Architekt – Ein Beruf zwischen Technik und Ästhetik

Von Hans-Martin Barthold | 15. Februar 2015

Die mächtige Kuppel des Petersdoms in Rom – ein Werk Michelangelos (Foto:

Die mächtige Kuppel des Petersdoms in Rom – ein Werk Michelangelos (Foto: Wikipedia/Monchelsea)

Der Palazzo Vecchio in Florenz und der Louvre in Paris, die Oper in Oslo und das Wolfsburger Phaeno, das wiederaufgebaute New Yorker World Trade Center und die Cockle Bay Wharf in Sydney, sie alle zeugen von der Baukunst ihrer Architekten. Unsere Welt wäre arm ohne sie. Doch auch das letzte seelenlose Plattenbauprojekt der untergegangenen DDR in Berlin-Marzahn, die schmucklose Funktionalität der Todeszellentrakte des berüchtigten kalifornischen San Quentin State Prison oder der über 3.000 Säle umfassende protzige Palast des Volkes (Casa Poporului) von Rumäniens ehemaligem Diktator Nicolae Ceaucescu sind ihr Werk. Ohne Zweifel haben Architekten mit ungezählten Palais, Theatern und Kathedralen der Kultur ihrer Epochen steinerne Denkmale gesetzt, die die Menschen noch heute in ehrfürchtiges Staunen versetzen. Freilich standen sie ebenso oft im Sold der Reichen dieser Welt und waren willige Werkzeuge autoritärer Machthaber.

Als solche haben sie auch Mahnmale entworfen, die schaudern lassen. „Im Guten wie im Schlechten war Architektur zu allen Zeiten Reputationskunst“, fasst der Dekan für Architektur und Landschaft an der Universität Hannover, Professor Jörg Friedrich, diesen Sachverhalt nüchtern zusammen. Die Abhängigkeit der Architekten von ihren Auftraggebern ist tatsächlich keine Erscheinung der Moderne. Selbst Michelangelo, das Universalgenie der Renaissance,  konnte davon ein Lied singen. Zwar nannten ihn die Florentiner Il Divino, den Göttlichen. Das aber hielt den asketischen Bußprediger Girolamo Savonarola nach dessen Machtübernahme nicht davon ab, Michelangelo alle Aufträge seiner reichen Heimatstadt zu entziehen. Von einem Tag auf den anderen war der ohne Arbeit und ohne Einkommen. Es blieb nur der Weg nach Rom, wo er mit der Kuppel des Petersdomes eines der baulich kühnsten Projekte seiner Zeit erschuf.

Spezialisierte Dienstleister mit hoher Berufszufriedenheit

Der Berliner Architekt Winfried Brenne (Foto: Brenne Architekten)

Der Berliner Architekt Winfried Brenne (Foto: Brenne Architekten)

Auch heute sind Architekten vor allem Dienstleister ihrer Auftraggeber. Damit bestimmen deren Wünsche die Freiräume ihrer baulichen Kreativität. Aktuell zwingen moderne Investoren Architekten etwa im Wohnungsbau immer öfter zu einer puristischen Optimierung. Denn nur das garantiert den Geldgebern die Höchstzahl von Wohneinheiten auf begrenzter Fläche und so die maximale Rendite. Trotz allem gibt es nur wenige Berufsgruppen mit einer noch größeren Berufszufriedenheit, als sie Architekten haben. Friederike Proff führt in Düsseldorf ein eigenes Büro, das sich in der Region mit dem Erweiterungs- und Umbau bereits vorhandenen Wohnungsbestandes einen guten Namen gemacht hat.  Mit ihrem Empfinden steht sie für viele. „Ich bin mein eigener Chef“, sagt sie, „ich arbeite in den Vorgaben des Auftraggebers von der Idee über den Entwurf bis hin zur Bauausführung ganzheitlich und alle Fäden des Projekts liegen in meiner Hand. Was wollte ich noch mehr?“

