News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. Mai 2017

 

Ausbildungs-News

 Freie Ausbildungsplätze für sofort sowie den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

„Berufsbildung ohne Grenzen“ ist ein Internet-Portal, dass Azubis, die Teile ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren wollen, alle wichtigen Informationen bereit stellt. Bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit können Azubis in einem ausländischen Ausbildungsbetrieb verbringen, wenn der heimische Ausbildungsbetrieb das unterstützt. Weitere Informationen unter: berufsbildung-ohne-grenzen.

Einen nachträglichen Berufsabschluss über Teilqualifikationen (TQ) können ab sofort Arbeitnehmer und Arbeitslose erwerben. Diese Ausbildungsform richtet sich insbesondere an Erwachsene, die älter als 25 Jahre sind, keinen oder einen veralteten Berufsabschluss haben, arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, sowie an geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive. Teilqualifikationen können begleitend zu einer Beschäftigung oder in einer von betrieblichen Praktika begleiteten Vollzeit-Qualifizierung erworben werden. Weitere Informationen unter: teilqualifikationen.

Für die Ausbildung zum „Bootsbauer“ hat der Deutsche Boots- und Schiffbauerverband (DBSV) auf seiner Website alle wichtigen Informationen zusammengestellt, darunter auch eine Aufstellung all seiner Mitgliedsbetriebe. Die Ausbildung kann mit der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau oder der Fachrichtung Technik absolviert werden. Die Zahl der Ausbildungsanfänger lag zuletzt bei 156. Die Informationsübersicht ist zu finden unter: Ausbildung Bootsbauer.

 

Studien-News

Einen Master-Studiengang „Audio-Visual Application Design“ bietet die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf an. Die Studiendauer beträgt vier Semester, Unterrichtssprache ist überwiegend Englisch. Das Studienangebot richtet sich Absolventen medienorientierter Technologiestudiengänge. Weitere Informationen unter: http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/master/av-application-design.html.

 Im dualen Studiengang „BWL/Tourismus“ bietet die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlinbereits seit zwei Jahrzehnten jährlich dreißig Studienplätze an. Inhaltliche Schwerpunkte des Studiums sind vor allem Hotelmanagement, Reiseveranstalter-/Mittlermanagement und Öffentliche Tourismuswirtschaft. In allen drei Schwerpunkten werden ausgewählte Aspekte des Freizeit- und Veranstaltungsmanagements. Vermittelt. Weitere Informationen unter: http://www.hwr-berlin.de/fachbereich-duales-studium/studiengaenge/bwltourismus/. Eine aktuelle umfangreiche Liste der die Praxisplätze bereitstellenden Partnerbetriebe findet sich unter: http://www.hwr-berlin.de/fileadmin/downloads_internet/fb2/firmenlisten/Firmenliste_Wirtschaft_2017.pdf. Für weitere Fragen steht Katrin Quandt unter katrin.quandt@hwr-berlin.de zur Verfügung.

 Einen berufsbegleitenden Studiengang „Paramedic“ bietet erstmals zum Wintersemester 2017/2018 die Hochschule Ostfalia am Standort Wolfsburg an. Das Studienangebot richtet sich an ausgebildete Notfallsanitäter, die im Rettungsdienst eine Leitungsfunktion anstreben. Die 20 bis 25 Präsenztage pro Semester werden in drei bis vier Blöcken angeboten. Weitere Informationen unter:   http://www.ostfalia.de/cms/de/studienberatung/studiengaenge/grundstaendige-studiengaenge/kurz_und_knapp_grund/paramedic_g.html

 Einen Studiengang „Ingenieurpsychologie“ bietet die Hochschule Furtwangen an. Die Studiendauer beträgt sieben Semester. Als Abschluss wird der Bachelor of Science erreicht. Die Studieninhalte konzentrieren sich auf Allgemeine und Kognitive Psychologie, Psychologische Methodenlehre, Mensch-Maschien-Systeme, Usability, Arbeits- und Wirtschaftspsychologie, Ergonomie, Technik sowie Kommunikation, Management- und Arbeitstechniken. Weitere Informationen unter: http://www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge/ingenieurpsychologie/.

