Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße – Arbeiten in einem staatlichen Energiekraftwerk

Von Hans-Martin Barthold | 15. August 2015

Eingang zum Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße (Foto: hmb)

Eingang zum Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße (Foto: hmb)

Zwar hat sich ihr Image nach den dreisten Steuerbetrugsfällen von Alice Schwarzer und Uli Hoeneß deutlich verbessert. In der Beliebtheitsskala der besten Arbeitgeber Deutschlands aber kommen sie noch immer nicht über eine Platzierung im unteren Mittelfeld hinaus. Bei einigen Abiturienten allerdings, die eine Karriere im öffentlichen Dienst anstreben, zählen sie inzwischen als Geheimtipp. Die Rede ist von den Finanzämtern. Sie bieten das, was Beamten bis auf wenige Ausnahmen sonst verwehrt bleibt: einen tiefen Einblick in Wirtschaft und Unternehmen. Auch der Joke der Stammtische, die Finanz- und Diplom-Finanzwirte, also die Mitarbeiter des mittleren und gehoben Dienstes, heute als Laufbahngruppe 1 und Laufbahngruppe 2 bezeichnet, würden mit einer Akte in den Sarg gelegt, taugt nur noch zum Gähnen. Mehr noch, es ist schlicht falsch. „Hinter jeder Steuernummer stehen Menschen, bei einem Unternehmen sogar viele“, weiß Guido Zöllner vom Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße. Und manchmal sogar Schicksale, siehe Schwarzer und Hoeneß.

Aber nicht nur das. Die Mitarbeiter der Finanzämter stehen mit den steuerzahlenden Menschen häufig in engem Kontakt. Und nicht allein die, die als Prüfer im Außendienst tätig sind, sondern auch die Innendienstler – in den Anmeldestellen, in der Arbeitnehmerveranlagung, in den Sonderprüfstellen, bei der Strafsachenstelle, in den Rechtsbehelfsstellen. „Kommunikationsfähigkeit, die Begabung komplizierte steuerrechtliche Sachverhalte dem Nichtfachmann verständlich erklären zu können“, sagt der Braunschweiger Ausbildungsleiter Zöllner, „steht deshalb in der Liste unserer Auswahlkriterien für die Nachwuchskräfte beider Laufbahngruppen ganz weit vorne.“ Jedes Jahr stellt Zöllner vier Finanzanwärter für die Laufbahngruppe 2 und drei Steueranwärter für die Laufbahngruppe 1 ein. Und noch keiner hat gekündigt, weil es ihm zu einsam oder langweilig geworden wäre.

Beruf mit Recht und Mathe

Guido Zöllner, Ausbildungsleiter (Foto: hmb)

Guido Zöllner, Ausbildungsleiter (Foto: hmb)

Berit Bargmann hat mit dem Grundstudium I an der Steuerakademie in Rinteln samt Zwischenprüfung den ersten Ausbildungsabschnitt bereits erfolgreich abgeschlossen. Seit fünf Monaten leistet sie im Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße eine von zwei berufspraktischen Studienzeiten. Die erste Praxisphase dauert sechs Monate, die zweite im dritten Studienjahr neun Monate. Als Schülerin des nur ein paar Straßen weiter gelegenen Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales/Schwerpunkt Ökotrophologie hatte sich Berit Bargmann mit dem Zeugnis der 12. Klasse beworben. Nach Online-Test und Vorstellungsgespräch erhielt sie schon kurz vor Weihnachten die Zusage. Die Abiturprüfungen waren dann bloß noch Formsache. Sie ist überzeugt, mit der Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt das gefunden zu haben, was sie suchte. „Ich wollte beruflich etwas mit Recht und Mathe machen“, erzählt sie. Beides sind beste Voraussetzung für einen Job in der Finanzverwaltung. Das Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße gehört mit seinen 190 Mitarbeitern zu den Dienststellen mittlerer Größe. Sie „erwirtschaften“ ein jährliches Steueraufkommen von etwa 700 Millionen Euro.