Winfried Brenne, Inhaber eines renommierten Berliner Büros mit der Expertise vieler erfolgreicher Projekte im Denkmalschutzbereich, formuliert es ähnlich. Brenne arbeitet in einem Alter, wo andere Menschen schon viele Jahre ihre Rente genießen. Momentan leitet er die millionenschwere Sanierung des Wolfsburger Theaters, eines vierzig Jahre alten Scharounbaus. „Mir macht die Arbeit immer noch große Freude!“ Und mit einem Augenzwinkern erinnert er an den brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer, der noch im 101. Lebensjahr entwarf. Was aber ist das professionelle Gestalten umbauten Raums? Wann hört das Bauen auf und wo beginnt die Architektur? Und welche Rolle wird dabei den Architekten zugewiesen? Hat sich ihre Rolle in der modernen Bauwirtschaft gar verändert? Jörg Friedrich schüttelt den Kopf und wird grundsätzlich. „Wie schon immer kommt erst der Entwurf und dann die Ausführung.“ Auch sei die Architektur gestern wie heute die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen von Mensch, Raum und Zeit.

Gestalterische Ideen und technische Vorgaben zusammenführen

Professor Jörg Friedrich, Dekan an der Leibniz-Universität Hannover (Foto: Ingrid von Kruse/pfp architekten)

Professor Jörg Friedrich, Dekan an der Leibniz-Universität Hannover (Foto: Ingrid von Kruse/pfp architekten)

„Unverändert ist das Studium der Architektur ein technisches Studium, das mit einem Kreativitätstraining verbunden ist“, betont Friedrich die korrekte Reihenfolge der Prioritäten in seinem Beruf. Er weiß sehr genau, welche Qualifikationen für Architekten ganz oben an stehen. Schließlich lehrt er nicht nur an der Leibniz Universität in Hannover, sondern ist als Inhaber des Hamburger Entwurfsbüros pfp architekten gleichzeitig auch Arbeitgeber. Winfried Brenne, der in seinem Büro knapp dreißig Architekten beschäftigt, bestätigt Friedrichs Aussage und weist zugleich doch auch auf erste Veränderungen. „Die Gebäudetechnik bestimmt unsere Arbeit inzwischen sehr stark“, weiß er aus vielen Projekten. „Im Zeitalter von hohen Komfortansprüchen, Umweltschutz und Energieeffizienz entfallen heute nicht selten schon die Hälfte der Bausumme und ebenso viele Arbeitsstunden auf die technischen Innereien eines Gebäudes.“ War die Zahl der Gewerke, mit denen Architekten zusammenarbeiten (müssen), früher überschaubar, hat sie sich heute vervielfacht.

Architekten brauchen deshalb eine genau so große persönliche Kontakt- wie baufachliche Sprachfähigkeit. Immerhin müssen sie viele Spagate beherrschen. So sollten sie den üppig tätowierten Polier in einfachen Worten von der Umsetzungsfähigkeit ihrer Planvorgaben überzeugen können wie es ihnen zwei Stunden später gelingen muss, mit dem englischsprachigen Fondsmanager im Nadelstreifenanzug  komplizierte Vertragsverhandlungen zu führen. „Als Architektin habe ich viele Dinge zusammenzuführen“, formuliert Friederike Proff eine der wichtigen Facetten ihres Berufes, in dem die koordinierenden Tätigkeiten mit dem Entwurf auf Augenhöhe stehen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, das kann kein noch so gutes Seminar an der Universität vermitteln, das lernt man nur auf der Baustelle und in den exklusiven Büros der Auftraggeber. „Unsere Profession benötigt deshalb viel Erfahrung“, ist Winfried Brenne überzeugt. Das ist ein Plädoyer für Praktika, wann immer sich eine entsprechende Möglichkeit bietet.

Als Generalist Wissen konkretisieren

Friederike Proff betreibt in Düsseldorf ein Architekturbüro (Foto: privat)

Friederike Proff betreibt in Düsseldorf ein Architekturbüro (Foto: privat)

