Lufthansa Technik AG – Damit die Silbervögel abheben können

Von Hans-Martin Barthold | 15. August 2014

Lufthansa Technik-Werftgelände in Hamburg (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Lufthansa Technik-Werftgelände in Hamburg (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Flugzeuge, die wegen technischer Mängel am Boden bleiben müssen, sind für jede Airline ein Desaster. Denn nur mit Maschinen, die fliegen, können sie Geld verdienen. Jede ausgefallene Flugstunde aber erhöht die Kosten und schmälert den Gewinn. Das zu vermeiden, bieten einschlägige Wartungs- und Reparaturspezialisten ihre Dienste an. Als einer der international größten, in jedem Fall als das renommierteste Unternehmen dieser Art, gilt die Lufthansa Technik AG mit ihrer Zentrale vis-à-vis des Hamburger Flughafens in Fuhlsbüttel. Lufthansa Technik ist weltweit an mehr als sechzig Airports mit Niederlassungen oder Tochtergesellschaften präsent, beschäftigt 13.000 Mitarbeiter in Deutschland, davon allein am Hauptsitz in Hamburg gut 7.500. „Mit maßgeschneiderten Instandhaltungsprogrammen und modernsten Reparaturverfahren garantieren wir unseren Kunden die jederzeitige technische Verfügbarkeit ihrer Flotten“, beschreibt Lufthansa-Technik-Sprecher Thomas Erich die Produktpalette des Unternehmens. Mehr als 770 Kunden schätzen diesen Komplettservice.

Die Sicherheitsstandards in der zivilen Luftfahrt sind hoch. Jeder Handgriff wird hier dokumentiert, jeder noch so kleine Fehler kann auch Monate später personengenau zurückverfolgt werden. Hoch qualifizierte Mitarbeiter sind deshalb das wichtigste Kapital eines Unternehmens in dieser Branche. Schließlich bedürfen die für alle Arbeiten spezieller Berechtigungen, die neben einer einschlägigen Ausbildung Berufserfahrung, zahlreiche Lehrgänge und viele Prüfungen voraussetzen. Das bedeutet für Unternehmen wie Lufthansa Technik hohe Investitionen in die Belegschaft. Der Vorteil der Hamburger: sie halten diese Qualifikationen herstellerunabhängig sowie für sämtliche Komponenten aller Flugmuster vor. Ob Airbus, Boeing, Bombardier oder Embraer, ob der A380 oder die Boeing 777, ob Triebwerke, Fahrwerke, die Elektronik oder der Rumpf, die weltweit 26.700 technischen Lufthanseaten können nahezu jeden Hersteller, fast alle Flugmuster sowie die allermeisten Teilsysteme. Und wenn es notwendig wird, sind die Ingenieure und Mechaniker der in Frankfurt stationierten Airport Support Teams, kurz AST genannt, innerhalb weniger Stunden an jedem Ort der Welt.

Arbeit, die mehr ist als nur ein Job

Generalüberholung eines Airbus A340 (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Generalüberholung eines Airbus A340 (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

In Hamburg tauche ich für einen Nachmittag ein in die Welt der dunkelblauen Arbeitsanzüge mit den firmengelb umrandeten Namensschildern. Ich treffe die Triebwerksmechanikerinnen Nicole Riegert und Tanja Pinkowsky, den Ausbilder Max Breitsprecher und die angehende Werkzeugmechanikerin Jennifer Josten. Der Leiter Personalmarketing Peter Schürholz, zuständig auch für duale Studenten und Hochschulabsolventen, vervollständigt die Runde, er freilich im feinen Bürotuch. Alle empfangen mich herzlich. Sie sind selbstbewusst, aber nicht arrogant. Sie erklären konzentriert und sachbezogen, aber nicht besserwisserisch. Es sind Menschen, die einfach wissen, was sie können, die deshalb auch ihre Grenzen kennen, und die sich bei dem, was sie tun, wohlfühlen. „Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit“, sagt Nicole Riegert, „denn es ist hier ein bisschen wie zu Hause.“ Soll heißen, da wird jeder ohne Ansehen von Geschlecht, Körpergröße oder sozialer Herkunft akzeptiert, wie umgekehrt allerdings auch erwartet wird, dass sich alle ihren Möglichkeiten entsprechend einbringen.