Die je 85 Beamten in den Laufbahngruppen 1 und 2, dazu 16 Tarifangestellte und drei Bausachverständige für die Bewertung von Immobilien sind zuständig für den Innenstadtbezirk. In Braunschweig gibt es noch drei weitere Finanzämter: das Finanzamt Braunschweig-Altewiekring, das ebenfalls ausbildet, das Finanzamt für Großbetriebsprüfung sowie das Finanzamt für Fahndung und Strafsachen. Damit bieten sich Bewerbern wie Berit Bargmann vielfältige Möglichkeiten. Eine fachlich eng verwandte Alternative bietet die Zollverwaltung, die mit der Energie-, Tabak- und anderen vom Bund erhobenen Steuern ganz ähnliche Aufgaben wahrzunehmen hat. Der Oberfinanzdirektion in Hannover unterstehen niedersachsenweit 67 Finanzämter, darunter zehn Finanzämter mit Sonderaufgaben. Die Zahl der Ausbildungsplätze in allen Finanzämtern beläuft sich in den Laufbahngruppen 1 und 2 auf jeweils 220. Für die Laufbahngruppe 1 ist der mittlere Bildungsabschluss erforderlich, Bewerber für die Laufbahngruppe 2 müssen mindestens über die Fachhochschulreife, besser allerdings noch das Abitur verfügen.

Rechtsanwendung bedarf logischen Denkens

Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße: Arbeitsstätte für 190 Finanzbeamte (Foto: hmb)

Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße: Arbeitsstätte für 190 Finanzbeamte (Foto: hmb)

Noch plagen den Braunschweiger Ausbildungsleiter Guido Zöllner keine Personalnöte. „Pro Ausbildungsplatz erhalten wir durchschnittlich acht gut qualifizierte Bewerbungen“, rechnet er vor. Das gilt für beide Laufbahnen. „Damit können wir unsere Plätze weiterhin ohne Abstriche an unseren Qualitätsansprüchen besetzen“, berichtet er. Das ist ihm wichtig und das scheint auch nötig. Zwar auf unterschiedlichen Niveaustufen sind doch sowohl die Ausbildung für die Laufbahngruppe 1 als auch das duale Studium für die Laufbahngruppe 2 überaus anspruchsvoll. Auch wenn das duale Studium nicht auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet und es stattdessen um die praktische Anwendung des Steuerrechts für Macher in sachbearbeitenden Funktionen geht, so bedarf es doch eines guten logischen Denkvermögens wie auch der Fähigkeit zur methodischen Arbeit. „Das Steuergesetz ist hoch komplex, die Anwendungserlasse manchmal mehr als 100 Seiten lang“, begründet Zöllner.

Bei den Bewerbungszeugnissen fällt sein Blick zu allererst auf die Fächer Deutsch, Mathematik sowie Politik und Wirtschaft. Zensuren schlechter als befriedigend führen in der Regel zu einer freundlichen Absage und dem Ausschluss vom weiteren Verfahren. Freilich analysiert Zöllner jeden Fall individuell. „Eine vier in Mathematik muss kein k.o.-Kriterium sein“, gibt er ein Beispiel, „wenn es sich etwa um einen Leistungs- und nicht bloß einen Grundkurs handelt.“ Bei Bewerbern mit sprachlichen oder künstlerisch-musischen Begabungen schaut er sich sehr intensiv die Begründung des Berufswunsches an. Hat der Bewerber eine plausible Erklärung, wie er den Anforderungen eines Berufes in der Finanzverwaltung trotz offensichtlich anders gelagerter fachlicher Interessen gerecht zu werden glaubt. Positiver Nebeneffekt: Zöllner sieht sofort, wer sich mit seinem Berufswunsch inhaltlich auseinandergesetzt hat.

