News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold | 15. Februar 2017

 

Ausbildungs-News

 Freie Ausbildungsplätze für sofort sowie den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

Die App „AzubiWelt“ bietet Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungsstellensuche. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit betrieben. Sobald die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf getroffen ist, werden die passenden Ausbildungsstellen angezeigt. Auch kann unbürokratisch der Kontakt mit der zuständigen Beratungsfachkraft der örtlichen Arbeitsagentur aufgenommen werden. Die App ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

„Berufsbildung ohne Grenzen“ ist ein Internet-Portal, dass Azubis, die Teile ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren wollen, alle wichtigen Informationen bereit stellt. Bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit können Azubis in einem ausländischen Ausbildungsbetrieb verbringen, wenn der heimische Ausbildungsbetrieb das unterstützt. Weitere Informationen unter: berufsbildung-ohne-grenzen.

Einen nachträglichen Berufsabschluss über Teilqualifikationen (TQ) können ab sofort Arbeitnehmer und Arbeitslose erwerben. Diese Ausbildungsform richtet sich insbesondere an Erwachsene, die älter als 25 Jahre sind, keinen oder einen veralteten Berufsabschluss haben, arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, sowie an geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive. Teilqualifikationen können begleitend zu einer Beschäftigung oder in einer von betrieblichen Praktika begleiteten Vollzeit-Qualifizierung erworben werden. Weitere Informationen unter: teilqualifikationen.

Überstunden in der Ausbildung müssen vergütet werden. Darauf hat jeder Auszubildende einen Rechtsanspruch. Die Höhe richtet sich nach der vereinbarten Ausbildungsvergütung, hat jetzt das Sächsische Landesarbeitsgericht festgestellt, und nicht nach dem tariflichen Facharbeiterlohn. Weitere Informationen unter: überstunden-in-der-ausbildung.

 

Studien-News

Die „Studienplatzbörse“ informiert über aktuell noch freie Studienplätze für das Sommersemester 2017 (Studienbeginn: 01. März/01. April 2017). Die Hochschulen überarbeiten ihre Einträge täglich. Deshalb sollten Studienplatzbewerber die Angebote in der „Studienplatzbörse“ regelmäßig beobachten. Die Nutzerinnen und Nutzer der Studienplatzbörse können die Auswahl nach Fach und Ort eingrenzen. Zu jedem Studienangebot erhalten sie die Ansprechpartner in den Hochschulen und Links zu den Webseiten der Hochschulen. Der Zugang zur Börse ist kostenfrei und erfordert keine Anmeldung. Die Börse endet am 30. April. Die „Studienplatzbörse ist zu finden unter: studienplatzboerse.

Die Plattform „www.studieren.de“ bietet eine an Studieninhalten ausgerichtete Orientierungshilfe für die Suche nach dem individuell passenden Studiengang. Zu finden unter: studieren.de.

Einen Master-Studiengang „Industrielle Sicherheit“  bietet erstmals zum Sommersemester 2017 die Hochschule Augsburg an. Die Studieninhalte verteilen sich auf Wissensgebiete aus der Elektrotechnik, Informatik und den Wirtschaftswissenschaften. Das Themenspektrum erstreckt sich von IT-Sicherheit und Datenschutz über funktionale Sicherheit bis zu IT-Recht und Mitarbeiterführung. Die Lehrveranstaltungen werden in Deutsch und Englisch gehalten. Die Studiendauer beträgt drei Semester. Zulassungsvoraussetzung sind ein mit dem Bachelor abgeschlossenes technisches, informationstechnisches oder wirtschaftswissenschaftliches Studium mit technischem Schwerpunkt. Weitere Informationen unter: industrielle-sicherheit oder bei Prof. Dr. Helia Hollmann, Tel.: 0821 – 55863350.

Eine Übersicht über „Studienselbsttests“ aller deutschsprachigen Universitäten und Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu nahezu allen Studiengängen finden sich unter: osa.

Einen Studiengang „Medizin- und Gesundheitstechnologie“ wird erstmals zum Wintersemester 2017/2018 die Hochschule Ostwestfalen-Lippe anbieten. Das Studium wird mit dem Bachelor abschließen. Die Studieninhalte, so die Fachhochschule, speisen sich aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Lebenswissenschaften. Weitere Informationen unter: medizin-und-gesundheitstechnologie.

Einen Studiengang „Data Science“ bietet erstmals zum Sommersemester 2017 die Universität Mannheim an. Die Studiendauer beträgt vier Semester. Das Studium schließt mit dem Master of Science ab. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium der Informatik, Mathematik, Wirtschafts-, Sozial- und Medienwissenschaften, dazu gute Englischkenntnisse sowie erste Erfahrungen in datenwissenschaftlichen Fächern. Die Lehrveranstaltungen konzentrieren sich auf Themen wie Data-Mining und Algorithmen. Außerdem werden Kenntnisse in den grundlegenden Programmiersprachen sowie der empirischen Sozialforschung vermittelt.  Weitere Informationen unter: data-science.

Eine Förderung für Studierende aus Entwicklungsländern vergibt das Bistum Hildesheim. Fördergegenstand sind Praktika und Studienaufenthalte im Heimatland oder in der Heimatregion. Gefördert werden Studierende in fortgeschrittenen Bachelor- oder Masterstudiengängen. Weitere Informationen unter: studierende-aus-entwicklungsländern.