Es ist schnell zu spüren, Flugzeuge sind ihre Leidenschaft, der Job ist ihre Passion. Dennoch sind sie keine Träumer, sondern stehen mit beiden Füßen fest auf dem Boden der Wirklichkeit. Flugzeuge sind für sie kein Mysterium, sondern ein schlichtes technisches System, das es zu kennen und zu beherrschen gilt. Freilich bleibt das Unternehmen auch hier seiner hanseatisch nüchternen Unternehmensphilosophie treu. Immerhin sind die Komponenten eines Flugzeugs komplex, wird wegen der vorgegebenen Sicherheit eine berufliche Spezialisierung unumgänglich. „Keiner kann alles wissen“, formuliert es Thomas Erich, „doch gemeinsam finden wir für jedes Problem eine Lösung.“ Entsprechend gliedert Lufthansa Technik ein Flugzeug wartungs- und reparaturtechnisch in vier Sektoren, denen entsprechend ausgerichtete Ausbildungsberufe und duale Studiengänge gegenüberstehen.

Flugzeugtechnik bedarf vieler Spezialisten

Nicole Riegert bei der Überholung eines Triebwerks (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Nicole Riegert bei der Überholung eines Triebwerks (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Da sind die Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Triebwerkstechnik wie Tanja Pinkowsky und Nicole Riegert. Da gibt es die Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Fertigungstechnik als Fachleute für Struktur, Außenhaut und Innenraum. Werkzeugmechaniker wie Jennifer Josten finden ihren Einsatz überwiegend bei der Wartung, Reparatur und Wiederaufarbeitung der Fahrwerke. Die Fluggerätelektroniker wiederum sind Experten für alle Sensorsysteme, die gesamte Steuerungs- und Regelungstechnik sowie für Kommunikations-, Radar- und Autopilotanlagen. Im fachlichen Gleichklang lauten die Namen der dualen Studiengänge Maschinenbau, Flugzeugbau, Mechatronik und Elektrotechnik. Kooperationspartner dafür sind die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, vormals Fachhochschulen, in Bremen und Hamburg. Lufthansa Technik fördert die dualen Studenten zunächst bis zum Bachelor, doch ein Großteil schließt gleich noch den Master an.

Etwas außerhalb der beschriebenen Wartungs-/Reparaturstruktur arbeiten die Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltungstechnik. Ihr Schwerpunkt liegt bei den zahlreichen hydraulischen Anlagen, vor allem aber in der Funktionsprüfung und technischen Abfertigung von Flugzeugen, unter anderem den Preflight-Checks, die vor jedem Start durchgeführt werden müssen, im Kurzstreckenbetrieb meist vom Piloten, einmal am Tag und beim Langstreckeneinsatz aber von Fluggerätmechanikern. Letzteres bedeutet für die Instandhaltungsfachleute Schichtdienst ebenso wie Einsatz in den Niederlassungen vor Ort – und in jedem Fall ein hohes Maß an Verantwortung. Auf der Grundlage einer sogenannten Klarliste überprüfen sie alle wichtigen Funktionen. Keine Fluggesellschaft und keine Besatzung, die als Ergebnis dann gerne ein „No Go“ hört. Doch Sicherheit geht vor und die Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Instandhaltungstechnik bürgen dafür. Diesem Druck müssen sie standhalten, jeden Tag aufs Neue.

Chancen für alle, Erfolge für die Tüchtigen

Tanja Pinkowsky untersucht das Schaufelrad eine Triebwerks (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Tanja Pinkowsky untersucht das Schaufelrad eine Triebwerks (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Wer mit seiner Bewerbung bei Lufthansa Technik landen möchte, um es luftfahrtadäquat zu formulieren, benötigt keinen Doktortitel, wenngleich ein guter Schulabschluss den Einstieg durchaus erleichtert. Aber auch Hauptschüler haben ihre Chance. Mathe und Physik als Leistungskurse sind keine zwingende Voraussetzung. Das alles könne man lernen. Bewerber und Bewerberinnen von außerhalb sind herzlich willkommen.  „Wo wir allerdings nicht mit uns verhandeln lassen“, weist der Ausbilder Max Breitsprecher auf einen zentralen Punkt, „sind neben einer unbedingten Technikbegeisterung Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, ein hohes Maß an Selbständigkeit, dazu der unbedingte Wille zum Erfolg. Bewerber, die nur bespaßt werden wollen, sind bei uns fehl am Platz.“ So berichtet Breitsprecher von einem Hauptschüler, der zunächst ein einjähriges Förderprogramm absolvierte, weil es aus dem Stand heraus noch nicht für eine Ausbildung reichte. „Als der nach wenigen Tagen merkte, dass wir hier jeden ernst nehmen“, erinnert sich der Ausbilder, „explodierte seine Leistungskurve förmlich.“ In der anschließenden Ausbildung gehörte er zu den Besten. Heute ist er Jugendvertreter im Betriebsrat.