Ausbildung verlangt vollen Einsatz

Dennis Gundlach (v. l.), Berit Bargmann, Jan Krischjan, Jonathan Saremski, Anita Prudlik/vorne sitzend (Foto: hmb)

Dennis Gundlach (v. l.), Berit Bargmann, Jan Krischjan, Jonathan Saremski, Anita Prudlik/vorne sitzend (Foto: hmb)

Genau das ist Berit Bargmanns drei Kommilitonen nicht schwer gefallen. Sie alle konnten bereits auf eine Ausbildung zur beziehungsweise zum Steuerfachangestellten verweisen, bevor sie sich beim Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße bewarben, und wussten also, worum es dort geht. Anita Prudlik machte ihr Abitur am  Braunschweiger Gymnasium Raabeschule, Jonathan Saremski am Gymnasium Kleine Burg und Jan Krischjan schloss die Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege mit der Fachhochschulreife ab. Warum sie sich noch einmal für eine zweite Ausbildung entschieden? „Ich sehe beruflich hier die besseren Entwicklungsmöglichkeiten“, ist das Motiv Jonathan Saremskis. Anita Prudlik reizt die größere fachliche Breite und Verantwortung, Jan Krischjan verweist auf die besseren Verdienstmöglichkeiten. Und im Übrigen bleibt allen dreien der Weg zum Steuerberater weiterhin offen. Schließlich können sich Diplom-Finanzwirte nach zehn Jahren Berufspraxis zur Steuerberaterprüfung anmelden, nach fünfzehn Berufsjahren werden sie sogar ohne diese Prüfung zugelassen.

Doch zunächst ist ihr Ziel ein guter Studienabschluss. Bislang liegen alle vier Finanzanwärter des ersten Studienjahres gut im Rennen. Die Zwischenprüfung mit fünf Klausuren in nur sieben Tagen haben sie ohne Probleme bewältigt. „Aber“, sagt Jan Krischjan, „du  musst schon bereit sein, ans Limit zu gehen, sonst hast du keine Chance.“ Aus dem Ärmel schüttele das niemand und anders als in einem konventionellen Hochschulstudium kann die Zwischenprüfung unwiderruflich nur einmal wiederholt werden. Das dreijährige Studium gliedert sich in mehrere Studien- und Praxisphasen. Insgesamt verbringen die Studenten 21 Monate an der niedersächsischen Steuerakademie in Rinteln, 15 Monate in der Praxis vor Ort im Finanzamt. Zu den Vorzügen eines dualen Studiums im Finanzamt zählen nicht allein die knapp 1.100 Euro umfassende lukrative Ausbildungsvergütung, sondern auch kleine Lerngruppen und ein klar strukturiertes Curriculum.

Rechtsanwendung will gelernt sein

Anträge und deren Bearbeitung prägen den Berufsalltag (Foto: hmb)

Anträge und deren Bearbeitung prägen den Berufsalltag (Foto: hmb)

Das umfasst die gesamte Palette des Allgemeinen und des Besonderen Steuerrechts, dazu Privatrecht, Öffentliches Recht, Wirtschaftswissenschaften, Verwaltungslehre und Verwaltungsmanagement sowie die sozialwissenschaftlichen Grundlagen des Verwaltungshandelns. In den berufspraktischen Ausbildungsabschnitten durchlaufen die Finanzanwärter die Arbeitsbereiche Arbeitnehmerverwaltung, Allgemeine Veranlagung (Selbständige und Unternehmen), Veranlagen von Personengesellschaften und Körperschaften, die Rechtsbehelfsstellen sowie die Außenprüfung. Die Einstiegspositionen für Berufsanfänger liegen regelmäßig im Innendienst, wo nach den entsprechenden Vorarbeiten schriftliche Bescheide zu erstellen sind. Das kommt den Wünschen der meisten entgegen. „Für einen Wechsel in die Außen- und Betriebsprüfung braucht man ein gewisses Maß an Berufs- und Lebenserfahrung“, ist Guido Zöllner überzeugt. „Unsere Mitarbeiter werden da nämlich nicht überall herzlich willkommen geheißen.“

