Chemiker – Für jeden Fortschritt gut

Von Hans-Martin Barthold | 15. August 2015

Reinhold Rühl/Berufsgenossenschaft Bauwirtschaft (BG BAU), Bereichsleiter Gefahrstoffe (Foto: BG Bau)

Reinhold Rühl/Berufsgenossenschaft Bauwirtschaft (BG BAU), Bereichsleiter Gefahrstoffe (Foto: BG Bau)

Naturwissenschaften lösen bei Schülern und Eltern ganz unterschiedliche Assoziationen aus. Das trifft auch auf die Chemie zu. Gilt sie unter jungen Menschen inzwischen als eine zentrale, nachhaltige, in vielen Fällen sogar lebensrettende Wissenschaft, verbinden ihre Eltern damit nicht selten noch Umweltzerstörung, Tod und Verderben. In der Tat sind in der modernen Hightech-Medizin kein Implantat, in der glitzernden Autowelt kein Abgaskatalysator, in der alternativen Energiegewinnung keine Photovoltaikanlage, in den kommunalen Entsorgungsbetrieben kein Klärwerk, im Lebensmittelhandel kein Verpackungsmaterial ohne die Segnungen der Chemie denkbar. Doch gehören eben auch Katastrophen so wie vor vier Jahrzehnten im italienischen Seveso oder 1984 im indischen Bophal zur Chemie. In Indien starben tausende Menschen und noch viel mehr trugen beziehungsweise tragen ihr Leben lang an den Folgen, werden Kinder dort auch Jahrzehnte später noch immer mit Missbildungen geboren.

Dass Chemiker darüber heute ganz offen sprechen, zeigt die Entwicklung, die die Chemie seitdem genommen hat. Anschaulich wird das an der Europäischen Chemikalienverordnung REACH. Reinhold Rühl beschreibt deren Ziel größtmöglicher Transparenz mit der Naturwissenschaftlern eigenen Sachlichkeit. „Hieß es früher ‚Keine Daten, keine Probleme‘, gilt heute ‚Keine Daten, keine Marktzulassung‘.“ Der promovierte Chemiker Rühl weiß als Leiter des Bereichs Gefahrstoffe bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), wovon er spricht. Er begleitet den Weg der chemischen Industrie bereits über viele Jahre. Seine Überzeugung: „Chemiker haben stets in gesellschaftlichen Bezügen zu denken.“ Genau deswegen aber wehrt er sich gegen Tabus, Denkverbote und Selbstbeschränkungen. „Chemiker müssen alles hinterfragen (wollen)“, beschreibt die Leiterin des Karriereservice der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) Karin J. Schmitz, wie Rühl promovierte Chemikerin, den gleichen Sachverhalt mit anderen Worten. „Denn wir wollen wissen, sind die Dinge so, wie sie scheinen, oder sind sie anders. Und wenn sie anders sind, wie sind sie?“

Laborversuche machen Wissen anschaulich

Michael Linden promoviert derzeit an der Universität Gießen (Foto: privat)

Michael Linden promoviert derzeit an der Universität Gießen (Foto: privat)

Vor den Erfolg, das herauszufinden, haben die Götter aber bekanntlich den Schweiß gesetzt, im Chemiestudium ganz besonders. Der Workload ist hoch, ein Zehnstundentag die Normalität. Ab 8:00 Uhr in der Früh Vorlesungen bis gegen 12:00 Uhr. Nach der Mittagspause folgen zahlreiche Laborpraktika, die oft nicht vor 18:00 Uhr enden. Zum Schreiben der Versuchsprotokolle bleiben meist nur die Wochenenden. Der größte Teil der Semesterferien geht mit Klausuren und anderen Prüfungen drauf. „Urlaub avanciert unter solchen Bedingungen zu einem knappen Gut“, erzählt Michael Linden. Der Bundessprecher des JungChemikerForums bereitet sich derzeit an der Universität Gießen auf seine Promotion vor. Was Chemiestudenten dennoch an ihrem Fach fasziniert? „Chemie“, begründet die Personalmanagerin der BASF in Ludwigshafen Franca Tiarks, ebenfalls promovierte Chemikerin, „ist keine reine Buchwissenschaft.“ Das besitzt offenbar große Anziehungskraft auch auf Studenten anderer Fächer. Immerhin jeder zweite Studienanfänger ist ein sogenannter Fachwechsler.