 Die Plattform „www.studieren.de“ bietet eine an Studieninhalten ausgerichtete Orientierungshilfe für die Suche nach dem individuell passenden Studiengang. Zu finden unter: https://studieren.de/suche.0.html?&mode=search&lt=course.

Der duale Studiengang „Bauingenieurwesen ((Wasser und Tiefbau)“ an der Ostfalia Hochschule/Standort Suderburg kann zu den bisherigen Berufen Baugeräteführer, Brunnenbauer, Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Spezialtiefbauer, Straßenbauer und Wasserbauer nun auch mit einer Ausbildung zum Bauzeichner kombiniert werden. Die Studienzeit beträgt 9 Semester. Die ersten beiden Semester sind reine Ausbildungssemester. Die Abschlussprüfung im gewählten Ausbildungsberuf erfolgt nach dem 5. Semester. Weitere Informationen sowie eine Liste der Ausbildungsbetriebe sind zu finden unter: http://www.ostfalia.de/cms/de/studienberatung/studiengaenge/grundstaendige-studiengaenge/kurz_und_knapp_duale/bauingenieurwesen_ip_fb.html.

Einen Studiengang „Product-Service Engineering“ bietet erstmals zum Wintersemester 2017/2018 die Fachhochschule Bielefeld an. Als Arbeitsfelder der Absolventen nennt die Hochschule produktbegleitende Dienstleistungen  und Services im industriellen Sektor des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Studieninhalte erstrecken sich von der Elektro- und Softwaretechnik über den Maschinenbau bis hin zu den speziellen Inhalten der Dienstleistungsbetriebswirtschaft. Weitere Informationen unter: https://www.fh-bielefeld.de/guetersloh/studium/product-service-engineering.

Einen Studiengang „Material + Technisches Design“ bietet erstmals zum Wintersemester 2017/2018 die Hochschule Ostfalia am Standort Wolfsburg an. Als Ziel dieses Studiengangs gibt die Hochschule den Brückenschlag zwischen Design, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Recycling, Werkstoffen, Konstruktion und technischen Anforderungen an. Dazu werden aufbauend auf einer breiten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Basis die Aspekte des Designs, der gender- und diversitygerechten Entwicklung, des Leichtbaus, der Bionik und innovativer Materialkonzepte gelehrt. Weitere Informationen unter: http://www.ostfalia.de/cms/de/studienberatung/studiengaenge/grundstaendige-studiengaenge/kurz_und_knapp_grund/material_technisches_design_f.

Eine Übersicht die Werte in zulassungsbeschränkten Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen bietet das Internetportal „auswahlgrenzen.de“. Die Suche kann nach einzelnen Studiengängen, nach Hochschularten oder örtlichen Hochschulen differenziert werden.  Zu finden unter: http://www.auswahlgrenzen.de/1,index.html.

 „Soziale Arbeit“ kann an der Hochschule Hannover jetzt auch berufsbegleitend studiert werden. Das Studium nimmt die Erfahrungen der Studierenden auf. Pro Woche ist ein Präsenzstudientag vorgesehen. Pro Semester kommen eine Blockwoche sowie ein bis zwei Wochenendblöcke dazu. Der Studienbeginn ist zum Sommersemester vorgeschrieben. Weitere Informationen erteilt Maike Wagenaar unter: maike.wagenaar@hs-hannover.de.

 Die SRH Fernhochschule – The Mobile University erkennt vhs-Zertifikate auf das Studium an. Es handelt sich dabei um Leistungen aus den sogenannten Xpert Business-Abschlüsseen (XB). Von diesen können bis zu 42 Credit Points auf die Studienleistungen angerechnet werden. Weitere Informationen erteilt: bettina.schwedt@mobile-university.de.

 Einen Studiengang „Soziale Arbeit – Integrationsmanagement“ bietet die Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim an. Die Hochschule in privater Trägerschaft erhebt Studiengebühren in Höhe von 590 Euro pro Monat. Weitere Informationen unter: http://www.hdwm.de/bachelor-studium/soziale-arbeit-studium-hdwm.html.

