanisch beziehungsweise Chinesisch sowie in Englisch bis zur Verhandlungssicherheit aus. Zulassungsvoraussetzungen sind unter anderem Sprachkenntnisse in Chinesisch auf dem Niveau HSK 2 beziehungsweise in Spanisch auf dem Niveau A2. Um dieses Eingangssprachniveau zu erreichen bietet die Hochschule vor Studienbeginn vier- oder achtwöchige Sprachkurse an. Weitere Informationen unter: https://www.pfh.de/studium/management-bwl/general-management-bachelor/international-business-management-bachelor.html.

Einen Studiengang „Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft“ bietet die Universität Oldenburg erstmals zum Wintersemester 2017/2018 an. Der Studiengang wendet sich vor allem an Geflüchtete und Migranten, deren Bildungsbiographien zum Teil durch signifikante Unterbrechungen und Behinderungen ihrer Qualifikations- und Berufswege vermittelt sind. Mehr über die Zugangsvoraussetzungen, Studiendauer und –inhalte sowie Ansprechpartner finden sich unter: https://www.uni-oldenburg.de/no_cache/studium/studiengang/?id_studg=607.

Einen Master-Studiengang „Biomedizinische Physik und Bildgebung“ bietet die Universität Greifswald an. Die Absolventen erhalten spezifische Kenntnisse auf den Gebieten der Bildgebenden Systeme, insbesondere der Magnetresonanztomographie, der Plasmamedizin und die nötigen Fertigkeiten in der Programmierung, der Bild- und Signalverarbeitung sowie der numerischen Mathematik. Eine zusätzliche Qualifikation als Medizinphysiker mit Fachanerkennung im medizinischen Strahlenschutz ist möglich. Als Zulassung wird der Bachelorabschluss in Physik, Mathematik, Elektrotechnik, Biomedizinische Technik, Informatik oder Medizininformatik gefordert. Weiterführende Informationen unter: https://physik.uni-greifswald.de/studium/msc-medizinphysik-bildgebung-und-therapie/.

 

„Cross-boarder“-News

Der „Job-Futuromat“ gibt Auskunft, in welchem Umfang Maschinen Tätigkeiten eines bestimmten Berufes übernehmen könnten. Das Portal wurde gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit und der ARD entwickelt. Zu finden unter: http://job-futuromat.ard.de.

Eine Weiterbildung zum „International Event Organiser“ bietet die Internationale Event- & Kongress Akademie an. Die einjährige und berufsbegleitende Ausbildung für Quereinsteiger beginnt am 06. Oktober 2017. Informationen über Zulassungsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und –abläufe sowie Kursgebühren finden sich unter: http://www.ieca-mannheim.de/eventmanager/.

 Die Gehaltsentwicklung von Bachelorabsolventen ist deutlich geringer als die von Hochschulabsolventen mit Masterabschluss. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergeben. Als Begründung verweisen die Nürnberger Arbeitsmarktexperten auf die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Masterabsolventen eine Tätigkeit auf dem höchsten Anforderungsniveau („Experten“) ausübt, während dies nur gut ein Drittel der Bachelorabsolventen schafft. Infolgedessen geht die Einkommensschere mit steigenden Berufsjahren immer weiter auf. Während im Alter von 25 Jahren der Einkommensunterschied noch moderat ist (Bachelor 2.750 €; Master 2.900 €), ist die Einkommenslücke bei den 34-Jährigen (Bachelor 3.880; Master 4.380 €) bereits deutlich größer geworden. Im Vergleich dazu fallen die Gehälter in den gleichen Altersgruppen von Meistern (2.750 € auf 3.530 €) und die von Facharbeitern (2.200 € auf 2.700 €) ab. Alle Ergebnisse und Erklärungen finden sich unter: http://doku.iab.de/kurzber/2017/kb1317.pdf.

Eine zunehmende Zahl von Fachhochschulabsolventen entschließt sich zur Promotion. Das geht aus einem Bericht der Hochschulrektorenkonferenz hervor. Obwohl die Rahmenbedingungen einer Promotion für diesen Personenkreis zahlreiche Hürden aufweist, ist die Erfolgsquote nicht geringer als die der Promovenden von Universitäten. Der ausführliche Bericht ist zu finden unter: https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-05-Forschung/Promotion_FH_HAW-Absolvent_innen.pdf.

 

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