Die Koordinatorin Bildung der in Frankfurt ansässigen GDCh, Elisabeth Kapatsina, konkretisiert diese Feststellung auf dem Hintergrund ihres eigenen Werdegangs. Auch sie ist Chemikerin, auch sie natürlich promoviert. „Der ständige Wechsel von Theorie und praktischem Experiment ist typisch für das Chemiestudium.“ Und wird das wohl auch noch lange bleiben. Denn Chemie sei vor allem eine Erfahrungswissenschaft, weist der Teamleiter bei Sanofi, Volker Derdau, auf einen wichtigen Punkt. Es erübrigt sich fast, gesondert darauf hinzuweisen, aber auch Volker Derdau ist selbstverständlich promoviert. „Allein mit dem Computer können Chemiker das Verhalten der Moleküle oft noch nicht präzise genug vorhersagen. Deshalb müssen sie sich ins Labor stellen“, beschreibt er den Sachverhalt. Deshalb also die vielen Versuche, Fehlversuche inklusive. „Vor diesem Hintergrund benötigt man als Chemiker eine hohe Frustrationstoleranz“, gibt Derdau einen wichtigen Hinweis an alle Studieninteressenten. Nicht aufzugeben, sondern einen zweiten und dritten Anlauf zu nehmen, sei für ihn wie alle Chemiker alltägliche Routine.

Ergebnisorientierung verlangt Hartnäckigkeit und Flexibilität

Volker Derdau/Teamleiter bei Sanofi (Foto: Sanofi)

Volker Derdau/Teamleiter bei Sanofi (Foto: Sanofi)

Volker Derdaus beruflicher Werdegang ist noch immer typisch für den Berufsweg von Chemikern, von denen nach dem Masterabschluss im Übrigen nahezu neunzig Prozent promovieren, also den akademischen Titel Dr. rer. nat. erwerben. Derdau studierte in Münster, promovierte in Braunschweig und ging anschließend mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ein Jahr als Postdoc an die kanadische Queens University. Zurückgekehrt stieg er vor fünfzehn Jahren beim Pharmahersteller Aventis, heute Sanofi, als Laborleiter ein. Nicht mehr nur für die selbst durchgeführten Versuche verantwortlich zu sein, sondern darüber hinaus nun auch die Arbeit für mehrere Laboranten und Chemisch-Technische Assistenten vorzudenken, zu planen und zu überwachen, daran musste er sich erst gewöhnen. Das war neu. Das unterschied sich vom Betrieb in den Universitätslaboren.

Was eher untypisch für die Karriere eines Chemikers in der Industrie ist, auch in seiner Rolle als Teamleiter steht Volker Derdau in Abständen weiter selbst am Abzug und „kocht“, wie er es im Expertenslang formuliert. Das ist noch immer Teil seines Arbeitstages, wenngleich die Managementtätigkeiten überwiegen. Die meisten seiner ehemaligen Kommilitonen sind damit vollständig ausgefüllt. „Von zehn Chemikern bin ich der einzige, der täglich noch das tut, was wir an der Uni gelernt haben“, schätzt er. Etwas Weiteres unterscheidet den Berufsalltag vom Labor an der Universität. Es ist die unbedingte Ergebnisorientierung! „Als Chemiker in der Forschung eines Pharmaunternehmens arbeite ich präparativ“, erklärt Derdau. „Da erwartet man von mir, dass ich möglichst früher denn später eine Substanz auf den Tisch bringe.“

Teamwork über Fachgrenzen hinweg

Franca Tiarks/Personalmanagerin bei BASF (Foto: BASF)

Franca Tiarks/Personalmanagerin bei BASF (Foto: BASF)