So wie der Beruf des Architekten eine klassische Querschnittsfunktion ist, müssen auch die Studenten schon früh lernen, viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Schließlich speist sich das Studium aus sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Neben dem Entwerfen und der Gebäudelehre sowie der künstlerisch ausgerichteten Darstellung und Gestaltung nehmen die Technikwissenschaften einen breiten Raum ein. Konkret sind das dann Lehrveranstaltungen aus den Themenkomplexen Baukonstruktion, Tragwerksplanung, Baustoffe, Bauphysik, Gebäudetechnik, Baubetrieb und Planungsmanagement. Damit freilich nicht genug. „Weil wir als Architekten stets für urbane Strukturen planen“, lenkt Friederike Proff den Blick auf ein weiteres Kompetenz- und Ausbildungsfeld, „bedürfen wir unbedingt auch sozialwissenschaftlicher Kompetenzen.“ Dem tragen die Hochschulen in ihren Curricula mit Fächern wie Siedlungswesen, Baugeschichte, Architekturtheorie, Politikwissenschaften und Soziologie Rechnung.

Der Architekt also ein den Niederungen des Alltags enthobener Generalist, der die großen gesellschaftlichen Entwicklungen für alle sichtbar in Stahl, Glas, Holz und Beton gießen lässt? Gewiss, gute Architekten zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche umfassende Bildung aus, verkörpern, wie es Jörg Friedrich formuliert „ein im wahren Wortsinn humanistisches Berufsbild“. Gleichzeitig aber muss ihr Wissen immer konkret sein. „Architektur“, gibt sich der Praktiker Winfried Brenne überzeugt, „ist vor allem aus den Hilfswissenschaften extrahiertes Detailwissen.“ So wie sich die Lebenszyklen von Gebäuden immer mehr verringern, verkürzt sich die Halbwertszeit architektonischen Wissens und erhöht sich der Weiterbildungsaufwand für alle Beschäftigten. „Architekten heute bauen anders als Michelangelo nicht mehr für die Ewigkeit“, drückt es Friederike Proff aus. Tatsächlich plant man im Industriebau allenfalls noch für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren, im Wohnungsbau der geringeren Rendite wegen immerhin für wenigstens vierzig Jahre.

Gestalter, Organisator, Kostenrechner und Vertragsfachmann

Kraftwerk Mitte in Dresden – Umbau durch Jörg Friedrich (Foto: pfp architekten)

Kraftwerk Mitte in Dresden – Umbau durch Jörg Friedrich (Foto: pfp architekten)

Was brauchen angehende Architekten sonst noch an Qualifikationen und Kompetenzen? Neben technischen Interessen natürlich ein ausgeprägtes räumlich-gestalterisches Vorstellungsvermögen und Phantasie für entsprechende konstruktive dreidimensionale Problemlösungen. „Es gibt für keines unserer Projekte fertige Antworten“, begründet Jörg Friedrich, „denn als Architekten arbeiten wir immer mit Prototypen. Jedes Bauwerk ist ein Unikat.“ Im Berufsalltag werden Architekten freilich noch auf ganz anderen Feldern gefordert. Private Bauherren haben häufig sehr unkonkrete Vorstellung von ihrem Bauvorhaben. „Da muss ich dann mit viel Empathie die Funktion eines Entwicklungshelfers übernehmen“, sind die Erfahrungen der Düsseldorfer Architektin Proff. Dazu kommt eine weitere Aufgabe. „Ich bin nicht nur zugewandter Entwicklungshelfer, sondern auch nüchterner Kostenrechner“, ergänzt sie. Schließlich dürfe der Bauherr nicht die Bodenhaftung zu seinen finanziellen Möglichkeiten verlieren.

Bei Projekten mit kommerziellen Bauherren sind die Vertragsunterlagen kaum weniger umfangreich als die Entwurfsmaterialien. Architekten mit Verantwortung für die Projektleitung benötigen deshalb unbedingt ein sicheres Feeling für juristische Fragestellungen und Stolpersteine. „Das bindet nicht selten bis zu vierzig Prozent meiner Arbeitszeit“, betont Jörg Friedrich die Relevanz einschlägiger Kenntnisse, denn nur in seltenen Fällen verzichten Bauherrn auf die persönliche Haftung der Architekten. Und die endet nicht bei den höchst eigenen Planungsfehlern, sondern schließt Fehler in der Bauausführung mit ein. In Fachkreisen heißt das gesamtschuldnerische Haftung. Architekten sollten darüber hinaus Freude an der Organisation komplexer Aufgaben haben. Bei Großprojekten stehen sie immerhin vielen Akteuren gegenüber. „Das reicht vom Generalübernehmer über den Generalunternehmer, den Generalplaner, Projektsteuerer und Bedarfsträger bis hin zum Bauherrn und Nutzer“, nennt Winfried Brenne nur die wichtigsten. „Im öffentlichen Bereich“, lenkt Friederike Proff den Blick auf eine weitere Herausforderung, „entscheiden Politiker über die Aufträge und stehen wir in den Bauämtern oft Juristen, also Nichtfachleuten gegenüber.“