Das sei Lufthansa Technik, bedeutet Breitsprecher wie selbstverständlich. Nicole Riegert bestätigt das. „Das Unternehmen bietet vielfältige Möglichkeiten“, weiß sie aus eigener Erfahrung, „aber gestalten muss man diese Chancen dann schon selbst.“ Die junge Frau steht dafür mit ihrer Person als Beispiel. Nicole Riegert bereitet sich gerade auf die Meisterprüfung vor. Seine berufliche Entwicklung in die eigenen Hände zu nehmen, praktiziert Lufthansa Technik aber bereits vom ersten Ausbildungstag an. Projektgebundenes Lernen heißt das Zauberwort. „Ab dem zweiten Ausbildungsjahr steuern unsere Azubis alle ihre Projekte weitgehend selbständig“, erzählt Ausbilder Breitsprecher. „Wir helfen und unterstützen, aber wir kauen nicht mehr vor.“ Das erweist sich als gute Vorbereitung auf den Arbeitsalltag – oder den nächsten Bildungsabschnitt. Azubis, die die Ausbildung verkürzen dürfen, erhalten bei entsprechenden Voraussetzungen anschließend das Angebot für ein Studium bei gleichzeitiger Teilzeitbeschäftigung. Leistungsstarken dualen Studenten finanziert das Unternehmen ein Auslandssemester oder eine Praxisstation im Ausland.

Warten, Reparieren, Überholen, Verstehen

Ausbilder Max Breitsprecher (r.): „Zuverlässigkeit ist das wichtigste!“ (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Ausbilder Max Breitsprecher (r.): „Zuverlässigkeit ist das wichtigste!“ (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Was das Besondere einer Ausbildung und späteren Tätigkeit bei Lufthansa Technik ist, möchte ich von meinen Gesprächspartnern wissen. Immerhin ist die Region Hamburg nach Seattle, Toulouse und Montreal mit insgesamt 36.000 einschlägig Beschäftigten und einem Umsatz von 7 Milliarden Euro der weltweit viertgrößte Luftfahrtcluster. Neben Airbus und Lufthansa Technik bilden weitere 300 überwiegend klein- und mittelständische Systemanbieter dafür die Basis. „Als Wartungsunternehmen besitzen wir die größte Kompetenz über die im Alltagsbetrieb auftretenden Schwachstellen, Verschleißteile, die Fehlerhäufigkeit als auch die Verbesserungsmöglichkeiten der eingesetzten Teile und Komponenten“, benennt Thomas Erich die Stärken des Unternehmens. „Wir produzieren und montieren nicht serienmäßig, wir sind nicht auf einzelne Systeme spezialisiert, bei uns lernt man die gesamte Palette der Luftfahrttechnik von der Pike auf unter Echtbedingungen“, ergänzt Tanja Pinkowsky.

Flugzeuge zu warten und zu überholen bedeutet freilich viel mehr, als lediglich defekte Teile auszutauschen und, sofern erforderlich, standardisierte Fehlerprotokolle für den Hersteller auszufüllen. Die Mitarbeiter von Lufthansa Technik wollen die im realen Flugbetrieb auftretenden Fehler verstehen! Denn nur dann gelingt es, sie dauerhaft abzustellen und die Betriebssicherheit nachhaltig zu erhöhen. Dazu müssen dann allerdings alle Hand in Hand arbeiten, die Fahrwerksexperten mit den Triebwerksleuten, die Facharbeiter mit den Ingenieuren, die Techniker mit den Logistikern, Lufthansa Technik mit den Airlines wie auch den Herstellern. So hat das Unternehmen seinen Forschungsetat innerhalb kurzer Zeit vervierfacht, der größte Teil der Beschäftigten hat eine technische Berufsausbildung oder ein Ingenieurdiplom, setzt die Unternehmensleitung auf flache Hierarchien. Bei 27.000 Mitarbeitern werden lediglich 120 Abteilungsleiter gezählt. Da muss jeder seinen Mann/seine Frau stehen. Kollegialität, Fairness und Teamgeist sind für Lufthanseaten, gleich an welchem Standort weltweit, unverhandelbare Werte.

Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten anstelle starrer Normkarrieren

Lebt für sein Unternehmen: Pressesprecher Thomas Erich (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Lebt für sein Unternehmen: Pressesprecher Thomas Erich (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Für Auszubildende und duale Studenten gehört all das zum ganz normalen Unternehmensalltag von Lufthansa Technik. Hochschulabsolventen müssen es, wenn nicht vorhanden, lernen. Sie steigen entweder über das Trainee-Programm Start Technik oder direkt on the job ein. Gesucht sind vor allem die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik, Verfahrenstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Flugzeugbau, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Wirtschaftswissenschaften. Auch Quereinsteigern wirtschaftsferner Fachrichtungen steht man in Hamburg offen gegenüber. In den technischen Fachdisziplinen pflegt Lufthansa Technik enge Kooperationen mit Hochschulen, deren fachliche Profile den beruflichen Anforderungen in der Luftfahrttechnik entsprechen. Diese sogenannten Zielhochschulen sind die RWTH Aachen, die Technischen Universitäten Berlin, Braunschweig, Darmstadt und Hamburg-Harburg sowie die Universität Stuttgart und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Start Technik führt die Trainees unter Begleitung eines erfahrenen Mentors in 18 Monaten in das operative Geschäft dreier unterschiedlicher Bereiche ein. Das Ganze wird ergänzt durch einen Auslandseinsatz in einer der Tochter- oder Beteiligungsgesellschaften. Je nach fachlicher Ausrichtung und persönlicher Eignung stehen folgende Bereiche zur Auswahl: Aircraft Maintenance, Aircraft Base Maintenance, Aircraft Component Services, Engine Services, Marketing & Sales, Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Controlling, Personalwesen oder IT. Vorausgesetzt werden ein überdurchschnittlicher Studienabschluss, eine hohe Kundenorientierung und die unbedingte Bereitschaft für Auslandseinsätze. Wie es im Anschluss an das Trainee-Programm weiter geht, hängt stark von der Eigeninitiative des Einzelnen ab. „Wir verzichten bewusst auf vorgestanzte Karrierestrukturen, weil das der individuellen Persönlichkeitsentwicklung zu wenig Raum lässt“, begründet Personalmanager Peter Schürholz. Man setze stattdessen auf die einzelfallbezogene Expertise der Führungskräfte. „Die wissen am besten, wer sich wie gut entwickelt.“

Gute Arbeitsergebnisse brauchen Persönlichkeit

Er kämpft um jeden klugen Kopf: Peter Schürholz/Leiter Personalmarketing (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Er kämpft um jeden klugen Kopf: Peter Schürholz/Leiter Personalmarketing (Foto: Sonja Brüggemann/Lufthansa Technik AG)

Zu schauen, ob es passen könnte, kann man sich schon früh mit dem Arbeitgeber Lufthansa Technik vertraut machen. Schülern bietet das Unternehmen ein- bis dreiwöchige Praktika an, auch Studenten sind gerne in einem Praktikum gesehen, außerdem können sie ihre Bachelor- und Masterarbeit im Unternehmen schreiben. Manchmal helfen auch einfach nur Gespräche mit Mitarbeitern. So hat es Jennifer Josten gemacht. „Danach war ich überzeugt“, sagt sie, „dass die das mit ihrem Bekenntnis ernst meinen.“ Heute weiß sie, dass es genau so ist. „Nur begeisterte Mitarbeiter sind motiviert, und nur motivierte Mitarbeiter garantieren herausragende Arbeitsergebnisse“, ist der Ausbilder Max Breitsprecher überzeugt. Was er nicht sagt, aber worauf sein Lachen schließen lässt: Wer in seinem Beruf Erfolg hat, ist gleichermaßen zufrieden wie glücklich.