Für Steueranwärter wie Dennis Gundlach, also die Azubis der Laufbahngruppe 1, die später den Finanzanwärtern qualifiziert zuarbeiten, dauert es bis zur Abschlussprüfung nur zwei Jahre. Doch auch die haben es in sich. Anders als im dualen Studium liegt der Schwerpunkt in der Laufbahngruppe 1 in der praktischen Durchführung. Auf diesem Hintergrund entfallen von der gesamten Ausbildungszeit 16 Monate auf die berufspraktische Ausbildung, während die fachtheoretische Ausbildung an der Steuerakademie in Bad Eilsen auf 8 Monate komprimiert ist. Neben den verschiedenen Rechtsgebieten finden sich im Stundenplan auch solche Fächer wie Buchführung und Finanzwesen, das Kassen-, Rechnungs- und Vollstreckungswesen sowie Datenverarbeitung. Dennis wusste, was auf ihn zukommen würde. Seine Mutter, vormals bei der Oberfinanzdirektion beschäftigt, hat ihm viel erzählt und damit seine Begeisterung geweckt. „Das passt alles“, sein kurzer Kommentar.

Karrieremöglichkeiten bis ganz oben

Blicken optimistisch in die berufliche Zukunft (Foto: hmb)

Blicken optimistisch in die berufliche Zukunft (Foto: hmb)

Nur ganz selten kommt es vor, dass Guido Zöllners Personalplanungen nicht aufgehen und die jungen Nachwuchskräfte nach Studium oder Ausbildung keinen Ansatz in ihrem Ausbildungsamt erhalten können. Aber auch dann muss niemand befürchten, von Helmstedt nach Aurich versetzt zu werden. „Wir versuchen das mit einer Wellenbewegung zu lösen“, sagt Zöllner. Das heißt, die Helmstedter Nachwuchskraft wird nach Peine versetzt, die von Peine nach Hannover, der Hannoveraner nach Nienburg, bis eine Nachwuchskraft aus Leer die Lücke in Aurich gefüllt hat. Die ersten drei Jahre sind die Steuerinspektoren und Finanzwirte noch Beamte auf Probe. Erst anschließend werden sie zu Beamten auf Lebenszeit berufen. Im Gegensatz zu Kommunal- oder anderen Landesbeamten ist die Ausbildung in der Finanzverwaltung in der Steuerbeamten-Ausbildungs- und Prüfungsordnung (StBAPO) bundeseinheitlich geregelt. Für einen Wechsel von Celle nach Augsburg bedarf es deshalb lediglich einer freien Stelle.

Wer ehrgeizig ist, dem bieten sich in der Finanzverwaltung nach einigen Jahren Berufserfahrung derzeit gute Möglichkeiten. Das gilt vor allem in der Betriebsprüfung, wo das pralle (Wirtschafts)Leben pulsiert. Die Kollegen dort können viele Geschichten erzählen. Etwa die, wie sich bei einer Betriebsprüfung der 4.000 Euro teure Hochleistungsakku zuerst als Magnetfelddecke für das private Reitpferd entpuppte und sich am Ende zu einer Steuernachzahlung von 180.000 Euro entwickelte. „Mit 30 kommt man an den Punkt, wo die beruflichen Weichen gestellt werden sollten“, lautet Zöllners Ratschlag. Mit Personalverantwortung verbundene Stellen als Sachgebietsleiter, in der Oberfinanzdirektion (OFD) oder dem Ministerium auch als Referent, sind für viele Diplom-Finanzwirte die Krönung ihrer Laufbahn. Manch einer aber hat das Zeug und den Willen für noch mehr. Dann winkt das Aufstiegsverfahren für den ehemaligen höheren Dienst. Es ist der Besetzung eines Zielpostens in dieser sonst nur Juristen vorbehaltenen Laufbahn vorgeschaltet und dauert ein Jahr. Die gleiche Möglichkeit gibt es für einen Aufstieg von der Laufbahngruppe 1 in die Laufbahngruppe 2.