Wettbewerb ist die Mutter aller Lösungen

Die Stüttgener Terasse in Neuss – Neugestaltet von Friederike Proff (Foto: Friederike Proff)

Die Stüttgener Terasse in Neuss – Neugestaltet von Friederike Proff (Foto: Friederike Proff)

Geduld, Beharrlichkeit und Überzeugungskraft sind deshalb unverzichtbare Tugenden für alle Architekten, gleich ob angestellt oder selbstständig. Zusätzlich bedürfen sie einer hohen Frustrationstoleranz. „Denn unsere Leistungen entstehen immer in Konkurrenz“, so noch einmal Jörg Friedrich. Konkret bedeutet das, viele Aufträge werden über Wettbewerbe vergeben. Und da kann bekanntlich nur einer gewinnen. Die Kosten aber sind für alle gleich hoch. „Bei einem 20 Millionen Euro teuren Bau“, weiß Winfried Brenne, „kommen schnell 40.000 Euro zusammen.“ Das setzt alle gehörig unter Druck. Allerdings ist es auch eine Gelegenheit, Ideen ganz ohne die Beeinflussung Dritter entwickeln zu können. Eine ungute Entwicklung, die gerade jungen Architekten das Leben schwer macht, sind freilich Wettbewerbe, an denen sich nicht mehr jeder beteiligen kann, sondern zu denen vom Bauherrn eingeladen wird. Da treffen sich dann immer wieder die gleichen etablierten Player.

Manche bezeichnen das als eine neue Form von Apartheid und sprechen von architektonischer Inzucht. Andere verweisen darauf, dass die meisten kleinen und mittelständischen Büros ihre Aufträge statt über Wettbewerbe durch Mund-zu-Mund Propaganda akquirieren. Der Weg in die Selbstständigkeit, den früher oder später etwa jeder zweite Architekt wagt, will gut überlegt sein. Immerhin hat die Zahl der Architekturbüros seit 2009 noch einmal um zwei Prozent zugenommen, muss das Startkapital für mindestens neun Monate ausreichen. Denn Architekten gehen üblicherweise hohe Vorleistungen ein, ehe die ersten Rechnungen beglichen werden. Die meisten Selbstständigen arbeiten wie Friederike Proff im klassischen Hochbau, das sind Wohnhäuser, Bürokomplexe, Industrie- und Gewerbebauten, Schulen oder Sportstätten. Darüber hinaus sind sie fast überwiegend im regionalen Umfeld verankert. Das ist bei den Großen der Branche ganz anders. Da liegt das Büro oft hunderte Kilometer von der Baustelle entfernt, was in der Regel so manche Dienstreisen bedeutet, nicht selten sogar auch ins Ausland.

Die beste Ausbildung ist gerade gut genug

Foyer des Theater Gütersloh – Entwurf Jörg Friedrich (pfp Architekten)

Foyer des Theater Gütersloh – Entwurf Jörg Friedrich (pfp Architekten)

Die formalen Zugangsvoraussetzungen in den Beruf sind klar geregelt. Als Architekt darf nur der arbeiten, der in der Architektenrolle der örtlich zuständigen Architektenkammer registriert ist. Dafür wiederum muss ein mindestens achtsemestriges einschlägiges Studium zuzüglich einer Berufspraxis von zwei bis drei Jahren nachgewiesen werden. Bleibt die Frage nach dem besten Ausbildungsweg. Fachhochschule, Universität oder gar eine der wenigen Kunsthochschulen? Meine Gesprächspartner betonen den Vorzug eines universitären Studiums mit dem Masterabschluss. Fachhochschulen betonten die Befähigung zur Umsetzung, die Universitäten die zur Verknüpfung. Letzteres hält Jörg Friedrich für unverzichtbar, denn Architektur sei kein mechanisch erlernbarer Prozess. „Und viele Bachelorabsolventen“, formuliert es Friederike Proff, „enden als Fachkräfte fürs technische Zeichnen, die nach vorgegebenen Routinen arbeiten, ohne selbst kreativ sein zu dürfen.“