Ein Letztes nehme ich mit. Ein Unternehmen wie Lufthansa Technik braucht gestandene Persönlichkeiten, mindestens aber Mitarbeiter, die sich auf dieses Entwicklungsziel einlassen wollen. „Lufthanseaten müssen verstehen, in unseren Jobs sind wir alle aufeinander angewiesen“, formuliert es Thomas Erich. Soll heißen, sie müssen täglich ihre ganz persönliche Leistungsfähigkeit verantwortlich einschätzen. Reicht sie aus, um 100 Prozent gute Arbeit abzuliefern, oder erreiche ich wegen einer beginnenden Grippe nur noch 70 Prozent? Auf einen eventuellen Fehler muss man trotz zu erwartender kritischer Rückfragen sofort aufmerksam machen. Ihn aus falsch verstandenem Ehrgeiz zu vertuschen, könnte fatale Folgen haben, vielleicht sogar zu einem Absturz führen. „Die Mechaniker in einem Airport Support Team schließlich müssen ein Gespür dafür entwickeln, wo die oft notwendige und von ihnen erwartete Improvisationsfähigkeit endet, weil die Sicherheit Vorrang hat“, setzt Max Breitsprecher den Schlusspunkt.

 


Unternehmenssteckbrief
(Stand: 01.05.2014)

Firmengründung: 1994 als Ausgründung des Technikressorts der Deutschen Lufthansa.
Sitz der Unternehmenszentrale: Weg beim Jäger 193, 22335 Hamburg.
Niederlassungen, Tochtergesellschaften und Beteiligungen: ca. 30 operative Tochtergesellschaften und Beteiligungen; ca. 60 Standorte. Wichtige Standorte in Deutschland sind neben Hamburg noch Frankfurt, München und Berlin.
Geschäftsfelder: Wartung, Überholung Triebwerke, Komponenten und Logistik, Fahrwerke, VIP-Flugzeuge.
Mitarbeiter: 27.600, davon 13.000 in Deutschland.
Umsatz: 4,1 Milliarden Euro (2013).
Ausbildungsmöglichkeiten: ca. 150 Ausbildungsplätze pro Jahr/ca. 5.000 Bewerbungen

  • Fluggerätmechaniker/-in, Fachrichtung Instandhaltungstechnik (Ausbildungsort: Hamburg und Frankfurt)
  • Fluggerätmechaniker/-in, Fachrichtung Fertigungstechnik (Ausbildungsort: Hamburg und Frankfurt)
  • Fluggerätmechaniker/-in, Fachrichtung Triebwerkstechnik (Ausbildungsort: Hamburg)
  • Fluggerätelektroniker/-in (Ausbildungsort: Hamburg und Frankfurt)
  • Oberflächenbeschichter/-in (Ausbildungsort: Hamburg)
  • Werkzeugmechaniker/-in (Ausbildungsort: Hamburg)
  • Fachkraft für Lagerlogistik (Ausbildungsort: Hamburg, Frankfurt und München)

Duales Studium: ca. 13 Studienplätze pro Jahr/ca. 900 Bewerbungen

  • Elektrotechnik, Studiendauer 7 Semester, Abschluss: Bachelor of Science mit Studienschwerpunkt Informationstechnik (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
  • Flugzeugbau, Studiendauer 8 Semester, Abschluss: Bachelor of Engineering (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
  • Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Luftfahrtsystemtechnik und –wartungstechnik für Wartungsingenieure, Studiendauer 7 Semester, Abschluss: Bachelor of Engineering (Hochschule Bremen)
  • Maschinenbau, Studiendauer 8 Semester, Abschluss: Bachelor of Science (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
  • Mechatronik, Studiendauer 8 Semester, Abschluss: Bachelor of Science (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)

Bewerbungen: ca. 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn über www.be-lufthansa.com
Hochschulabsolventen: Einstellung direkt on the job oder über das Trainee-Programm Start Technik. 10 Plätzen im Trainee-Programm stehen jährlich ca. 2.000 Bewerbungen gegenüber. Das Trainee-Programm beginnt jeweils zum 01.04. (Bewerbung 15.09. bis 31.12.) sowie zum 01.10. (Bewerbung 15.03. bis 30.06.) eines Jahres; Bewerbung über www.be-lufthansa.com.
Schülerpraktika: Bewerbung 12 bis 14 Monate vor Praktikumsbeginn über www.be-lufthansa.com
Schülerinformationstage:

Internet:

 

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