Juristen für Leitungsfunktionen gesucht

Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße - Eine Bewerbung hier könnte sich lohnen (Foto: hmb)

Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße – Eine Bewerbung hier könnte sich lohnen (Foto: hmb)

Für die direkte Übernahme von Führungsfunktionen sucht die OFD Juristen mit erstem und zweitem juristischen Staatsexamen. Im Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße sind derzeit deren vier beschäftigt. Steuerrechtliche Kenntnisse erhöhen die Einstellungschancen, sind jedoch nicht zwingend gefordert. Denn in einem fünfzehnmonatigen prüfungsfreien Traineeprogramm werden die Nachwuchsführungskräfte bei vollem Gehalt auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Feste Bestandteile dieses Traineeprogramms sind praktische Ausbildungszeiten in einem Veranlagungsfinanzamt, in der Oberfinanzdirektion sowie in der Betriebsprüfung. Dazu kommen Lehrgänge an der Bundesfinanzakademie in Brühl. Der berufliche Einstieg erfolgt in der Regel in einem Finanzamt als Sachgebietsleiter. Weitere Karrierestationen können die Leitung eines Finanzamtes oder eines Referates in der OFD beziehungsweise im Finanzministerium sein.

Zwar wird über die Straffung der Finanzverwaltung nachgedacht, die sicherlich nicht zu einer Personalmehrung führen dürfte. Darüber hinaus wird die moderne IT Bearbeitungsvorgänge beschleunigen helfen. Zur Personaleinsparung eignet sie sich derzeit aber noch nicht. „Kaum ein Vorgang, der die Risikofilter ohne Beanstandung passiert“, berichtet Guido Zöllner, „und der dann manuell nachbearbeitet werden muss.“ Solange das oberste Prinzip im Steuerrecht freilich weiterhin Einzelfallgerechtigkeit heißt, dürfte sich daran so schnell nichts ändern. Das sowie häufige Gesetzesänderungen und Urteile der obersten Finanzgerichte sorgen für einen hohen Schwierigkeitsgrad. Und so werden den Mitarbeitern in sachbearbeitenden Funktionen hohe Beratungskompetenz und unbedingter Entscheidungswille abverlangt. Weniger in der Rechtsanwendung, denn die gesetzlichen Bestimmungen wie die Ausführungsverordnungen sind eindeutig, wohl aber bei der Sachverhaltsermittlung. Langeweile? Nein, die sieht anders aus. Wohl nur meine grauen Haare halten meine Gesprächspartner von einem „Vergiss es!“ ab.

 


Unternehmenssteckbrief
(Stand: 01.06.2015 )

Anschrift:

  • Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße

Wilhelmstraße 4
38100 Braunschweig

  • Oberfinanzdirektion Niedersachsen

Waterloostraße 5
30169 Hannover
Dienststellen: Das Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße ist eine Dienststelle der niedersächsischen Finanzverwaltung, deren Zentrale die Oberfinanzdirektion (OFD) in Hannover ist. In Niedersachsen gibt es derzeit 67 Finanzämter.
Mitarbeiter des Finanzamtes Braunschweig-Wilhelmstraße: 190. Die gesamte niedersächsische Finanzverwaltung beschäftigt 13.830 Mitarbeiter.
Steueraufkommen im Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße: ca. 700 Millionen Euro. Das Steueraufkommen in Niedersachsen betrug 2014 insgesamt  31,2 Milliarden Euro.
Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Finanzwirt

Duales Studium:

  • Diplom-Finanzwirt (Steuerakademie)

Einkommen (brutto): Die Einkommen sind abhängig von Familienstand und Zahl der Berufsjahre. Ledige Berufsanfänger erhalten aktuell in:

  • Laufbahngruppe 1:  087 Euro (während der Ausbildung: 1.015 Euro)
  • Laufbahngruppe 2: 550 Euro (während des dualen Studiums 1.070 Euro)
  • Laufbahngruppe 3: 720 Euro

Bewerbungen: bis Ende September des Vorjahres (ab 2016 nur noch online). Bewerber ohne Wohnsitz in Niedersachsen richten ihre Bewerbung immer an die Oberfinanzdirektion, alle anderen an das zuständige Finanzamt.
Schülerpraktika: ja.
Kontaktmöglichkeiten im Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße: Ausbildungsleiter Guido Zöllner, Tel.: 0531 – 489217, Mail: guido.zoellner@fa-bs-w.niedersachsen.de
Internet: http://www.ofd.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=17535&article_id=113243&_psmand=110

 

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