Möglichst eine Substanz, die Grundstoff eines neuen Medikamentes werden könnte. „Das Geschäftsmodell in der Chemie ist eines der Größe“, formuliert es Volker Derdau. Die im Labor erzielten Ergebnisse und Verfahren müssen in die industrielle Großproduktion überführt werden, also massetauglich sein. Hier wird nicht in Kilogramm gerechnet, sondern in Tonnen. „Das stellt hohe Anforderungen an die Verlässlichkeit von Chemikern“, so Derdau, „denn sie stehen sowohl für die Prozesssicherheit wie auch die Produktqualität gerade.“ Das zu gewährleisten, muss der Chemiker vor allem mit Chemieingenieuren und Verfahrenstechnikern zusammenarbeiten. Da jagt dann häufig ein Meeting das andere. Statt Kommunikationsmuffel sind deshalb Chemiker gesucht, die mit jedem können und in alle Westentaschen passen. Und nie das Ziel aus den Augen verlieren. Aber nicht nur in der Industrie sind Chemiker stets Teil eines Teams. Auch eine der wichtigsten Aufgaben Reinhold Rühls ist es, immer wieder viele exzellente Einzelkönner in Arbeitsgruppen auf den gemeinsamen Erfolg zu verpflichten.

Für Franca Tiarks, die 2001 bei BASF in der Polymerforschung begann, dann in die Produktentwicklung wechselte und vor ihrem aktuellen Job im Recruitment von Nachwuchskräften beim Aufbau des Innovationscampus in Shanghai mitbeteiligt war, sind genau das die Aspekte, die ihr Herz für die Chemie schlagen lassen. „Du findest die ganzen Dinge, mit denen du dich als Chemiker beschäftigst, irgendwann in Produkten des wirklichen Lebens wieder.“ Der Stolz in ihrer Stimme ist unüberhörbar. Ohne ein ausgeprägtes Stehvermögen und eine gewisse Hartnäckigkeit sei dabei allerdings kein Blumentopf zu gewinnen, bedeuten alle meine Gesprächspartner. Aber natürlich auch, dass das mit betriebswirtschaftlichem Realitätssinn und intellektueller Flexibilität verbunden werden müsse. Schließlich komme es immer wieder vor, dass Projekte, und stehen sie auch kurz vor dem Durchbruch, aus unternehmerischen Überlegungen eingestellt würden.

Tüftler und strategischer Analyst

Destillationskolonne (Foto:

Destillationskolonne (Foto: Wikipedia/Luigi Chiesa)

Doch damit ist der Beruf des Chemikers noch lange nicht vollständig beschrieben. Chemiker müssen viele Rollen ausfüllen können. Und das nicht bloß, weil die Chemie eine klassische Schnittstellenwissenschaft ist, wie Michael Linden es formuliert. Zwar seien sie eher Tüftler als Welterklärer, sagt Volker Derdau, dessen Liebe zur Chemie in Schülertagen mit einem Experimentierkasten vom KOSMOS-Verlag begann. Er ist sich jedoch mit Reinhold Rühl einig, dass Chemiker darüber hinaus logisch, analytisch und in Systemen denken können müssen. „Nur dann gelingt es uns, die Arbeitsergebnisse in die richtigen Zusammenhänge zu stellen“, bringt Rühl es auf den Punkt. Diese Fähigkeit erhalte mit Blick auf die angestrebte Reduzierung oft teurer Versuche sowie zunehmend begrenzter Zeitbudgets eine stark steigende Bedeutung. Schnittstellenwissenschaft bedeutet aber zugleich auch, dass die naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen Physik und Biologie, damit auch die Mathematik, je nach Studienprofil stets mehr oder weniger präsent sind. Aversionen gegenüber diesen Fächern verbieten sich da.

Gleichwohl sollten die mathematisch-naturwissenschaftlichen Anforderungen nicht überhöht werden. So erzählt Elisabeth Kapatsina, dass sie weder Mathematik noch Physik als Leistungskurs belegt hatte und dennoch einen guten Studienabschluss erreichte. „Viel entscheidender sind das Interesse an chemischen Fragestellungen, Fleiß, Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen“, gibt sie zu bedenken. „Im späteren Beruf“, spitzt Franca Tiarks noch weiter zu, „kommen die meisten Chemiker mit dem Dreisatz aus.“ Es sei denn, Absolventen sehen ihre berufliche Zukunft in der Physikalischen, Quanten- oder gar der Theoretischen Chemie. Diese Fachgebiete, betont auch die BASF-Recruiterin Tiarks, seien tatsächlich nur etwas für chemiebegeisterte Mathenerds! Doch reicht die Palette der Fachrichtungen innerhalb der Chemie viel weiter, von der Analytischen über die Anorganische, Organische, Bau-, Makromolekulare und Medizinische bis hin zur Wasserchemie. Da ist für alle Vorlieben etwas dabei.