 Den Studiengang „Fahrzeugtechnik/Fahrzeugsystemtechnik“ wird die Ostfalia Hochschule ab dem Wintersemester 2017/2018 auch als Online-Studiengang anbieten. Über die Höhe der Medienbezugsgebühren ist bislang noch nicht entschieden. Weitere Informationen unter: http://www.ostfalia.de/cms/de/studienberatung/studiengaenge/grundstaendige-studiengaenge/kurz_und_knapp_grund/fahrzeugtechnik_fahrzeugsystemechnik_online_f.html.

 Einen Studiengang „International Business Education Alliance“ bietet die Universität Mannheim an. Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor ab. Die Hälfte der Studienzeit verbringen die Studierenden jeweils gemeinsam an den Partnerhochschulen in den USA, Frankreich, Singapur und Brasilien. Pro Jahr stehen 10 Studienplätze zur Verfügung. Weitere Informationen erteilt Frau Liane Weitert unter: weiter@bwl.uni-mannheim.de.

Studiengebühren für ein Zweitstudium will nach Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt nun auch ab dem Wintersemester 2017/2018 Baden-Württemberg erheben. Als Zweitstudium gilt ein zweites Bachelor- oder ein zweites Masterstudium. Ausnahmen bilden Berufe, bei denen Studienabschlüsse in zwei Studienfächern nachgewiesen werden müssen Die Höhe dieser Studiengebühren soll auf 650 Euro pro Semester festgelegt werden. Weitere Informationen unter: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/hochschulen-studium/studienfinanzierung/gebuehren-fuer-internationale-studierende-und-zweitstudium/.

Thüringen hat seine Berufsakademien in zur „Dualen Hochschule Gera-Eisenach“ aufgewertet. Damit schließen die Studiengänge nun mit dem Bachelor ab. Informationen zum Studienangebot, den Studieninhalten sowie den Partnerunternehmen sind zu finden unter: https://www.dhge.de/DHGE.html.

Einen Master-Studiengang „Angewandte Sozialarbeitswissenschaften“ bietet ab sofort die Hochschule Ravensburg-Weingarten an. Die Studiendauer beträgt 3 Semester. Die Studieninhalte beschäftigen sich mit Ethik, Recht, Bildungstheorie, Projektmanagement und Sozialraumanalysen. Verbindendes Hauptthema ist Inklusion. Ziel ist es, Exklusionsprozesse zu analysieren und Möglichkeiten zu finden, wie Inklusion in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen gelingt. Weitere Informationen unter: https://www.hs-weingarten.de/web/masterstudiengang-angewandte-sozialarbeitswissenschaft/angewandte-sozialarbeitswissenschaft.

 

„Cross-boarder“-News

Mit dem „Online-Abitur“ machen die Abendgymnasien in mehreren Bundesländern ein neues Angebot. Es richtet sich an Personen, die wegen ihrer Berufstätigkeit kein klassisches Abendgymnasium besuchen können. In der Regel werden zwei bis drei Präsenzschultage pro Woche mit dem Lernen vom heimischen Computer kombiniert. Die Klausuren und Prüfungen sind ebenfalls Präsenzprüfungen am Abendgymnasium. Eine Aufstellung der Regelungen in den einzelnen Bundesländern findet sich unter: http://www.abi-nachholen.de/abitur-online.html.

 Eine umfangreiche Information über die deutsche Games-Undustrie („A guide to he German games Industry“) hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) herausgegeben. Der Guide enthält unter anderem auch eine Aufstellung über einschlägige Studienmöglichkeiten sowie eine Liste aller deutschen Unternehmen  im Bereich der interaktiven Unterhaltungssoftware. Zu finden unter: https://www.biu-online.de/blog/2017/02/21/biu-stellt-erstmals-guide-zum-games-standort-deutschland-vor/.

 Informationen über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt bereitet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf. Sie enthält auch Prognosen für die Zukunft. Zu finden unter: http://www.demowanda.de/DE/Home/home_node.html.

 „Parfumeur“ ist ein Beruf ohne geregelte Ausbildung. Wie man Parfumeur wird beschreibt der folgende Beitrag: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-05/beruf-parfumeur/komplettansicht. Informationen hält auch der Deutsche Verband der Riechstoff-Hersteller bereit. Zu finden unter: http://www.riechstoffverband.de/aktuelles-rs/ausbildung_parfuemeur/.

 

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