Doch bei Architekten zählt nur das Problemlösungspotential. Umso mehr in einem Land, wo die Architektendichte nur noch von der in Italien und Griechenland übertroffen wird und damit auch der Wettbewerb um Arbeitsstellen oder Aufträge sehr intensiv ist. Es gibt freilich noch eine andere Dimension, die von Architekten die beste aller möglichen Qualifikationen fordert. Der verstorbene Altbundespräsident Johannes Rau hat es bei seiner Begrüßungsrede zum 1. Konvent der Baukultur im Bundeshaus Bonn vor zwölf Jahren treffend auf den Punkt gebracht. „Ein Buch kann man zuschlagen und weglegen. Musik kann man abschalten. Und niemand ist gezwungen ein Bild aufzuhängen, das ihm nicht gefällt. An einem Haus aber oder an einem anderen Gebäude kann man nicht einfach vorbei gehen, ohne es zu sehen. Architektur hat die größte sichtbare gesellschaftliche Bedeutung.“

 


Daten, Fakten & Links
(Stand: 01.12.2014)

Berufstätige: 133.000 (Frauenanteil: 34 %). Das bedeutet gegenüber 1993 einen  Zuwachs von 42%.
Hinweis: Berufsanfänger erhalten vielfach projektbezogene Arbeitsverträge.
Altersstruktur berufstätiger Architekten:

  • 26 – 35 Jahre: 19,5 %
  • 36 – 45 Jahre: 30,8 %
  • 46 – 55 Jahre: 29,3 %
  • 56 – 65 Jahre: 15,8 %
  • Über 65 Jahre: 4,5 %

Bildungsstruktur berufstätiger Architekten:

  • Fachhochschulabschluss: 43,9 %
  • Universitätsabschluss: 43,9 %
  • Sonstige Abschlüsse: 12,1 %

Beschäftigungsstruktur:

  • Angestellt: 55,4 %
  • Selbstständig: 44,6 %

Beschäftigungsbereiche:

  • Architektur-/Planungsbüro: 73,4 %

Hinweis: Vier Fünftel der Architekturbüros in Deutschland sind Ein-Mann-Büros oder Kleinbüros mit bis zu 3 Mitarbeitern.

  • Baugewerbe: 16,9 %
  • Öffentliche Verwaltung: 9,7 %

Arbeitslose Architekten: ca. 5.000 (Schätzung des Portals: Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen).
Studierende (Wintersemester 2012/2013): 34.556. Das bedeutet gegenüber dem Wintersemester 1992/93 einen Rückgang um 22 %.

  • Frauenanteil: 54 %
  • Anteil nichtdeutscher Studierender: 19 %

Hinweis: 60 % aller Studienanfänger sind sogenannte Studienfachwechsler.
Absolventen (Studienjahr 2012): 6.522 (Frauenanteil: 56 %). Davon entfallen auf:

  • Fachhochschulabschluss: 459 (Frauenanteil: 51 %)
  • Universitätsabschluss: 1.268 (Frauenanteil: 53 %)
  • Bachelorabschluss: 3.018 (Frauenanteil: 60 %)
  • Masterabschluss: 1.676 (Frauenanteil: 56 %)

Einkommen (Nettoeinkommen): Quelle: Bundesarchitektenkammer

  • unter 900 Euro: 9,8 %
  • 900 – 1.500 Euro: 14,1 %
  • 1.500 -2.000 Euro: 22,8 %
  • 2.000 – 2.600 Euro: 21,2 %
  • über 2.600 Euro: 32,1 %
  • ohne Angaben: 4,9 %

Studienmöglichkeiten: zu finden unter http://www.hochschulkompass.de/studium/studieren-in-deutschland-die-fachsuche.html
Weiterführende Informationen:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/
und
http://www.bak.de/architekten/ausbildung/

 

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