Chemiker gehen einen langen Weg

Karin J. Schmitz/ Leiterin Karriereservice und Stellenmarkt bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Foto: GDCh)

Karin J. Schmitz/ Leiterin Karriereservice und Stellenmarkt bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Foto: GDCh)

Von ungleich größerer Bedeutung als die mathematischen Anforderungen erweist sich ein anderer Aspekt. Entsprechend der hochschulpolitischen Vorgaben ist auch das Chemiestudium inzwischen an allen Hochschulen in die zweistufige Bachelor-/Masterstruktur überführt worden. Der Diplomabschluss war gestern. Freilich sollten sich Studienanfänger über eines im Klaren sein, das Karin J. Schmitz von der GDCh kurz und bündig so formuliert: „Für Bachelorabsolventen von der Universität gibt es keine Nachfrage.“ Funktionsstellen unterhalb der Masterqualifikation besetzen die Unternehmen bevorzugt mit Chemielaboranten oder Chemisch-Technischen Assistenten. Sie besitzen die in diesem Aufgabensegment unabdingbaren handwerklichen Praxiserfahrungen. Darüber hinaus sind ihre Gehaltsansprüche moderater. Die Studierenden wissen das – und handeln entsprechend. In der universitären Chemie entscheiden sich 95 Prozent aller Bachelor für ein Weiterstudium bis zum Master. An den Fachhochschulen liegt dieser Wert erwartungsgemäß mit ca. 60 Prozent deutlich niedriger.

Doch damit nicht genug. „Forschende Unternehmen“, so noch einmal die GDCh-Frau Schmitz, „erwarten bei Neueinsteigern die Promotion.“ Und so gehen denn neun von zehn Mastern der universitären Chemiestudiengänge diesen Weg. Es liegt also auf der Hand und muss deshalb nicht besonders betont werden, dafür bedarf es eines langen Atems. Immerhin sind vom Studienbeginn bis zur Verleihung des Doktortitels bei Michael Linden und seinen Kommilitonen dann durchschnittlich acht bis neun Jahre ins Land gegangen. Mehr als jeder Dritte hängt zur Vertiefung ein weiteres Jahr als Postdoc im In- oder Ausland an. Dann erst erfolgt der Berufseinstieg, überwiegend in der Industrie. Eine wissenschaftliche Karriere in- oder außerhalb der Universitäten hat infolge dort flächendeckender befristeter Arbeitsverträge sowie einer gegenüber der Industrie unattraktiven Einkommensstruktur stark an Anziehungskraft eingebüßt. Öffentliche Arbeitgeber wie beispielsweise die BG BAU, bei der Reinhold Rühl auf der Lohnliste steht, bieten wiederum mehrheitlich Arbeitsstellen mit überwachenden Tätigkeiten an.

Arbeitsmarkt im Gleichgewicht

In der chemischen und pharmazeutischen Industrie, von deren Unternehmen viele forschende Unternehmen sind, beginnen die Newcomer zumeist noch immer in der Entwicklung. Das Einsatzfeld dort korrespondiert regelmäßig mit dem im Rahmen der Promotion bearbeiteten Thema. Weshalb dessen Wahl eine für die weitere Berufskarriere wichtige Weichenstellung darstellt. Ein paar Jahre später erfolgt dann üblicherweise ein Bereichswechsel in die Produktentwicklung. Weitere klassische Stationen könnten die Anwendungstechnik, das Produktmanagement, Marketing, der Vertrieb, das Qualitätsmanagement, Controlling, die Dokumentation oder irgendeine dem Vorstand unmittelbar zugeordnete Strategieeinheit sein. So tauschen Chemiker im Laufe ihres Berufslebens früher oder später unausweichlich den Labor- gegen den Schreibtisch und werden zum Manager mit chemisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund.