Einen Studiengang „Business Analytics, Controlling & Consulting“ bietet jeweils zum Sommersemester die Hochschule Heilbronn am Studienstandort Schwäbisch Hall an. Die Studiendauer beträgt drei Semester. Das Studium schließt mit dem Master of Scinece ab. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss mit 210 ECTS-Punkten und einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienanteil von mindestens 50 Prozent sowie ein Prädikatsexamen. Weitere Informationen unter: business-analytics-controlling.

Informationen zum „Studium in den USA und Kanada“ finden sich unter: studium-usa-kanada.

Einen Studiengang „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ bietet die Hochschule Mainz gemeinsam mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz an. Am Studiengang beteiligt sind weiterhin  das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte und das Römisch-Germanische Zentralmuseum. Die Studiendauer beträgt vier Semester. Das Studium schließt mit dem Master ab. Weitere Informationen unter: digitale methodik.

Einen Studiengang „Management in der Biobranche“ bietet die Hochschule Nürnberg am Standort Neumarkt an. Die Studiendauer beträgt sieben Semester. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Arts ab. Weitere Informationen unter: management-in-der-biobranche.

Bezieher von „Auslands-BAföG“ stehen häufig vor dem Problem, dass die Semester an ausländischen Hochschulen früher als in Deutschland üblich enden. Die BAföG-Förderung für das Studium an der Heimathochschule beginnt jedoch erst mit dem offiziellen Semesterbeginn an der deutschen Hochschule. Wenn diese Lücke den Zeitraum von vier Monaten nicht übersteigt, kann der Student für zwei Monate gefördert werden, wenn die übrigen Fördervoraussetzungen vorliegen. Allerdings wird diese Förderungszeit von der Förderungshöchstdauer abgezogen.

 

„Cross-boarder“-News

Eine Information „Filmberufe“ hat die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände erstellt. Es werden alle in der Produktion von Filmen tätige Berufe vorgestellt. Zu finden unter: filmberufe.

Volunteers fürs Reformationsjubiläum im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sucht die Evangelische Kirche in Deutschland. Der Volunteer-Dienst beginnt im April und Endet Ende September. Zu den Aufgaben der Volunteers gehört die Organisation von Konfirmanden-Camps, die Betreuung von Besuchern, die Mitarbeit im Organisationsbüro oder auch die Begleitung des Reformations-Trucks, der durch fast alle Länder Europas rollt. Dienstort ist die Lutherstadt Wittenberg. Wohnmöglichkeiten werden gestellt. Die Teilnahme setzt keine Kirchenmitgliedschaft voraus. Interessenten können am 20. Januar an einer Informationsveranstaltung teilnehmen. Weiterführende Informationen unter: reformation-volonteers.

Ein „Infotelefon zur Weiterbildung“ bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung an. Es ist zu erreichen unter der Rufnummer 030 – 20179090. Experten beraten über mögliche Weiterbildungsangebote und die entsprechende Finanzierung. Weitere Informationen unter: infotelefon-weiterbildung.

Das online-Portal „Unternehmen Berufsanerkennung – Mit Ausländischen Fachkräften gewinnen“ bietet alle wichtigen Informationen für Fragen der Berufsanerkennung sowie die betriebliche Anerkennungsförderung ausländischer Fachkräfte. Zu finden unter: berufsanerkennung.

Eine „Studie über die Berufsverläufe von Absolventen und Studienabbrechern der Fachhochschule Kiel“ hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vorgelegt. Die Ergebnisse sind zu finden unter: absolventen-fh-kiel.

„Ein langer, schwerer Weg – Berufsschullehrerin oder Berufsschullehrer werden“ informiert über die Zugangswege zum Lehramt an berufsbildenden Schulen in allen Bundesländern. Es enthält darüber hinaus weitere Hinweise zum Arbeitsmarkt, den Einstellungschancen und der Verteilung auf die einzelnen Fachdisziplinen. Der Aufsatz ist enthalten in: Katharina Blaß/Armin Himmelrath: Berufsschulen auf dem Abstellgleis. Wie wir unser Ausbildungssystem retten können, edition Körber-Stiftung, Hamburg 2016, ISBN 978-89684-176-6.

Das „Europäische Solidaritätskorps“ sucht junge Menschen zwischen 18 bis 30 Jahren als Helfer oder Praktikanten für Notlagen im In- und Ausland. Der Verpflichtungszeitraum beträgt zwischen zwei Monate bis zu einem Jahr. Die Aufgaben reichen von der Katastrophenvorsorge oder dem Wiederaufbau nach Naturkatastrophen, der Hilfe in Aufnahmezentren für Asylsuchende bis zur Bewältigung sozialer Probleme in lokalen Gemeinschaften. Weitere Informationen unter: europäisches-solidaritätscorps.

Ein zehntägiges Seminar „Journalist werden – aber wie?“ richtet sich an Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 und an Studierende. Das Seminar wird vom 26. Juli bis zum 04. August 2017 in Monschau angeboten. Die Kosten für Unterkunft und Arbeitsmaterialien betragen 290 Euro. Weitere Informationen unter: journalist-werden.

 

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