Elisabeth Kapatsina/Koordinatorin Bildung bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Foto: GDCh)

Elisabeth Kapatsina/Koordinatorin Bildung bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Foto: GDCh)

„Ein Werkleiter“, so die Beobachtung Reinhold Rühls, „macht keine Experimente mehr.“ Jedenfalls nicht im Labor. Den Erwerb der dafür erforderlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, ergänzt Franca Tiarks, unterstützten die Unternehmen berufsbegleitend mit zahlreichen in- und externen Seminaren. Auslandserfahrungen sind in einem internationalen Umfeld wie dem der chemisch-pharmazeutischen Industrie unerlässlich. Die meisten erwerben sie bereits während des Studiums, in der Promotionsphase oder als Postdoc. Berufseinsteiger treffen derzeit auf eine eher verhaltene Nachfrage. „Unternehmen können ihre Stellen deshalb gut besetzen“, berichtet Karin J. Schmitz, die einen breiten Überblick über den Arbeitsmarkt für Chemiker besitzt. „Es gibt aktuell keinen Fachkräftemangel.“

Freilich unterliegt der Arbeitsmarkt für Chemiker seit jeher gewissen Schwankungen. Auf Gipfel folgen Täler und umgekehrt. Chemie sollte man nach Neigung studieren, nicht wegen vermeintlich guter Berufschancen. Auch wenn anders als in früheren Jahren die Nobelpreise in der Chemie nur noch selten nach Deutschland vergeben werden, bieten die hiesigen Universitäten im weltweiten Vergleich doch noch immer beste Studienqualität. Davon jedenfalls ist die Bildungsexpertin in Sachen Chemie Elisabeth Kapatsina fest überzeugt. Wer auf der Suche nach einem noch stärkeren Anwendungsbezug ist, als ihn die Chemie ohnehin schon bietet, findet mit einem Studium an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, dem Chemieingenieurwesen, zahlreichen produktspezifischen Studienangeboten viele Alternativen. Und wer den engen Schulterschluss zur Ökonomie wünscht, findet ihn im Studium der Wirtschaftschemie.

 


Daten, Fakten & Links
(Stand: 01.07.2015)

Berufstätige 2011 (neuere Zahlen liegen nicht vor): 63.000 (Frauenanteil: 29 %)
Quelle: Statistisches Bundesamt
Altersstruktur berufstätiger Chemiker:  

  • unter 30 Jahre: 10 %
  • 30 bis 40 Jahre: 19 %
  • 40 bis 50 Jahre: 35 %
  • über 50 Jahre: 36 %

Quelle: Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt (ISA)
Erwerbslosenquote: 4,7 %.
Studienanfänger in Chemiestudiengängen 2013: 16.330 (Frauenanteil 45 %). Der Anteil der Studienanfänger, die zuvor bereits in einem anderen Studienfach immatrikuliert waren (Fachwechsler), beträgt 43 %.

  • Universitäten: 15.036 (Frauenanteil 45 %)
  • Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften: 1.294 (Frauenanteil: 47 %)

Quelle: Statistisches Bundesamt
Absolventen in Chemiestudiengängen 2013:

  • Bachelor: 3.486 (Frauenanteil: 45 %)

erfolglose Bachelor-Prüfungen: 444 (11,3 %)

  • Diplom und Master: 3.381 (Frauenanteil 47 %)

erfolglose Master-Prüfungen: 9 (0,4 %)

  • Promotionen: 2.228 (Frauenanteil: 40 %)

erfolglose Promotionen: 0
Quelle: Statistisches Bundesamt
Einkommen für Berufsanfänger (Jahresgehalt):

  • Industrie:

Masterabsolventen: 59.700 €
Promovierte: 69.575 €

  • Öffentliche Arbeitgeber: je nach Einstufung 42.431 € bis 46.020 € (Die Promotion führt zu keiner höheren Einstufung!).

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker
Studienmöglichkeiten: bestehen an 56 Universitäten und 23 Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.
Zu finden unter: http://www.hochschulkompass.de/studium/studieren-in-deutschland-die-fachsuche.html?tx_szhrksearch_pi1[search]=1&genios=&tx_szhrksearch_pi1[fach]=Chemie&tx_szhrksearch_pi1[studtyp]=3
Tipps fürs Studium unter: https://www.gdch.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=uploads/media/Chemie_studieren_2013.pdf&t=1431611934&hash=e8df35f2d62db1b7b4a8c03b0e215dc012f903be
Weiterführende Informationen über den Beruf:
https://www.gdch.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=uploads/media/berufsbilder.pdf&t=1431611934&hash=74e45508134933f763a66cc24f764d5bd673507e
und
https://www.gdch.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=uploads/media/berufseinstieg.pdf&t=1431611934&hash=318d4d910463107bd07b5e647d7c5be7097108ab

 

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